SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/ de SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.somm.eu/ 18 16 TYPO3 - get.content.right XXXX Tue, 04 May 2021 12:34:00 +0200 [SOMM/ Deutscher Musikrat (DMR)]: Förderprogramm Musikfachhandel wird verlängert und ausgeweitet https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=695&cHash=22bf963bfe62439cc793f179387f5fac Kulturstaatsministerin Monika Grütters betont Bedeutung von Musikfachhandel, Vertrieb und... Das aktuell laufende Programm „NEUSTART KULTUR – Digitale Strukturen im stationären Musikfachhandel“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien wird ausgebaut. Ab dem 10. Mai 2021 können noch mehr Unternehmen der Bereiche Musikfachhandel, Vertrieb und Herstellung Förderanträge stellen. Die Antragsfrist wird bis zum 30. Juni 2021, die Umsetzungsfrist bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Durchgeführt wird das Programm vom Deutschen Musikrat (DMR) in Kooperation mit der SOMM – Society Of Music Merchants e.V., unterstützt vom VUT – Verband Unabhängiger Musikunternehmer*innen e.V. und dem Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte e. V. (GDM).

Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt: „Unsere in ihrer Vielfalt einzigartige Musikkultur ist ohne den Musikfachhandel undenkbar. Denn er versorgt den Profi- und Amateurmusikbereich mit hochwertigen Noten und Instrumenten. Zugleich sind die rund 2500 Fachgeschäfte in Deutschland genau wie Buchhandlungen vor allem Orte kultureller Begegnung. Indem wir das erfolgreiche Förderprogramm für den Musikfachhandel fortsetzen, helfen wir den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche über diese schwere Zeit hinweg. Dadurch leisten wir außerdem über die Krise hinaus einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Infrastruktur unseres Musiklebens.“

Neben dem stationären Musikfachhandel, dem Tonträgerfachhandel und den mittelständischen Herstellern und Manufakturen von Musikinstrumenten, die bislang schon antragsberechtigt waren, können ab sofort auch Meisterbetriebe aus dem Bereich des Musikinstrumentenbaus sowie Musikverlage mit Schwerpunkt auf Noten (Papiergeschäft) und der Notengroßhandel Förderanträge stellen. Zusätzlich gibt es spürbare Erleichterungen bei der Antragsberechtigung auch für die bislang schon berücksichtigten Branchen.

Werden die Voraussetzungen erfüllt, so kann sich jedes Unternehmen mit bis zu 15.000 € fördern lassen. Bisher haben bereits über 200 Unternehmen die Möglichkeit zur Antragsstellung genutzt, um verstärkt in ihre digitalen Vertriebsstrukturen sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren, beispielsweise durch eine zeitgemäße Hard- und Software, einen benutzerfreundlichen Webshop oder eine ansprechende Homepage.

Ab dem 10. Mai 2021 ist die Antragsstellung über das Online-Formular des Deutschen Musikrats wieder möglich. Alle wichtigen Informationen hierzu sind bereits vorab zu finden unter https://neustart-musik.musikrat.org/ oder unter der Service-Hotline 0228/2091-159.

 

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Public Relations Startseite Tue, 04 May 2021 12:34:00 +0200
[SOMM] Aktuelle Studie zum Amateurmusizieren: In Deutschland wird wieder mehr musiziert – Jeder Fünfte macht Musik https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=694&cHash=f4f2bed148c2ccb4691da2d01e3245ae Die gestern vom Deutschen Musikinformationszentrum, eine Einrichtung des Deutschen Musikrates,... Die gestern vom Deutschen Musikinformationszentrum, eine Einrichtung des Deutschen Musikrates, vorgestellte Studie zeigt: 14,3 Millionen Menschen in Deutschland musizieren in ihrer Freizeit. 19 Prozent der Bevölkerung ab 6 Jahre in Deutschland machen demnach hobbymäßig Musik.
Im Vergleich zu einer von der SOMM – Society Of Music Merchants e.V., Verband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche, 2012 vorgestellten Studie ergibt sich ein positiver Trend, denn zu diesem Zeitpunkt musizierten rund 2 Prozent weniger.

Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM: „Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die zeigt, dass aktives Musikmachen mit Musikinstrumenten und Musikequipment immer noch im Trend liegt. Vor allem der Anteil der musizierenden Kinder und Jugendlichen ist besonders hoch, was gleichlautend auch bedeutet, dass die Attraktivität von Musikinstrumenten bei den jüngeren der Bevölkerung immer noch sehr hoch ist.“

Nichts geändert hat sich hingegen bei den zum Teil gravierenden Unterschieden in den verschiedenen soziodemografischen Gruppen: Gut gebildete Menschen mit höherem Einkommen musizieren etwa doppelt so oft wie Menschen mit niedrigerem sozioökonomischen Status.

„Dieses Ergebnis unterstreicht leider noch einmal zusätzlich die entscheidende Rolle des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen: nur hier wird musikalische Bildung einkommensunabhängig vermittelt. Wenn ich gleichzeitig vom Präsidenten des Deutschen Musikrats, Prof. Martin Maria Krüger, die Mahnung höre, dass in Deutschland rund 23.000 qualifizierte Schulmusiklehrer fehlen, ist das alarmierend. Seit Jahren appelliert auch die SOMM an die Politik, hier endlich zu handeln und diesen Missstand nachhaltig zu beseitigen“, so Knöll.

