Videoclip „Aktives Musizieren – Mach deine Musik"

Der SOMM-Videoclip „Mach deine Musik“ – als konsequente Fortführung der vorausgegangenen Plakataktion – wurde auf insgesamt 83 Leinwänden, in 52 Kinos, in sieben deutschen Großstädten geschaltet. Parallel wurde der Spot im Fernsehen bei Super RTL und Viva ausgestrahlt. Ein derart großes Projekt wurde bisher seitens eines Interessenverbandes der MI-Branche noch nicht angeschoben. Mit dem Videoclip wurden über 2,1 Millionen Menschen erreicht. Eine vergleichbare konzentrierte Aktion gab es bisher seitens der MI-Branche noch nicht.

Mit dem Einsatz des Spots bei Super RTL und Viva erreichte die SOMM in der Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen rund 770.000 Personen sowie in der Zielgruppe der 6- bis 13-Jährigen 820.000 Personen. Insgesamt wurden im Fernsehen beachtliche 1,6 Mio. Menschen in der Zielgruppe der 6- bis 24-Jährigen erreicht.

Afghanistan-Projekt

Afghanistan-Projekt

In den Jahren ihrer Herrschaft hat die radikal-islamistische Taliban-Regierung eine ganze Reihe von Maßnahmen und Gesetzen beschlossen und weitgehend durchgesetzt. Dazu gehörten insbesondere die starke Einschränkung der Rechte der Frauen und die Zerstörung von Kulturgütern. Zu der Zerstörung von Kulturgütern zählten neben den als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuften Buddha-Statuen von Bamiyan auch alle Musikinstrumente im Lande, und zwar sowohl westliche als auch traditionelle afghanische Instrumente. Dies hat weitreichende Folgen für das Land: Ohne Musikinstrumente ist keine eigene Musik mehr möglich. Wenn keiner mehr die Instrumente spielen kann, stirbt die Musik des Landes. 

Ganz klar werden in Afghanistan die positiven Effekte der Musik in Hinblick auf deren Heilwirkung bei (seelisch) verletzten Menschen und hier besonders Kindern gesehen. Die neue Musikschule soll daher vor allem Waisenkindern offen stehen und Mädchen und Jungen aus schwierigen Familienverhältnissen. Sie lernen hier traditionelle afghanische und westliche Instrumente. Dabei wird auch die Kraft der Musik gesehen, ethnische Gräben zu überwinden, neue Ziele zu setzen und Halt zu geben. Musik eröffnet neue Perspektiven und Lebensinhalte.

Damit hat die Musik und die erste Musikschule im Land eine große stabilisierende Wirkung für die Menschen. Wenn es richtig ist, dass der Kampf gegen den Terror in Afghanistan nicht militärisch entschieden werden kann, dann ist es umso wichtiger, ihn in den Köpfen und Herzen der Menschen zu gewinnen. Dazu leistete der Verband einen großen Beitrag. Die neue Musikschule heißt offiziell „Afghanistan National Institute of Music“, kurz ANIM und soll Ende März 2010 offiziell eröffnet werden. Vorher wurden die Spendeninstrumente der Mitglieder der SOMM mit der Bundeswehr nach Kabul transportiert. 

Die im ANIM verwendeten Musikinstrumente werden größtenteils direkt oder indirekt aus Deutschland kommen – sei es aus unseren SOMM-Spenden oder aufgrund von finanziellen Mitteln aus dem Auswärtigen Amt zum Ankauf von einigen indischen traditionellen Instrumenten. Damit leisteten die SOMM e. V. einen großen und wichtigen Beitrag für die friedliche Entwicklung der Menschen in Afghanistan und dokumentieren gleichzeitig den immensen Stellenwert des aktiven Musizierens in der Gesellschaft.

Plakataktion - Music Your Life!

Plakataktion - Music Your Life

Nach einem erfolgreichen Start der Anzeigenkampagne von „Music Your Life!“ im Jahr 2007 ging die bundesweite Großflächen-Plakataktion im November 2009 in die zweite Runde. Mit der Anzeigenkampgane „Music Your Life!“ wurde auf die große Bedeutung des aktiven Musizierens hingewiesen und sollte vor allem  Jugendlichen Lust machen, selbst ein Instrument zu erlernen oder zu spielen. 

Unter der Überschrift „Ein guter Grund den Keller aufzuräumen“, zeigt das Plakatmotiv der Kampagne eine Schülerband in ihrem Proberaum die sichtlich Spaß am Musizieren hat. Der Gesamtetat der bundesweiten Plakatkampagne belief sich auf 100.000 Euro und wurde von der SOMM, der Musikmesse Frankfurt und von örtlichen Musikfachhändlern getragen. 

Hintergrund der Plakataktion: Öffentlichkeit schaffen für die Faszination des aktiven Musizieren.

Kommunikationsziel: aktives Musizieren ist für jede Altersgruppe von Bedeutung und kann in jeder Lebensphase bereichernd wirken. Darüber hinaus Musikmachen als Freizeitaktivität im Gegensatz zu Fußball frei von nationalem Chauvinismus.

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