SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/ de SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.somm.eu/ 18 16 TYPO3 - get.content.right XXXX Tue, 10 Nov 2020 10:37:02 +0100 [Deutscher Musikrat] Stellenausschreibungen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=680&cHash=97302ba7720f4fd3a717d8051acaa6d1 Der Deutsche Musikrat (DMR) ist weltweit der größte, nationale Dachverband des Musiklebens und... Der Deutsche Musikrat (DMR) ist weltweit der größte, nationale Dachverband des Musiklebens und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der DMR engagiert sich für die Interessen von rund 14 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland und ist Träger renommierter Ensembles, Wettbewerbe, Förderprojekte und Serviceangebote.
Unsere langfristig angelegten, vielfältigen Aktivitäten decken das Spektrum von Klassik über Jazz bis Pop, von Profis zu Amateuren, von nationaler und internationaler Bedeutung ab und berücksichtigen alle Altersklassen. Diese Projekte werden seit Jahrzehnten als Institutionen des Musiklebens geschätzt und haben sich Leuchtturm-Charakter erworben. In dieser Form ist die Projektgesellschaft mit über 50 Mitarbeiter*innen ein einzigartiges, operatives Kompetenzzentrum.

Mit NEUSTART KULTUR hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ein pandemiebedingtes Investitions- und Förderprogramm aufgelegt. Der Deutsche Musikrat unterstützt mit Mitteln aus diesem Programm die „Digitalisierung des Musikfachhandels“ mit bis zu 4 Millionen Euro. Dieses Förderprogramm führen wir in Kooperation mit der Society Of Music Merchants e.V. (SOMM) durch.

Gesucht werden:

Programmleitung Neustart Kultur: Digitalisierung Musikfachhandel (kurzfristig, schnellstmögliche Besetzung)
Sachbearbeitung Fördermittelverwaltung Neustart Kultur (zum 1. Januar 2021)

Weitere Informationen unter www.musikrat.de 

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Marktplatz Tue, 10 Nov 2020 10:37:02 +0100
Europaweite Allianz der Musikinstrumentenbranche gegründet https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=678&cHash=f59c199bf7411397f807366566c587ef Maßgebliche Interessenvertreter bilden EMIA (European Musical Instrument Alliance) und richten sich... Unter Federführung der SOMM – Society Of Music Merchants e. V. haben maßgebliche Verbände und Interessenvertreter der europäischen Musik- und Musikequipmentbranche (MI-Branche) eine Allianz gebildet und sich mit einem Appell „Für den Erhalt des Kulturguts Musikinstrument in Europa“ an das Europäische Parlament und die EU-Kommission gewendet.
Die European Musical Instrument Alliance (EMIA) ist eine Koalition der Spitzenverbände aus Deutschland (SOMM – Society Of Music Merchants e. V.), Frankreich (CFSI), Italien (DISMAMUSICA) und Spanien (COMUSICA), sowie Interessenvertretern aus BeNeLux und der Wirtschaftskammer aus Österreich (WKO).

In dem Schreiben, dass den zuständigen europapolitischen Entscheidungsträgern aus den Ausschüssen des Europäischen Parlaments (INTA – Internationaler Handel, ECON – Wirtschaft und Währung, IMCO – Binnenmarkt und Verbraucherschutz sowie CULT – Kultur und Bildung) als auch an die EU-Kommissare Mariya Gabriel (Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend), Thierry Breton (Binnenmarkt) und Paolo Gentiloni (Wirtschaft) zugegangen ist, macht die EMIA konkrete Vorschläge, wie das Kulturgut Musikinstrument gerettet und die Musikinstrumentenbranche – unabhängig von aktuell krisenbedingt notwendigen Soforthilfen und Förderprogrammen – mithilfe weniger regulatorischer Veränderungen nachhaltig konjunkturbelebend, wettbewerbsfähig und zukunftsweisend aufgestellt werden kann.

„Die Musikkultur in Europa steht derzeit auf dem Spiel. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche und das Kulturgut Musikinstrument, das in seiner Existenz bedroht ist“, appelliert Daniel Knöll, Geschäftsführung der SOMM und Sprecher der EMIA. „Mit der Stellungnahme zeigen wir mögliche Wege auf, wie durch wenige, legislative Änderungen und Regulierung die Branche in ganz Europa gerettet und langfristig und vor allem zukunftsfähig aufgestellt werden kann.“

Besonders alarmierend seien die Zahlen des stationären Musikfachhandels, der in seiner elementar wichtigen Funktion als lebendiges Kulturzentrum und Arbeitgeber kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwinde: „Laut Monitoringbericht der Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) schrumpft die Zahl der Musikfacheinzelhändler in Deutschland dramatisch: Gab es 2009 noch 2.235 Unternehmen, sank ihre Anzahl seitdem stetig um fast 30 Prozent auf nur noch 1.612, die 2018 mit Musikinstrumenten handelten. Ein ähnliches Bild zeigt sich in anderen relevanten Märkten in Europa. So wurde in Spanien im selben Zeitraum ebenfalls ein Rückgang der Facheinzelhändler um 30 % verzeichnet. Auch in Italien (26 %), Frankreich (28 %), BeNeLux (26%) und Österreich (20%) schlossen Facheinzelhändler ihre Pforten für immer.