Hintergrund:

Durchgeführt wurde die Untersuchung im Auftrag des miz auf der Grundlage einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung vom Institut für Demoskopie Allensbach.

Die Untersuchung stützt sich auf insgesamt 1.208 Interviews und wurde im November und Dezember 2020 durchgeführt. In den Blick genommen wurde explizit das Musizierverhalten vor der Corona-Pandemie. Befragt wurde in einem repräsentativen Querschnitt die Bevölkerung ab 16 Jahre, darunter 331 Eltern, die Auskunft auch zum Musizierverhalten ihrer Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren gegeben haben. Der vollständige Ergebnis- und Methodenbericht steht unter www.miz.org/amateurmusikstudie zur Verfügung.

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Public Relations Startseite Thu, 25 Mar 2021 08:29:25 +0100
"Auch der Musikfachhandel muss wieder geöffnet werden - und zwar jetzt!" https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=693&cHash=a00f7011ecf02e0c0b45f0210275611f „Durch die immer noch andauernde Schließung von Ladengeschäften, seit Ende letzten Jahres, stehen... „Durch die immer noch andauernde Schließung von Ladengeschäften, seit Ende letzten Jahres, stehen mittlerweile große Teile des stationären Musikfachhandels vor dem finanziellen Ruin. Der Handel mit Musikinstrumenten, Musikequipment, Noten und Tonträgern lebt von einer persönlichen Beratung und dem Kontakt zum Kunden. Wir gehören mit unseren Produkten ebenso wie Bücher zu den Erzeugnissen, die für Menschen eine hohe Relevanz in der Alltagsbewältigung aufweisen – gerade in Krisenzeiten. Deshalb ist es für mich nicht nachvollziehbar und inakzeptabel, weshalb hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Die hier scheinbar zufällig getroffenen Entscheidungen entziehen sich jeglicher sachgerechten und sachorientierten Problemlösung und sind wettbewerbsverzerrend und diskriminierend. Es ist aus unserer Sicht nicht hinnehmbar, dass die Öffnung von Buchhandlungen, Bibliotheken, Museen, Galerien und Gedenkstätten stattfinden kann, der Musikfachhandel aber weiterhin geschlossen bleibt. Auch der Musikfachhandel gehört ganz klar zu den Kulturbetrieben und muss, genau so wie der Buchhandel, wieder geöffnet werden - und zwar jetzt!“

(Statement Daniel Knöll, Geschäftsführung SOMM e. V. zu den aktuellen Lockerungen der Corona-Regeln, 08.03.2021, MusikWoche)

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Marktplatz Startseite Mon, 08 Mar 2021 13:50:00 +0100
SchoolJam Online Recording Contest 2021 https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=692&cHash=c655963680849b089ac2e8540eca8f04 The Music Never Stops Nachwuchsinitiative SchoolJam führt zum ersten Mal einen reinen Online-Musik-Contest durch. Die jungen Musiker*innen können ihre Aufnahmen zuhause anfertigen und einsenden. Preise im Wert von rund 15.000 Euro zugewinnen. Jede Menge Tutorials, auch für Lehrer. SchoolJam, Deutschlands erfolgreichste Nachwuchsinitiative, trägt mit einem neuen Contest der Corona-Pandemie Rechnung. Dabei wird das seit 20 Jahren alljährliche deutschlandweite Schülerband-Festival, bei dem über 100 junge Bands live auf die Bühne gehen, auf 2022 verschoben. An dessen Stelle tritt in diesem Jahr ein Recording Contest, der komplett online ausgetragen wird.

Aufgerufen sind alle jungen Musiker*innen bis 21 Jahre, ihre Musik zu Hause aufzunehmen und das Ergebnis einzusenden, egal ob Band oder auch nur Einzelperson. In zahlreichen Tutorials zeigt SchoolJam wie man z. B. den heimischen Rechner in ein feines Musikstudio umfunktionieren kann. Auch werden Wege aufgezeigt, wie mehrere Musiker*innen online miteinander musizieren können. Dabei werden zahlreiche Hinweise für Lehrer*innen gegeben, wie man so online Musikunterricht gestalten kann. Musikalisch ist alles erlaubt, egal ob Pop, Klassik oder EDM, Chöre und reine Instrumentalmusik.

Die so entstandenen Werke sollen bis 30. Mai 2021 bei SchoolJam eingereicht werden. Danach sucht eine Fachjury die Einsendungen heraus, die sich einem breiten Publikum in einem Online Voting stellen müssen. Dann entscheidet eine Jury aus prominenten Musikern
über den/die Gewinner(in/innen). Den Produzent(en)(innen) des besten Tracks winkt eine professionelle Mischsession in den Studios des Abbey Road Institutes in Frankfurt. Darüber hinaus können sich die Einsender über diverse Musikelektronik im Gesamtwert von rund 20.000 Euro als Preise freuen.

