[Presseinformation] 27.04.2026
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SOMM stellt sich neu auf: Staffelübergabe und Generationswechsel im Präsidium und klare europäische Ausrichtung
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Neues Präsidium, klare europäische Perspektive und stärkere Vernetzung der Branche prägen die 21. Jahreshauptversammlung in Nürnberg
Die Society Of Music Merchants e. V. (SOMM) hat im Rahmen ihrer 21. Jahreshauptversammlung, die am 24. April 2026 in Nürnberg im Umfeld der Messe akustika (24.–26. April 2026) stattfand, wichtige personelle und strategische Weichen für die Zukunft gestellt.
Im Zuge von Nachbesetzungen innerhalb des Präsidiums wurde der Verband gezielt neu aufgestellt. Ziel ist es, die SOMM in einer sich wandelnden Branche weiterzuentwickeln und ihre Rolle als verbindende Plattform und starke Stimme der Musikinstrumentenwirtschaft auszubauen.
Neu in das Präsidium gewählt wurden Susanne Peters, Managing Director der MUSIK MEYER GmbH, Alexander Meinl, CEO der Roland Meinl Musikinstrumente GmbH & Co. KG, sowie Hans-Peter Strohhäcker, Manager Sales & Marketing Germany / Piano & Brand + Orchestral Instruments bei der Yamaha Music Europe GmbH Germany.
In der konstituierenden Sitzung wurde Jan Rickert, General Manager der KAWAI Europa GmbH, zum Präsidenten der SOMM gewählt, der bereits 2024 durch die Mitgliederversammlung ins Präsidium gewählt wurde. Zur Vizepräsidentin wurde Susanne Peters bestimmt.
Gemeinsam mit den bestehenden Präsidiumsmitgliedern Ralph Voggenreiter (Inhaber und CEO Voggenreiter Verlag GmbH) und Christian Ruoss (Geschäftsführer der Musikhaus Rudert GmbH) vereint das neue Präsidium eine jüngere Generation mit großer unternehmerischer Erfahrung und tiefer Verwurzelung in der Branche – oft seit frühester Jugend. Diese Verbindung aus Kontinuität und neuer Perspektive steht für den Anspruch, die kommenden Entwicklungen aktiv mitzugestalten.
Inhaltlich stand die Jahreshauptversammlung im Zeichen einer klaren strategischen Weiterentwicklung. Besonders im Fokus standen die Lobbyarbeit des Verbandes sowie die zunehmende Internationalisierung mit einem klaren Blick auf Europa.
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Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig eine gebündelte und klar artikulierte Stimme der Branche ist – gegenüber Politik, Institutionen und Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund richtet sich die SOMM noch stärker darauf aus, die verschiedenen Teilbereiche der Musikinstrumentenwirtschaft miteinander zu vernetzen und gemeinsame Interessen sichtbarer zu machen.
Dabei verfolgt der Verband bewusst einen offenen Ansatz: Die SOMM versteht sich als Plattform für die gesamte Branche und wird sich weiter für unterschiedliche Marktteilnehmer öffnen, den Austausch intensivieren und interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Ziel ist es, die Branche nicht nur zu begleiten, sondern gemeinsam mit ihren Akteuren weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen.
Ein besonderer Moment der Versammlung war die Verabschiedung von Joachim Stock, der den Verband über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt hat. Er war über 21 Jahre im Präsidium tätig, davon 18 Jahre als Präsident, und hat die SOMM in dieser Zeit maßgeblich aufgebaut und strategisch weiterentwickelt. Ebenfalls aus dem Präsidium ausgeschieden sind François Rousies und Christian Martini, die die Arbeit des Verbandes über viele Jahre hinweg engagiert begleitet haben.
Die Jahreshauptversammlung in Nürnberg markiert damit einen klaren Aufbruch: Mit einem neu aufgestellten Präsidium, einer geschärften strategischen Ausrichtung und einer stärkeren europäischen Perspektive positioniert sich die SOMM als aktiver Impulsgeber und verbindendes Element innerhalb der Branche.