„Aus Sicht der europäischen MI-Branche kann ein finanzieller Ausgleich der bereits entstandenen dramatischen Schäden nicht das einzige Ziel und probate Mittel ein, sondern viel mehr auch die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit einer Branche und die Sicherung des Kulturguts Musikinstrument“, so Knöll weiter.

Um dieser Entwicklung erfolgreich entgegenzuwirken, legt die EMIA der europäischen Politik ganz konkrete Lösungsvorschläge – jenseits von Geld-, Hilfs- oder Subventionsforderungen – vor:

„Auf Basis dieser alarmierenden Ausgangssituation und ausgehend von der These, dass die Handelsware Musikinstrument und Musikequipment schützenswerte Kulturgüter sind, appellieren die europäischen Branchenteilnehmer der Musikinstrumenten- und Musikequipmentwirtschaft an die EU, eine Regelausnahme innerhalb der Wettbewerbsbeschränkungen einzuführen, damit
•  entweder Preisbindungen für Handelserzeugnisse analog zur Buchpreisbindung ermöglicht werden,
•  eine Ausnahmeregelung einer Gruppenfreistellung für Kulturgüter im Falle der Überarbeitung des VBER verbindlich eingeführt
•  oder die Einführung eines für Europa gültigen Werbepreisgebotes für wettbewerbsorientierte Marktplätze akzeptiert wird.“


Abschließend heißt es in dem Schreiben: „Dieser Appell ist für den Musikinstrumentenmarkt in ganz Europa von großer Bedeutung und die politischen und möglicherweise legislativen Änderungen haben weitreichende existenzielle Folgen für eine ganze Branche, für das Kulturgut Musikinstrument und damit für die kulturelle sowie gesellschaftliche Entwicklung eines ganzen Kontinents.“

Hintergrund: European Musical Instrument Alliance (EMIA)
Die EMIA versteht sich als Forum und Diskursraum maßgeblicher nationaler und internationaler Verbände und Organisationen mit dem Ziel, die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für alle Bereiche der Musikinstrumentenwirtschaft zu identifizieren, zu diskutieren, zu gestalten, zu optimieren und gegenüber der Politik zu adressieren.
Die EMIA verkörpert die Interessen von Unternehmen aus den Bereichen Herstellung, Vertrieb, Handel und Medien der MI-Branche.

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Public Relations Startseite Wed, 04 Nov 2020 15:05:00 +0100
[SOMM] Forum Musikwirtschaft begrüßt außerordentliche Wirtschaftshilfe, fordert aber Nachbesserungen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=677&cHash=7fe3434bcea2d5772c0bff1eb2a79c55 Das Forum Musikwirtschaft begrüßt die angekündigte außerordentliche Wirtschaftshilfe zur... Das Forum Musikwirtschaft begrüßt die angekündigte außerordentliche Wirtschaftshilfe zur Entschädigung finanzieller Ausfälle aufgrund von Unternehmensschließungen zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie. Bei dem durchaus beachtlichen Entschädigungsbeschluss fallen jedoch zahlreiche Unternehmen der Musikwirtschaft sowie Künstler*innen und Urheber*innen ein weiteres Mal durch das Hilfe-Raster. Das Forum erwartet daher, dass durch die Ausgestaltung des Beschlusses sichergestellt wird, dass tatsächlich alle Unternehmen, die durch den neuen Lockdown unmittelbar oder auch nur mittelbar betroffen sind, ebenfalls durch den Beschluss begünstigt werden.

Es ist erfreulich, dass die die Politik die existentielle Not der durch die Corona-Krise besonders betroffenen Wirtschaftszweige erkannt hat und zumindest zur Kompensation der durch den aktuellen Lockdown entstehenden Einnahmeverluste eine Entschädigung anbietet. Der angekündigte Erstattungsbetrag von bis zu 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats bzw. der Obergrenze der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ist durchaus großzügig.

Die aktuellen Lockdown-Maßnahmen verlangen sowohl der Gesellschaft als auch der Wirtschaft erhebliche Opfer ab. Die Musikwirtschaft hat uneingeschränktes Verständnis dafür, dass aufgrund der wieder schnell steigenden Zahl der Infizierten in Deutschland erneut Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen getroffen werden müssen. Allerdings ist nicht ohne weiteres nachvollziehbar, wieso vor allem der Freizeit- und Unterhaltungsbereich und damit auch Veranstalter*innen, Künstler*innen, Musikautoren*innen, deren Verleger, Labels und Hersteller, Vertriebe und Fachhandel von Musikinstrumenten und Musikequipment derart umfassend in ihrer Berufsausübung beschränkt werden.