Über SchoolJam:
SchoolJam ist ein einzigartiges Non-Profit-Projekt zur Förderung der Musik an Schulen sowie die Unterstützung junger Nachwuchsbands. SchoolJam wird vom Bundesministerium für Familie und Jugend gefördert. In diesem Jahr hat SchoolJam den begehrten Live Entertainment Award (LEA) als beste Nachwuchsförderung erhalten.

Alle Informationen über SchoolJam finden sich unter www.schooljam.de/ 
Weitere Informationen für die Presse sowie Bilder und Logos und Bilder als Download: www.schooljam.de/presse/ 

Weitere Informationen für die Presse:
SchoolJam e.V.
Gerald Dellmann (1. Vorsitzender)
0152 217 32 609
info@schooljam.de 

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Marktplatz Mon, 01 Mar 2021 14:32:28 +0100
[Forum Musikwirtschaft] Nicht jeder Scheck heiligt die Mittel. Das Forum Musikwirtschaft zum Stand der Corona-Hilfen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=691&cHash=54370966d811f1d4800e58d7318c986d Überbrückungshilfe I, II und III, November- und Dezemberhilfe, Neustarthilfe, NEUSTART KULTUR I,... Überbrückungshilfe I, II und III, November- und Dezemberhilfe, Neustarthilfe, NEUSTART KULTUR I, Hilfsprogramme der Länder - das Förder-Füllhorn ist voll und eigentlich sollte man denken, dass Bund und Länder genug getan haben, damit alle die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise gut überstehen können. Wie kann es sein, mag man sich fragen, dass viele Wirtschaftsbereiche, etwa zahlreiche Unternehmensbereiche der Musikwirtschaft, die beachtlichen Hilfspakete dennoch kritisieren, für unzureichend halten und weitere Forderungen aufstellen? Das Forum Musikwirtschaft, die Allianz der maßgeblichen Wirtschaftsverbände der Branche, zeigt auf, warum ohne Nachbesserungen der aktuellen Hilfspakete ein ‚Neustart Musik‘ scheitern wird.

Zeitversetzte Betroffenheit
Die Hilfsangebote des Bundes und der Länder sind beachtlich, jedoch passen sie in vielen Fällen nicht auf die miteinander verzahnten Unternehmen der Musikwirtschaft. Ein grundsätzliches Dilemma besteht darin, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gelegentlich auf die Zuständigkeit des jeweils anderen Ministeriums verweisen. Wie das Forum Musikwirtschaft bereits mehrfach hervorgehoben hat, kann das Überleben des Wirtschaftszweigs mit seinen diversen Teilbranchen nur durch passgenaue Maßnahmen gesichert werden. Einer der Gründe besteht darin, dass der Zeitpunkt, an dem sich die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bemerkbar machen, nicht in allen Teilbereichen identisch ist. Sie trafen zu Beginn des ersten Lockdowns zunächst die Clubs und Live-Veranstaltungsunternehmen. Auch der Musikfachhandel, die E-Musik-Verlage sowie die Rechteinhaber*innen an Bühnenwerken erlitten bereits sehr früh empfindliche Einbußen. Andere Bereiche des Wirtschaftszweigs werden aufgrund ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von der Nutzung ihrer Rechte die Krise erst im laufenden Jahr in vollem Ausmaß spüren. So besteht der Großteil der Einnahmen von Urheber*innen und Musikverlagen in den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften. Bereits jetzt ist daher abzusehen, dass sich aufgrund der seit März 2020 wiederholten Untersagung von Musikaufführungen sowie der Schließung von Gaststätten und Fitnessstudios die Einnahmeausfälle von Rechteinhaber*innen und ihrer Partner*innen bis ins Jahr 2022 fortsetzen werden.

Hoffnungslosigkeit bei Künstlervermittler*innen und Künstlermanager*innen
Wenn Konzert-, Tournee- und Festivalveranstaltungen, von deren Stattfinden weite Teile der Gesamtbranche wirtschaftlich abhängig sind, wieder anlaufen sollen, dürfen auch Künstlervermittler*innen, Musikmanager*innen, Musikverlage und sonstige Musikunternehmen nicht aufgrund fehlender oder für deren Geschäftsbereich nicht passender Förderungen auf der Strecke bleiben. So können sich Solo-Selbständige mit der Neustarthilfe, über die sie bis Ende Juni 2021 eine Betriebskostenpauschale bis zu 7.500 Euro erhalten können, zusammen mit der Grundsicherung über die kommenden Monate retten. Die in den vergangenen Monaten entstandenen Löcher werden sich damit allerdings nicht füllen lassen. Manager*innen und Künstlervermittler*innen sind zumeist kleinere Betriebe ohne relevante Fixkosten. Sie leben von Provisionen und Lizenzeinnahmen. Eine fixkostenorientierte Förderung greift hier kaum. Bei den Reisebüros wurden die entgangenen Provisionen als Fixkosten anerkannt. Für Künstlervermittler*innen und Künstlermanager*innen, deren Geschäftsmodelle mit denen von Reisebüros uneingeschränkt vergleichbar sind, wurde diese Brücke nicht gebaut. Diese unterschiedliche Behandlung erschließt sich dem Forum Musikwirtschaft nicht. Hier muss dringend nachgebessert werden.

