[Brancheninformation / 13-26] 29.04.2026

Kultur- und Kreativwirtschaft muss als Zukunftsbranche verstanden werden - K3D setzt beim GCES 2026 Impulse zu KI, Innovation und Wirtschaftspolitik
Beim German Creative Economy Summit 2026 (GCES) diskutierte Daniel Knöll gemeinsam mit Jörn Freynick, Generalsekretär der bundesarbeitsgemeinschaft selbstständigenverbände; Olaf Zimmermann, Geschäftsführer Deutscher Kulturrat; Prof. Lena Falkenhage, Bundesvorsitzende Verband deutscher Schriftsteller*innen und Tamara Güçlü (Moderation) über die Zukunft der Kultur- und Kreativwirtschaft im Zeitalter von KI und digitaler Transformation.
Im Mittelpunkt des Panels stand die Frage, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft den technologischen Wandel aktiv mitgestalten kann. Dabei wurde deutlich: KI verändert kreative Prozesse, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten fundamental — umso wichtiger sind passende wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen.
Daniel Knöll machte deutlich, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft stärker als eigenständiger Innovations- und Wachstumsmotor Deutschlands wahrgenommen werden müsse. Aus Sicht der K3D braucht es dafür mehr politische Sichtbarkeit, Investitionen in Innovation und digitale Kompetenzen sowie verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen für kreative Wertschöpfung.
Der Summit zeigte zugleich, dass das Bewusstsein für die Bedeutung der Branche wächst. Nun gelte es, daraus konkrete wirtschafts- und innovationspolitische Entscheidungen abzuleiten.
Foto-Credit © Hamburg Kreativ Gesellschaft