Der aktuelle Beschluss zur Entschädigung finanzieller Ausfälle im November bedarf notwendiger Korrekturen. Ohne einen differenzierten Blick auf die sehr heterogene Branche sowie klarere Definitionen der  Bezugsberechtigten werden die Hilfen nicht zielgerichtet greifen und vor allem nicht dort ankommen, wo sie so dringend benötigt werden. Alle Bereiche der Musikwirtschaft sind wirtschaftlich sehr eng verzahnt und voneinander abhängig. Finden beispielsweise keine Konzerte statt, haben auch die Künstler*innen keine Gagen. Wo nichts aufgeführt und abgespielt wird – Konzerte nicht stattfinden und Bars sowie Clubs geschlossen sind – kann auch nichts für die Verwertung der Werke eingenommen und an die Urheber*innen und Musikverlage ausgeschüttet werden. Auch der Bereich der klassischen, der sogenannten E-Musik, wird erneut hart getroffen: Die Schließung von Konzerthäusern, Opern, Theatern und anderen Bühnen bringt einen erneuten Ausfall von Honoraren, Provisionen, Mietmaterialgebühren und sonstigen Einnahmen für zeitgenössische Autor*innen und klassische Musikverlage sowie Künstlervermittler mit sich.  Im Umfeld der Konzerte werden keine Merchandising-Produkte verkauft und Veröffentlichungsstrategien für neue Aufnahmen inkl. der in diesem Umfeld aufgewandten Produktions- und Werbemittel negativ beeinflusst.

Diese gegenseitige Abhängigkeit aller Sektoren der Musikwirtschaft veranschaulicht die auch mittelbaren Auswirkungen von Lockdown-Maßnahmen auf Unternehmen und Unternehmer*innen, deren Geschäftstätigkeit nicht unmittelbar von den Maßnahmen betroffen ist.

Das Forum Musikwirtschaft fordert daher:

• die Anerkennung eines fiktiven Unternehmerlohns in Höhe von 2.500 Euro. Neben dem gravierenden Verlust von hunderten Arbeitsplätzen stehen mittelbar auch viele Hunderte von Künstler*innen, Autor*innen und Freiberufler auf unbestimmte Zeit vor dem Verlust ihrer beruflichen Existenz. Nur so wird ihnen die Möglichkeit eröffnet, dynamisch neue Tätigkeitsfelder der Zukunft zu erschließen. Der Begriff „Soloselbstständige“ muss dabei unbedingt in „Selbstständige Einzelunternehmer und Personengesellschaften“ verändert werden.

• dass die Entschädigung tatsächlich allen auch nur mittelbar von den aktuellen Maßnahmen betroffenen Unternehmen des sehr heterogenen Wirtschaftszweigs gewährt werden. Dazu zählen neben den Veranstaltern Künstler*innen, Musikautoren*innen, Labels, Musikverleger*innen, Künstlervermittler*innen, Hersteller, Vertriebe und Fachhandel von Musikinstrumenten und Musikequipment sowie von dem Wirtschaftszweig abhängige Dienstleistungs- und Zulieferbetriebe.

• alternativ als Berechnungsgrundlage für die Höhe der Entschädigung den durchschnittlichen Jahresumsatz zugrunde zu legen. Die Berechnung möglicher Hilfen, rein auf Basis des Novembers 2019 als Vergleichsmonat, wird den Tätigkeitsstrukturen der Musikwirtschaft nicht gerecht. Insbesondere die Unternehmen der Musikwirtschaft unterliegen häufig erheblichen temporären/saisonalen Einnahmeschwankungen, sodass sich konkrete Zeiträume nicht vergleichen lassen. Wichtig ist der Branche allerdings, dass hier nur in Form eines Optionsrechts zwischen der Betrachtung des Vorjahresmonats einerseits oder des Vorjahresquartals andererseits nachgebessert wird.


Das Forum Musikwirtschaft besteht aus den sechs maßgeblichen Verbänden des Wirtschaftsbereichs. Im Einzelnen sind dies der BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), der BVMI (Bundesverband der Musikindustrie), der DMV (Deutscher Musikverleger-Verband), die LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland),  SOMM (Society Of Music Merchants) und der VUT (Verband unabhängiger Musikunter-nehmer*innen). Es umfasst damit die wesentlichen Sektoren der Musikwirtschaft, die durch ihre komplexen Wertschöpfungsstrukturen eng miteinander verzahnt sind. Das Forum versteht sich als Diskursraum, in dem zentrale Themen der Musikwirtschaft identifiziert und erörtert werden, um sie an die Politik und die Öffentlichkeit zu adressieren. Die Kooperation ist getragen von dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmern auszutauschen und damit situationsabhängig die Sicht aller Branchenakteure in ihrer Gesamtheit zu reflektieren. Das Forum hat keine feste Verbandsstruktur und strebt auch nicht die Position eines Dachverbands der Branche an. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen, wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder vertritt und für diese spricht.

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Public Relations Startseite Mon, 02 Nov 2020 13:42:31 +0100
Wechsel im Produktmanagement bei Cordial - Stefan Felbermeir ist das neue Gesicht in der Produktentwicklung des Unternehmens https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=679&cHash=c6bfafd0a804b75bd9612eaf61c1f5c2 Im Oktober 2020 wurde Georg Withof, langjähriger Produkt Manager des in Dachau bei München... Im Oktober 2020 wurde Georg Withof, langjähriger Produkt Manager des in Dachau bei München ansässigen Herstellers für Kabel im MI und Eventtechnik-Sektor, in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Neuer Leiter des Produktmanagements ist der langjährige Product Development Profi Stefan Felbermeir.