Musikwirtschaft hofft auf NEUSTART KULTUR II
Seit Sommer 2020 läuft das Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR I. Mit fast 60 Einzelprogrammen und Mitteln in Höhe von gut einer Milliarde Euro, will die Bundesregierung dem Kulturbetrieb und der kulturellen Infrastruktur einen Neustart ermöglichen. Die Musikwirtschaft konnte an diesem Programm mit 150 Millionen für diverse Projekte partizipieren. Teile der Branche wurden zusätzlich aus dem Digitalisierungsprogramm gefördert. Zwar waren Programme im Bereich Musikclubs, Musikverlage und Künstler*innenförderung stark nachgefragt und die Mittel bereits erschöpft; das Förderprogramm für Live-Musikveranstalter*innen gab allerdings aufgrund förderrechtlicher Restriktionen und fehlender Passgenauigkeit für die Praxis Anlass zur Kritik. Für die Künstlervermittler*innen gibt es bisher keine Förderung, obwohl die BKM sie bereits in ihrem Programm NEUSTART KULTUR I ausdrücklich als Förderempfänger*innen erwähnt hat. Leider scheiterte ein geplantes Förderkonzept an den gesetzlichen Vorgaben.

Das Forum Musikwirtschaft regt an, die Programme für die Musikclubs, das Musikverlagsprogramm, die Künstler*innenförderung sowie für den Musikfachhandel in NEUSTART KULTUR II weiterzuführen und aufzustocken. Die Live-Veranstalter*innen drängen darauf, dass das bisherige Programm in der Anwendung vereinfacht und bis zum Jahresende 2022 verlängert wird. Vor diesem Hintergrund erwarten die Verbände, dass sie in die Planungen von NEUSTART KULTUR II einbezogen werden. In jedem Fall muss sichergestellt werden, dass die Programme im Spannungsfeld zwischen Schadensregulierung und Starthilfe tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Ohne Ausfallfonds kein Neustart des Live-Geschäfts
Mit großer Sorge betrachtet es das Forum Musikwirtschaft, dass der angekündigte Ausfallsfonds sowie der Wirtschaftlichkeitsbonus für die Kulturveranstalter*innen offenbar vorläufig auf Eis gelegt wurden. Da es Versicherungen für pandemiebedingte Konzertausfälle nicht mehr gibt, werden verantwortungsvolle Veranstalter*innen die teils millionenschweren Tourneerisiken nicht mehr auf sich nehmen können. Daher wurde ein staatlicher Ausfallfonds angeregt. Nachdem das Bundesministerium der Finanzen das Projekt groß angekündigt hat, will man nun offenbar erst abwarten, bis Veranstaltungen wieder durchgeführt werden können. Der Neustart für die Veranstaltungswirtschaft wird sich damit erneut erheblich verzögern.

Perspektive durch „Manifest Restart“
Die Musikwirtschaftsverbände unterstützen ausdrücklich das von der Veranstaltungswirtschaft vorgelegte „Manifest Restart“. Darin wird sehr detailliert aufgezeigt, wie – abgestimmt auf die konkreten Gegebenheiten der Spielstätten – Veranstaltungen unter individuellen Infektionsschutzmaßnahmen wieder stattfinden können. Dieses Konzept gewährleistet einen sicheren Raum für alle Besucher*innen.

Rückwärtsgewandte Urheberrechtsreform
Das Forum Musikwirtschaft wundert sich über die widersprüchlichen Signale der Bundesregierung an die Kultur- und Kreativwirtschaft: Während sie einerseits eine weitere Milliarde Euro ankündigt, um Deutschlands einzigartige kulturelle Vielfalt durch die Krise zu bringen, treibt sie andererseits die Reform des Urheberrechts mit einem rückwärtsgewandten Entwurf voran. Dieser wird für weite Teile der Kultur- und Kreativwirtschaft erhebliche Schäden zur Folge haben.

Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV): „Bei der Musikwirtschaft geht es nicht nur um die Reparatur eines Motorschadens. Unsere Branche hat einen Kollateralschaden erlitten. Man kann versuchen, den Motor des Live-Geschäfts, von dem weite Teile der Gesamtbranche wirtschaftlich abhängig sind, wieder zum Laufen zu bringen. Viele Unternehmen und vor allem auch Musikverlage, Künstlervermittler*innen und Musikmanager*innen werden aber dennoch auf der Strecke bleiben, da sie bisher so gut wie gar keine Hilfen erhalten haben.“

Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI): „Als Vertreter eines Sektors der Kreativwirtschaft, der Dank digitaler Resilienz aktuell deutlich weniger durch die Pandemie geschwächt ist als andere Teilbranchen, ist der derzeitige gesetzgeberische Ansatz mit Blick auf die Urheberrechtsreform extrem irritierend. Politisch scheint man offenbar bereit zu sein, massiv in die digitale Lizenzarchitektur unserer Branche einzugreifen und damit – statt die Rahmenbedingungen im Sinne der Richtlinie zu verbessern – die Rechte unserer Mitglieder zu beschneiden und etablierte Einkommensmöglichkeiten für Künstler*innen und ihre Partner*innen zu beschädigen.“