Er bringt 16 Jahre nationalen und internationalen Erfahrungen als Produkt- und Projektmanager, sowie Business Development Manager im Bereich Sport, Freizeit und Automotive mit.
Sein Ziel ist es laut eigener Aussage, mit Produkt- und Anwendungswissen sowie neuen Ideen langfristige Wettbewerbsvorteile zu realisieren. Dazu gehört seiner Meinung nach (wenn es wieder möglich ist), bei Kunden vor Ort zu sein, um Bedürfnisse, Anforderungen und Anregungen aufzunehmen: "Zuhören ist hier das Schlagwort. Nur so können Produktideen entstehen".

Musik begleitet den, nahe Augsburg beheimateten, Bayern von Kindesbeinen an. Viele Jahre spielte er in einem Blasorchester sowie in diversen Ensembles. Heute ist die "Steirische Harmonika" seine Leidenschaft, um nach einem arbeitsreichen Tag abzuschalten und den Tag ausklingen zu lassen. Die Gitarre ist für ihn eine neue musikalische Herausforderung, welcher er sich aktuell stellt.

Francois Rousies (Cordial CEO): "Wir freuen uns, mit Stefan Felbermeir einen fachlich sowohl sehr kompetenten als auch enorm innovativen Productmanagement Experten gefunden zu haben, der die großen Produktentwicklungserfolge der vergangenen Jahre fortführen und sogar auf ein weiteres Level heben kann. Unsere Eindrücke hat er in den bisherigen Wochen unserer Zusammenarbeit vollends bestätigt. Auch menschlich passt Stefan Felbermeir mit seiner freundlichen und aufgeschlossenen Art hervorragend ins Cordial Team. Wir wünschen ihm alles Gute hier bei uns und freuen uns auf die Zusammenarbeit.".

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Marktplatz Mon, 02 Nov 2020 13:12:00 +0100
Hal Leonard Europe unterstützt „Jugend musiziert“ https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=676&cHash=3015344ddc246411a27953caa929f339 Der führende Notenverlag und -Distributor Hal Leonard Europe ist stolz darauf, den... Der führende Notenverlag und -Distributor Hal Leonard Europe ist stolz darauf, den prestigeträchtigen Nachwuchswettbewerb „Jugend musiziert“ mit einer Spendenkampagne zu unterstützen.

"Jugend musiziert" ist eines der größten und renommiertesten Musikförderprojekte Deutschlands und wird vom Deutschen Musikrat getragen. Knapp eine Million Kinder und Jugendliche haben in 57 Jahren seines Bestehens bei "Jugend musiziert" teilgenommen. Für viele von ihnen war dies der erste Schritt in eine erfolgreiche Musikkarriere. Zunächst auf Regionalebene, in rund 140 Regionen Deutschlands und über 30 deutschen Schulen im (europäischen) Ausland, kann der Wettbewerb nach erfolgreicher Teilnahme auf Landesebene die jungen Musikerinnen und Musiker bis zum Bundeswettbewerb führen.

Die „klassischen“ Orchesterinstrumente bildeten von Anbeginn das Fundament von „Jugend musiziert“. Das Klavier kam 1970 hinzu, später Schlagzeug, Zupfinstrumente und Vokal-Kategorien. 2009 wurden die Solo-Kategorien im Bereich Pop eingeführt: Bass, Gitarre und Gesang. Seit 2015 ist auch die Baglama vertreten. Im Lauf der Jahrzehnte hat sich „Jugend musiziert“ zu einer renommierten Institution entwickelt, die aus der
bildungspolitischen und musikpädagogischen Landschaft nicht mehr wegzudenken ist. In Deutschland und über die Grenzen hinaus gilt „Jugend musiziert“ als Gütesiegel. Dabei wirkt der Wettbewerb sowohl in die Breite wie in die Spitze als Förderung auf allen Ebenen.

Auch angesichts der voranschreitenden Kürzungen des Musikunterrichts an deutschen Schulen war das Engagement für junger Musikerinnen und Musiker noch nie so wichtig wie heute.

In den kommenden drei Monaten wird Hal Leonard Europe nun „Jugend musiziert“ unterstützen, mit einer #Buytogive-Kampagne auf Music Shop Europe, einem der Onlineshops des Unternehmens. Von Oktober bis Dezember 2020 werden 1% des in Deutschland erzielten Umsatzes auf musicshopeurope.com an „Jugend musiziert“ gespendet.

„Nach der Zusage von Hal Leonard Europe, unser Deutsches Musikinformationszentrum für zunächst drei Jahre als Sponsor zu unterstützen, sind wir nun für die Spendenaktion #Buytogive zu Gunsten von „Jugend musiziert“ sehr dankbar. Ich finde es außerordentlich bemerkenswert, dass ein Unternehmen, welches die Folgen der Corona-Pandemie natürlich auch selbst zu spüren bekommt, sich in seinem Engagement für ein vitales Musikleben dennoch nicht beirren lässt und unseren Bundeswettbewerb mit einer Spende unterstützt.“ Stefan Piendl, Geschäftsführer, Deutscher Musikrat

„Hal Leonard Europe glaubt an die positiven Effekte von lebenslangem Musizieren. Aus diesem Grund sind wir stolz darauf, „Jugend musiziert“ zu unterstützen und dabei zu helfen, Möglichkeiten zum Musizieren für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 26 Jahren zu fördern. Die aktuelle Coronavirus-Krise hat das Musikleben und viele seiner Organisationen besonders hart getroffen. Unterstützung wird deshalb zu diesem Zeitpunkt mehr denn je benötigt. Schon jetzt ist absehbar, dass auch der Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ 2021 nur unter besonderen, erschwerten Bedingungen durchgeführt werden kann. Wir freuen uns, dieses Engagement mit unserer Spende zu unterstützen und auf diese Weise zur Entwicklung der nächsten Generation von Musikerinnen und Musikern beizutragen.“ Lea Herrscher, Marketing Manager, Hal Leonard Europe

Über Hal Leonard Europe
Hal Leonard Europe (HLE) ist Teil der Hal Leonard-Unternehmensgruppe - Marktführer in der internationalen Notenverlagsbranche, bei dem viele der bekanntesten und angesehensten Verlage, Künstler, Songwriter, Arrangeure und Instrumentenhersteller vertreten sind. Unser europäischer Verlag und Vertrieb bestehen aus einem umfangreichen Katalog gedruckter und digitaler Veröffentlichungen, Noten, musikpädagogischer Werke, Instrumente, Geschenke, Zubehör und Pro-Audio in Europa und auf der ganzen Welt. Es gibt Niederlassungen und Vertriebszentren von HLEin Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Im Jahr 2019 eröffnete HLE ein neues Büro in Berlin, in dem Teammitglieder für Vertrieb, Publishing und Lizenzen tätig sind und das die Bosworth Edition beherbergt. www.halleonardeurope.com 

Über den Deutschen Musikrat
Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der weltweit größte, nationale Dachverband des Musiklebens und engagiert sich für die Interessen von 14 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland. Der DMR fügt sich aus dem „Deutscher Musikrat e.V.“ in Berlin und der „Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH“ in Bonn zusammen. Der Deutscher Musikrat e.V. setzt mit seiner musikpolitischen Arbeit als zivilgesellschaftlicher Akteur Impulse für ein lebendiges Musikleben. Rund 100 Organisationen und Dachverbände aus dem professionellen Bereich und des Amateurmusizierens sowie die 16 Landesmusikräte sind Mitglied im Deutschen Musikrat. Die Deutscher Musikrat gGmbH organisiert als Träger die dreizehn langfristigen Förderprojekte des DMR: Ensembles: Bundesjugendorchester, Bundesjugendchor, Bundesjazzorchester; Wettbewerbe: Jugend musiziert, Jugend jazzt, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutscher Chorwettbewerb; Förderung: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik PopCamp und Service: Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ). Der DMR wurde 1953 gegründet, ist Mitglied der UNESCO und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. www.musikrat.de 

Über Jugend musiziert
Der Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" ist einer der größten Wettbewerbe für junge Musikerinnen und Musiker in Europa. Seit 1964 steht neben dem Fördergedanken die künstlerische Standortbestimmung im Vordergrund: "Jugend musiziert" will motivieren, Herausforderung sein und Orientierung bieten sowie Erfolgserlebnisse vermitteln. Auch Erfahrungen beim gemeinsamen Musizieren und die Präsentation auf einer Konzertbühne vor Jury und Publikum zählen dazu.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Hauptförderer und die Sparkassen als Hauptsponsor stellen seit Gründung einen wesentlichen Teil der Finanzierung zur Verfügung. Auf Regional-, Landes- und Bundesebene haben bisher fast eine Million Kinder und Jugendliche an "Jugend musiziert" teilgenommen, debütierten hier auch junge Musik-Talente, die heute international bekannte Stars sind. https://www.jugend-musiziert.org/ 

PRESSEKONTAKT
Lea Herrscher – Marketing Manager
LHerrscher@halleonardeurope.com 

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Marktplatz Thu, 01 Oct 2020 14:31:00 +0200
Hal Leonard Europe übernimmt den Vertrieb der Bosworth Chor Edition https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=675&cHash=6d26c6d04869a8708deb94a4b78d01e6 Der führende Notenverlag und -Distributor Hal Leonard Europe hat angekündigt, mit sofortiger... Der führende Notenverlag und -Distributor Hal Leonard Europe hat angekündigt, mit sofortiger Wirkung die Ausgaben der Bosworth Chor Edition zu vertreiben.