Birgit Böcher, Geschäftsführerin des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV): „Die Krise ist für die Musikwirtschaft auch dann noch lange nicht vorbei, wenn sämtliche Lockdowns beendet sind. Der Dominoeffekt hat bereits eingesetzt und je länger die Krise andauert, umso weiter weg entfernt sich das Licht am Ende des Tunnels. Bund und Länder können jetzt mit rechtlichen Rahmenbedingungen – Stichwort Urheberrecht – und monetären Hilfen dazu beitragen, die Vielfalt unserer musikalischen Landschaft zu erhalten und so allen Musikschaffenden und ihren wirtschaftlichen Partner*innen zeigen, dass sie in den letzten Wochen und Monaten zugehört und verstanden haben.“

Wolfgang Weyand, Vorsitzender des Interessenverbandes Musikmanager & Consultants (IMUC): „Wenn man eine prosperierende Branche unverschuldet mit einem Berufsverbot belegt, müssen die politisch Verantwortlichen auch dafür sorgen, dass die Hilfsprogramme passgenau sind und Teilbranchen nicht vergessen werden. Andernfalls führt solches Agieren zu einer wirtschaftlichen Katastrophe von einer der wichtigsten Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Wir brauchen jetzt die Umsetzung der vom Forum Musikwirtschaft geforderten Maßnahmen. Und selbstverständlich müssen provisionsabhängige Vergütungen z.B. der Künstlermanager*innen und Agent*innen als Bemessungsgrundlage für Hilfsprogramme gelten, eine Schlechterstellung im Vergleich zur ebenfalls auf Provionsbasis arbeitende Reisebüro-Branche ist nicht hinnehmbar.“

Axel Ballreich, Vorsitzender des Verbandes der Musikspielstätten in Deutschland (Livekomm): „Um die deutsche Clublandschaft mit über 1800 festen Musikspielstätten und etwa 600 kleinen und mittleren Festivals beneidet uns ganz Europa. Diese diverse Kulturlandschaft braucht im nächsten Jahr dringender denn je eine reanimierende Anlaufhilfe sowie ‘Wiedereingliederungsmaßnahmen’. Unsere Kulturunternehmer:innen sind seit einem ganzen Jahr im Komplett-Lockdown und bis wir wieder von einer ‘normalen’ Konzertsituation sprechen können, brauchen wir für die nächsten Jahre dringend weitere Unterstützungen. Dies kann in Form von weiteren Stimulations- und Investitionsprogrammen erfolgen, wie sie von der Branche aktuell diskutiert werden.“

Daniel Knöll, Geschäftsführer der Society Of Music Merchants (SOMM): Nach wie vor ist es so, dass die eng miteinander verzahnte Musikwirtschaft besonders mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen hat. Der lange Lockdown setzt insbesondere dem Handel zu. Deshalb dürfen die Hilfsprogramme nicht dazu verkommen, ein Deckmantel zu werden, den man über die eigentlichen Probleme legt. Es muss vielmehr eine schnelle, unbürokratische Unterstützung sein, damit die Betroffenen aus der Kultur überhaupt noch handlungsfähig sind, um einen Weg aus der Pandemie zu finden. Wichtig dabei: ohne Anpassungen der Rahmenbedingungen an die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage der Musikwirtschaft – die Auswirkungen der Pandemie mit einbezogen – wird es in Deutschland leiser werden um die Musik.“

Jörg Heidemann, Geschäftsführer des Verbandes unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT): „Der kürzlich verabschiedende Gesetzentwurf zum Urheberrecht und die zusätzliche Milliarde für Neustart Kultur stehen sich paradox gegenüber. Wobei wir letzteres begrüßen, werden mit ersterem die Befürchtungen der unabhängigen Musikunternehmer*innen Realität: Die Regierung nimmt im zweiten Corona-Jahr sehenden Auges schwerwiegende Konsequenzen für Künstler*innen und ihre Partner*innen in Kauf. Darüber hinaus benötigt die Musikwirtschaft sowohl passgenaue Hilfsangebote als auch eine wirkliche Perspektive für die Zeit nach Corona.“

Das Forum Musikwirtschaft besteht aus den sieben maßgeblichen Verbänden des Wirtschaftsbereichs. Im Einzelnen sind dies der BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), der BVMI (Bundesverband der Musikindustrie), der DMV (Deutscher Musikverleger-Verband), der IMUC (Interessenverband Musikmanager & Consultants), die LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland), SOMM (Society Of Music Merchants) und der VUT (Verband unabhängiger Musikunter-nehmer*innen). Es umfasst damit die wesentlichen Sektoren der Musikwirtschaft, die durch ihre komplexen Wertschöpfungsstrukturen eng miteinander verzahnt sind. Das Forum versteht sich als Diskursraum, in dem zentrale Themen der Musikwirtschaft identifiziert und erörtert werden, um sie an die Politik und die Öffentlichkeit zu adressieren. Die Kooperation ist getragen von dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmer*innen auszutauschen und damit situationsabhängig die Sicht aller Branchenakteur*innen in ihrer Gesamtheit zu reflektieren. Das Forum hat keine feste Verbandsstruktur und strebt auch nicht die Position eines Dachverbands der Branche an. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen, wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder vertritt und für diese spricht.