Durch die Aufnahme der Bosworth Chor Edition in den Vertrieb kann Hal Leonard Europe seinen Katalog an Chormusik und traditioneller deutscher Volks- und Popmusik weiter ausbauen und gleichzeitig die führende Position auf dem Markt beibehalten. Mit Chorarrangements von Liedern diverser Künstler wie Udo Lindenberg, Santiano, Unheilig, Sportfreunde Stiller, Hits von ABBA oder Standards wie 'Griechischer Wein' oder 'Blau blüht der Enzian' vervollständigt die Bosworth Chor Edition den Katalog der Bosworth Edition - dem führenden Musikverlag deutscher Pop- und Rockmusik, beliebter musikpädagogischer Ausgaben sowie Repertoire für verschiedene Instrumente und Chor.

„Die Bosworth Chor Edition in Köln hat mit ihrem breit gefächerten Sortiment stets einen wichtigen Beitrag zum Verlagsprogramm von Bosworth geleistet. Nachdem der Standort in Köln 2017 aufgelöst wurde, ist die Chorauslieferung für drei Jahre vom ancora Verlagsservice betreut worden. Hiermit möchten wir uns nochmals herzlich bei ancora für die freundschaftliche Zusammenarbeit bedanken. Nun ist die Bosworth Chor Edition wieder unter einem Dach bei Hal Leonard Europe mit uns vereint. Auch jüngere Titel wie von Max Raabe, Santiano oder Udo Lindenberg erfreuen sich großer Beliebtheit bei Chören. Wir freuen uns darauf, den Popchorbereich mit aktuellen Stücken zukünftig noch weiter auszubauen.“ Antje Dieckmann, Head of Publishing, Bosworth Edition

Die meisten Produkte der Bosworth Chor Edition sind auf Lager und versandbereit. Die übrigen Titel werden bis zum 1. Oktober 2020 hinzugefügt. Händler, die Ausgaben der Bosworth Chor Edition bestellen möchten, wenden sich bitte an das Verkaufsteam von Hal Leonard Europe.

Über Hal Leonard Europe
Hal Leonard Europe ist Teil der Hal Leonard-Unternehmensgruppe - Marktführer in der internationalen Notenverlagsbranche, bei dem viele der bekanntesten und angesehensten Verlage, Künstler, Songwriter, Arrangeure und Instrumentenhersteller vertreten sind. Unser europäischer Verlag und Vertrieb bestehen aus einem umfangreichen Katalog gedruckter und digitaler Veröffentlichungen, Noten, musikpädagogischer Werke, Instrumente, Geschenke, Zubehör und Pro-Audio in Europa und auf der ganzen Welt.

Es gibt Niederlassungen und Vertriebszentren von Hal Leonard Europe (HLE) in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Im Jahr 2019 eröffnete HLE ein neues Büro in Berlin, in dem Teammitglieder für Vertrieb, Publishing und Lizenzen tätig sind und das die Bosworth Edition beherbergt. www.halleonardeurope.com 

Über Bosworth Chor Edition
Die Bosworth Chor Edition ist Teil des Bosworth Musikverlags, der 1889 in Leipzig unter dem Namen Bosworth & Co. gegründet wurde. Im Laufe der Jahre, besonders ab der Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem Umzug des Verlags nach Köln, wurde der Chorkatalog erheblich erweitert, nicht zuletzt aufgrund der guten Beziehungen zwischen dem Management in Köln und internationalen Chören und Gesangsgruppen. Als Chorlied was "Mein Vater war ein Wandersmann" einer der ersten Hits der volkstümlichen Schlagermusik. Neben älteren, deutschen Chortiteln bietet die Bosworth Chor Edition auch eine Auswahl an Musik für Blasorchester, Big Bands, Blockflöten, Salonorchester sowie Amateur- und Schulorchester. Nach der Übernahme des Unternehmens durch Music Sales Ltd. zog der größte Teil des Bosworth-Verlags um die Jahrtausendwende nach Berlin, mit Ausnahme der Chorverlagsabteilung und deren Vertrieb, die bis 2017 in Köln blieben. Zwischen 2017 und September 2020 wurden die Chortitel über den ancora Verlagsservice vertrieben. Seit September 2020 ist die Bosworth Chor Edition nun wieder unter einem Dach mit Bosworth Edition in Berlin und wird von Hal Leonard Europe vertreten. www.bosworth-chor.de 

PRESSEKONTAKT
Lea Herrscher
Marketing Manager
lherrscher@halleonardeurope.com 

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Marktplatz Wed, 30 Sep 2020 10:27:00 +0200
[SOMM] Neues Mitglied bei der SOMM: No.1 Guitar Center GmbH https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=674&cHash=9f9be2519fb92555a82aa3a12c1514db Die No.1 Guitar Center aus Hamburg ist neues Mitglied der SOMM - Society Of Music Merchants e.V.... Die No.1 Guitar Center aus Hamburg ist neues Mitglied der SOMM - Society Of Music Merchants e.V. Das gab der Branchenverband heute in Berlin bekannt.

"Ich freue mich sehr über den Einstieg eines so erfahrenen und renommierten Musikfachhandels wie der No.1 Guitar Center GmbH. Gerade die gegenwärtige Krise hat noch einmal mehr verdeutlicht, wie eng unsere Branche miteinander verflochten ist und wie sehr sie ein Teil der verwobenen Musikwirtschaft ist. Es zeigt sich ganz klar: Nur, wenn wir zusammenstehen und gemeinsam mit starker Stimme für unsere Belange eintreten, können wir den vielfältigen, massiven Herausforderungen in unserer Branche erfolgreich begegnen,“ so Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM - Society Of Music Merchants e.V.

"Die Corona Krise hat gezeigt wie anfällig die Veranstaltungs- und MI-Branche in Krisenzeiten ist. Eine intensive Zusammenarbeit von Herstellern, Vertrieben und Einzelhandel vor Ort erscheint wichtiger denn je. Ohne Messen und Konzerte und in Zeiten des Clubsterbens wird es immer wichtiger, Musikern einen Anlaufpunkt in der Region zu geben. Hier ist einem Händlersterben entschieden entgegen zu treten, denn der Onlinehandel kann diese Funktion in keiner Weise übernehmen. Wir hoffen mit unserem Beitritt zur SOMM dem qualifizierten und beratenden Einzelhandel eine noch stärkere Stimme zu geben und den Zusammenhalt der einzelnen Glieder der Wertschöpfungskette im MI zu stärken," sagen die beiden Geschäftsführer von No.1 Guitar Center, Johannes Döbertin und Thomas Weilbier.

Seit den 70er Jahren ist das No.1 Guitar Center ausgewiesener Fachhändler für E-Gitarren, Bässen, Akustikgitarren sowie Verstärker und Effekte. Die größten Bands der Welt zählen genauso zum Kunden- und Freundeskreis wie Einsteiger in die Welt der Saiteninstrumente.

Neben der Neuware und gebrauchten Instrumenten gehört die Begutachtung und der Handel von legendären Vintage Instrumenten von Beginn an zum Kerngeschäft des No.1 Guitar Centers.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zertifizierung und die CITES Beantragung von Instrumenten, bei denen artengeschützte Hölzer - vorrangig Rio-Palisander - verbaut wurden. Das No.1 ist anerkannter Sachverständiger des Umweltamtes in Hamburg und arbeitet eng mit den örtlichen Behörden zusammen. Eine Service- und Reparaturwerkstatt runden das Angebot ab.

Darüber hinaus veranstaltet das Team mit insgesamt acht Mitarbeiter am Standort des Ladengeschäftes - im Phoenixhof Altona - hochwertige Musiker-Flohmärkte, Ausstellungen, Workshops, Konzerte und Messen (wie das selbst organisierte „Crossroads Festival“ in den Jahren 2016-2018).

Seit vielen Jahren berät das No.1 Guitare Center die Musikmesse Frankfurt, das Reeperbahn Festival und andere bei der Durchführung von Ausstellungen und Vintage-Messen.

 

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Public Relations Startseite Tue, 22 Sep 2020 09:35:52 +0200
[SOMM] Studien zu Musikwirtschaft und Musiknutzung in Hamburg vorgestellt: Musikbranchen erhöhen Beitrag zur Bruttowertschöpfung deutlich https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=672&cHash=b7d4c8b9f5a84e320c7adde1c35a9076 • Zweite Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“ und fünfte Welle „Musiknutzung in Deutschland“ ... Die deutsche Musikwirtschaft ist ein Milliardenmarkt. Doch welche volkswirtschaftliche Bedeutung haben die einzelnen Branchen der Musik konkret? Wie wirkt sich die Corona-Pandemie aus? Und: Wie verändert sich die Musiknutzung aktuell und im Hinblick auf die Zukunft? Antworten auf Fragen wie diese geben zwei Studien, die heute im Rahmen des „Musikdialogs“ der Stadt Hamburg in der Event-Location „The Box“ vorgestellt wurden.

Mit der zweiten Ausgabe der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“, durchgeführt vom Beratungsunternehmen DIW Econ unter der Leitung von Dr. Yann Girard, liegen nach 2015 nun erneut fundierte Zahlen des musikwirtschaftlichen Gesamtmarktes vor. Die Untersuchung verzeichnet für das Beobachtungsjahr 2019 in fast allen Teilbereichen ein hohes Wachstum. Für das Corona-Jahr 2020 werden allerdings enorme Umsatzeinbußen erwartet.

Die Ergebnisse der fünften Befragungswelle zur „Musiknutzung in Deutschland“ berücksichtigen bereits die Corona-Effekte und zeigen schon die stark rückläufigen Zahlen für das aktuelle Jahr 2020. Das Team der Universität Hamburg unter der Leitung von Prof. Dr. Michel Clement (Lehrstuhl für Marketing & Media an der Fakultät BWL) ermittelte allerdings ein konstant hohes Niveau im Bereich Streaming und ein Wachstum von 96 Prozent im Gerätesegment Smart Speaker.