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Public Relations Startseite Mon, 22 Feb 2021 12:41:56 +0100
[SOMM] Wegen großer Nachfrage: Neue Online-Workshops für Musikfachhandel Deutscher Musikrat, GDM, SOMM und VUT beraten am 16. und 19. Februar bei Antragsstellung „NEUSTART KULTUR“ https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=690&cHash=98b64a9a98eb8ae64711a2d88b6b2895 In dem aktuell laufenden Programm „NEUSTART KULTUR – Digitale Strukturen im stationären... In dem aktuell laufenden Programm „NEUSTART KULTUR – Digitale Strukturen im stationären Musikfachhandel“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien können Musikfachhändler und Hersteller Zuschüsse bis zu 15.000,- Euro beantragen. Wie eine erfolgreiche Antragsstellung gelingt und was alles gefördert werden kann, darüber informieren der Deutsche Musikrat, der Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte e. V. (GDM), die SOMM – Society Of Music Merchants e.V. und der Verband unabhängiger Musikunternehmerin*innen e.V. (VUT) am Dienstag, 16. Februar, und Freitag, 19. Februar jeweils um 16 Uhr.

Eingeladen sind alle interessierten Händler von Musikinstrumenten, Musikequipment, Noten und Tonträgern, sowie Herstellungsunternehmen, Manufakturen und Vertriebe von Musikinstrumenten und Musikequipment mit Sitz in Deutschland. Insgesamt stehen Fördermittel in Höhe von 4 Mio. Euro zur Verfügung, die gestaffelt nach Datumseingang der Antragsstellung vergeben werden.

In dem Online-Workshop am Dienstag, 16. Februar, werden die Gesprächspartner allgemein in das Programm einführen und anhand von Best Practice-Beispielen Anregungen gegeben.

Bei der Veranstaltung am Freitag, 19. Februar, wird es konkret um Fragen und Antworten rund um die Antragsstellung gehen. An beiden Terminen stehen Talk-Gäste aus allen Verbänden zur Verfügung: Dr. Thomas Strang, Programmleiter – Digitale Strukturen im stationären Musikfachhandel beim Deutschen Musikrat, Birgit Böcher, Geschäftsführerin des Gesamtverbandes Deutscher Musikfachgeschäfte e.V., Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM - Society Of Music Merchants e.V. und Jörg Heidemann, Geschäftsführer des Verbandes unabhängiger Musikunternehmer*innen e.V.

Mit diesem  Link  können Interessierte kostenfrei an der allgemeinen Einführung in das Programm am Dienstag, 16. Februar 2021, um 16.00 Uhr teilnehmen.

Dieser  Link  gilt für das Gespräch am Freitag, 19. Februar 2021, um 16.00 Uhr, in dem es um konkrete Fragen rund um die Antragsstellungen gehen wird.

Nähere Informationen zum Programm unter  www.musikrat.dewww.somm.eu  oder  https://neustart-musik.musikrat.org/

 

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Public Relations Startseite Thu, 11 Feb 2021 10:41:12 +0100
[No. 1 Guitar Center] The World of Vintage Guitars https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=688&cHash=ad5e85f1ae67b86280590a7c512b12c6 In der Reihe "The World of Vintage Guitars" präsentiert das No.1 Guitar Center Hamburg in... In der Reihe "The World of Vintage Guitars" präsentiert das No.1 Guitar Center Hamburg in Zusammenarbeit mit dem „Strat King of Europe“ Thomas Blug ab Februar 2021 jeden Freitag um 20:15 Uhr auf https://www.youtube.com/user/No1GuitarCenter echte, alte und gepflegte Vintage Gitarren aus den 50ern, 60ern oder 70ern von 
Fender
Gibson
D'Angelico Guitars
Gretsch Guitars
und anderen namenhaften Herstellern.
 
"The World of Vintage Guitars" is powered by D'Addario https://www.daddario.com/ and Klotz AIS https://www.klotz-ais.com/ 

#twovg #theworldofvintageguitars #no1guitars 

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Marktplatz Mon, 01 Feb 2021 10:48:53 +0100
[Deutscher Musikrat / SOMM] Online-Workshop für Musikfachhandel und Hersteller https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=687&cHash=cdb8787ec035254228951fd8bc43c37f Deutscher Musikrat, GDM, SOMM und VUT ermutigen Musikfachhändler zur Antragsstellung „NEUSTART... Bis zu 15.000,- Euro können Musikfachhändler bei dem Programm „NEUSTART KULTUR – Digitale Strukturen im stationären Musikfachhandel“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien beantragen. Was alles gefördert werden kann und wie eine erfolgreiche Antragsstellung gelingt, darüber informieren der Deutsche Musikrat, der Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte e. V. (GDM), die SOMM – Society Of Music Merchants e.V. und der Verband unabhängiger Musikunternehmerin*innen e.V. (VUT) in einer öffentlichen Videokonferenz am Mittwoch, 3. Februar 2021, um 15 Uhr.

Eingeladen sind alle interessierten Händler von Musikinstrumenten, Musikequipment, Noten und Tonträgern, sowie Herstellungsunternehmen, Manufakturen und Vertriebe von Musikinstrumenten und Musikequipment mit Sitz in Deutschland. Im Workshop werden anhand von Best Practice- Beispielen Anregungen zur Antragsstellung gegeben und Fragen beantwortet.

Das Gespräch wird geführt von Dr. Thomas Strang, Programmleiter – Digitale Strukturen im stationären Musikfachhandel beim Deutschen Musikrat, Birgit Böcher, Geschäftsführerin des Gesamtverbandes Deutscher Musikfachgeschäfte e.V., Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM - Society Of Music Merchants e.V. und Jörg Heidemann, Geschäftsführer des Verbandes unabhängiger Musikunternehmer*innen e.V.

Mit diesem Link können Interessierte kostenfrei am Mittwoch, 3. Februar 2021, um 15.00 Uhr teilnehmen.

Nähere Informationen zum Programm unter www.musikrat.de, www.somm.eu oder https://neustart-musik.musikrat.org/

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Public Relations Startseite Thu, 28 Jan 2021 15:04:57 +0100
Hal Leonard Europe spendet für „Jugend musiziert“ https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=689&cHash=637b23d9f23f059052af13cbacd29ad1 Im Rahmen einer Spendenkampagne unter dem Namen #buytogive unterstützt der führende Notenverlag und... Im Rahmen einer Spendenkampagne unter dem Namen #buytogive unterstützt der führende Notenverlag und -Distributor Hal Leonard Europe den prestigeträchtigen Nachwuchswettbewerb „Jugend musiziert“, ein Projekt des Deutschen Musikrates. Ein Prozent des von Oktober bis Dezember 2020 in Deutschland erzielten Umsatzes auf Music Shop Europe, einem der Onlineshops des Unternehmens, geht nun als Spende an „Jugend musiziert“. Der Betrag soll beim Bundeswettbewerb 2021 für einen Sonderpreis in der Kategorie „Musical“ eingesetzt werden.

Die Solo-Kategorie ‚Musical‘ wird beim Wettbewerb auf Bundesebene alle drei Jahre ausgeschrieben. In den vergangenen Jahren qualifizierten sich durchschnittlich 70 Jugendliche für die Teilnahme in der Kategorie „Musical“, wie z.B. Elisa Koestner, die in obigem Bild zu sehen ist. Über die Vergabe des Sonderpreises entscheidet die Fachjury beim Bundeswettbewerb, der 2021 vom 20. bis 27. Mai in Bremen und Bremerhaven geplant ist. Der Sonderpreis könnte einmalig vergeben werden, nicht zuletzt um junge Sängerinnen und
Sänger in diesem Jahr besonders zu fördern.

„Hal Leonard Europe ermöglicht mit seiner #buytogive-Spende einen Sonderpreis in der Kategorie ‚Musical‘ beim kommenden Bundeswettbewerb ‚Jugend musiziert‘. Gerade in einer wirtschaftlich sehr herausfordernden Zeit sind wir für dieses schöne Engagement besonders dankbar, zumal der Verlag auch ein kontinuierlicher Sponsor unseres Deutschen Musikinformationszentrums ist.“ Stefan Piendl, Geschäftsführer, Deutscher Musikrat

„Der Bereich des Singens ist durch die Pandemie sehr beeinträchtigt, daher freuen wir uns, mit unserer Spende einen Sonderpreis in der Kategorie ‚Musical‘ unterstützen zu können, und damit zur Entwicklung von jungen Sängerinnen und Sängern beizutragen. Als Verlag vertreten wir einen umfangreichen Katalog von Musical-Werken, sodass dieser Preis umso passender ist. Wir sind stolz, unsere Partnerschaft mit dem Deutschen Musikrat fortzusetzen und freuen uns auf zukünftige Projekte.“ Lea Herrscher, Marketing Manager, Hal Leonard Europe

Über Hal Leonard Europe
Hal Leonard Europe (HLE) ist Teil der Hal Leonard-Unternehmensgruppe - Marktführer in der internationalen Notenverlagsbranche, bei dem viele der bekanntesten und angesehensten Verlage, Künstler, Songwriter, Arrangeure und Instrumentenhersteller vertreten sind. Unser europäischer Verlag und Vertrieb bestehen aus einem umfangreichen Katalog gedruckter und digitaler Veröffentlichungen, Noten, musikpädagogischer Werke, Instrumente, Geschenke, Zubehör und Pro-Audio in Europa und auf der ganzen Welt. Es gibt Niederlassungen und Vertriebszentren von HLEin Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Im Jahr 2019 eröffnete HLE ein neues Büro in Berlin, in dem Teammitglieder für Vertrieb, Publishing und Lizenzen tätig sind und das die Bosworth Edition beherbergt.
www.halleonardeurope.com 

Über den Deutschen Musikrat
Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der weltweit größte, nationale Dachverband des Musiklebens und engagiert sich für die Interessen von 14 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland. Der DMR fügt sich aus dem „Deutscher Musikrat e.V.“ in Berlin und der „Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH“ in Bonn zusammen. Der Deutscher Musikrat e.V. setzt mit seiner musikpolitischen Arbeit als zivilgesellschaftlicher Akteur Impulse für ein lebendiges Musikleben. Rund 100 Organisationen und Dachverbände aus dem professionellen Bereich und des Amateurmusizierens sowie die 16 Landesmusikräte sind Mitglied im Deutschen Musikrat. Die Deutscher Musikrat gGmbH organisiert als Träger die dreizehn langfristigen Förderprojekte des DMR: Ensembles: Bundesjugendorchester, Bundesjugendchor, Bundesjazzorchester; Wettbewerbe: Jugend musiziert, Jugend jazzt, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutscher Chorwettbewerb; Förderung: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik PopCamp und Service: Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ). Der DMR wurde 1953 gegründet, ist Mitglied der UNESCO und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
www.musikrat.de

Über Jugend musiziert
Der Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" ist einer der größten Wettbewerbe für junge Musikerinnen und Musiker in Europa. Seit 1964 steht neben dem Fördergedanken die künstlerische Standortbestimmung imVordergrund: "Jugend musiziert" will motivieren, Herausforderung sein und Orientierung bieten sowieErfolgserlebnisse vermitteln. Auch Erfahrungen beim gemeinsamen Musizieren und die Präsentation auf einer Konzertbühne vor Jury und Publikum zählen dazu.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Hauptförderer und die Sparkassen alsHauptsponsor stellen seitGründung einen wesentlichen Teil der Finanzierung zur Verfügung. Auf Regional-,Landes- und Bundesebene haben bisher fast eine Million Kinder und Jugendliche an "Jugend musiziert"teilgenommen, debütierten hier auch junge Musik-Talente, die heute internationalbekannte Stars sind.
https://www.jugend-musiziert.org/ 

PRESSEKONTAKT
Lea Herrscher – Marketing Manager
LHerrscher@halleonardeurope.com  

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Marktplatz Wed, 27 Jan 2021 13:20:00 +0100
[Forum Musikwirtschaft] Wirksamkeit erhöhen: Deutscher Musikrat und Forum Musikwirtschaft fordern eine Verlängerung und unkompliziertere Umsetzung der Corona-Hilfen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=686&cHash=92df972c63832da7d6c9a2ab22a7102e Der erneute Lockdown seit Anfang November 2020 hat, u.a. durch das faktische Arbeitsverbot... Der erneute Lockdown seit  Anfang November 2020 hat, u.a. durch das faktische Arbeitsverbot für zahlreiche Akteurinnen und Akteure im Musikbereich, zu einem Stillstand der Musikwirtschaft geführt. Nachdem anfangs die von der Bundesregierung angekündigten Überbrückungshilfen aufgrund ihrer strengen Antragsregularien weite Teile des professionellen Musiklebens und insbesondere die Soloselbstständigen ausschlossen, hat die Bundesregierung nun Nachbesserungen angekündigt. Dazu gehört u.a. die Verdopplung der Betriebskostenpauschale für Soloselbstständige im Rahmen der „Neustarthilfe“ auf 50% ihres Referenzumsatzes von 2019, wie dies auch der Deutsche Musikrat gefordert hat. Problematisch bleiben aber das komplexe  Antragsverfahren und Verzögerungen bei der Auszahlung. Von den veranschlagten 15 Milliarden Euro an Wirtschaftshilfen wurden bisher nur 1,2 Milliarden Euro ausgezahlt.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Angesichts des aktuellen Lockdowns, der das Musikleben womöglich noch auf Monate stillstehen lässt, bedarf es dringend der Überarbeitung der bestehenden Hilfsprogramme sowie der Ausweitung auf die Bereiche, die die Folgen der Krise erst in diesem Jahr zu spüren bekommen. Fast sämtliche ‚NEUSTART KULTUR‘-Programme sind überzeichnet und damit ein Beleg für ihre Wirksamkeit. Jetzt bedarf es nicht nur einer bedarfsgerechten Aufstockung und Verlängerung der Mittel für die ‚NEUSTART KULTUR‘-Programme, sondern auch einer Anpassung und Entbürokratisierung der Corona-Hilfen.

“Das Forum Musikwirtschaf tergänzt: „Viele Unternehmen der Musikwirtschaft stehen wegen fehlender Mittel und Perspektiven vor der Geschäftsaufgabe. Daher müssen Hilfsprogramme schneller und unbürokratischer greifen, und nachträgliche Änderungen der Vergabebedingungen dürfen nicht für zusätzliche Planungsunsicherheit bei den Antragstellenden führen.

“Die Kriterien der „Überbrückungshilfe II“ wurden rückwirkend zum Nachteil vieler Unternehmen geändert, da das EU-Beihilferecht in der ursprünglichen Fassung nicht genügend berücksichtigt worden war. Auch für die November-und Dezemberhilfen wird es für große Unternehmen u.U. Nachkorrekturen geben. Diese rückwirkenden Änderungen der Antragsregularien führen dazu, dass manchen Firmen zum Teil  erhebliche Rückzahlungen drohen. Der Deutsche Musikrat und die im Forum Musikwirtschaft organisierten Verbände erwarten, dass die Bundesregierung auch bei der Gestaltung künftiger Maßnahmen auf die Kompetenz der Branche zurückgreift, um eine Passgenauigkeit sicherzustellen.

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Public Relations Startseite Fri, 22 Jan 2021 18:44:47 +0100