Auftraggeber beider Untersuchungen sind: der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), der Bundesverband Musikindustrie (BVMI), der DMV – Deutscher Musikverleger-Verband, der EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren, die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA), die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), die LiveMusikKommission e.V. (LiveKomm), die SOMM – Society Of Music Merchants und der VUT – Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen. Gefördert wurden beide Studien von der Freien und Hansestadt Hamburg und der Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Neuauflage der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“: Wachstum und Wandel

Die von DIW Econ durchgeführte Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“ basiert auf einer zwischen dem 11. Mai und dem 29. Juni 2020 getätigten Online-Befragung, an der sich 861 Unternehmen und Selbstständige beteiligt haben. Zu den daraus resultierenden wichtigsten Ergebnissen gehört die Erkenntnis, dass der Wirtschaftszweig seinen gesamtwirtschaftlichen Beitrag zwischen 2015 und dem Jahr 2019 deutlich erhöhen konnte. So gab es bis Ende 2019 bei den Gesamterlösen einen Umsatzanstieg von 18 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Zuwachs der Bruttowertschöpfung von 29 Prozent auf rund 5,2 Milliarden Euro. Damit ist der Musikbereich nun der zweitstärkste Wirtschaftszweig, nach den Fernsehveranstaltern, innerhalb der gesamten Medienindustrie und gemessen an den Zahlen von 2015 aufgrund einer absoluten Steigerung von rund einer Milliarde Euro gleichzeitig das am stärksten gewachsene Segment. Beim Blick auf die Zahl der insgesamt in der Musikwirtschaft beschäftigten Erwerbstätigen verzeichnet die Studie einen Anstieg um rund 25 Prozent: Ende 2019 arbeiteten hier etwa 157.800 Menschen, darunter 64.000 Selbstständige und rund 93.000 Arbeitnehmer.

Zusätzlich zum direkten Beitrag der Branche zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung wurden in anderen Wirtschaftsbereichen durch die Nachfrage der Musikwirtschaft nach Gütern und Dienstleistungen indirekte Effekte in Höhe einer Bruttowertschöpfung von 1,9 Milliarden Euro und 28.800 zusätzlichen Erwerbstätigen im Jahr 2019 generiert.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass Musik für die wirtschaftliche Aktivität vieler weiterer Bereiche wie Tourismus oder die audiovisuelle Medienindustrie eine wichtige impulsgebende Grundlage bildet. Die daraus resultierenden erheblichen Ausstrahlungseffekte erhöhten sich seit 2015 mit einem Zuwachs von rund 3 Milliarden Euro (plus 12 Prozent) auf 28 Milliarden Euro.

Die bis ins Jahr 2019 stetig wachsende Musikwirtschaft befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie aktuell in einer noch nie dagewesenen Situation von Ungewissheit und Einnahmeeinbußen, die den Umsatz in vielen Fällen seit Monaten auf null reduzieren. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass seit März 2020 aufgrund der Veranstaltungsverbote und Abstandsregeln Musikveranstaltungen nicht mehr stattfinden können und damit ein wichtiger Antrieb für viele Sektoren der Musikwirtschaft ausfällt. Durch die eng verflochtenen Dienstleistungs- und Verwertungsketten der Branchensektoren untereinander sind deshalb tausende Arbeitsplätze in Gefahr. Dies spiegelt sich in den Umsatzerwartungen der Musikwirtschaft wider, die aufgrund der Corona-Pandemie signifikant eingebrochen sind. So erwarten die Akteure nach Eintritt der Corona-Pandemie einen Umsatzrückgang von knapp 29 Prozent für das Jahr 2020. Damit liegen die Umsatzerwartungen für 2020 knapp 7 Milliarden Euro unter den ursprünglichen Prognosen.

„Musiknutzung in Deutschland“: Ausgaben für Musik gehen fast überall zurück

Der erwartete Umsatzrückgang durch Corona lässt sich bereits aus den Ergebnissen der „Studie zur Musiknutzung“ in Deutschland bestätigen. Von der Langzeitstudie der Universität Hamburg liegen nun die Ergebnisse der im Juni 2020 mit 1.670 Menschen durchgeführten fünften von insgesamt sechs Befragungswellen vor. Danach sind in Corona-Zeiten die monatlichen Ausgaben für Musik in nahezu allen Formaten stark eingebrochen. Lediglich die Ausgaben für Streaming zeigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Wachstum von 22 Prozent. Demgegenüber ist jedoch insbesondere der Absatz physischer Tonträger drastisch zurückgegangen, bei CDs fielen die Ausgaben um 25 Prozent. Noch härter traf es den Live-Bereich: Die Ausgaben für Konzerte sanken um 80 Prozent.

Beim Blick auf die Zeit, die die Menschen in Deutschland mit dem Konsum von Musik verbringen, ist ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Seit dem Start der Studie im August 2018 hat der wöchentliche Musikkonsum um acht Prozent (eine Stunde und 46 Minuten) abgenommen: Er fiel von 21 Stunden und 29 Minuten auf mittlerweile 19 Stunden und 43 Minuten. Als konstant rückläufig schlägt hier insbesondere das herkömmliche Radio mit einem Minus von 15 Prozent zu Buche, was allerdings teilweise durch starke Zugewinne der Online-Radios kompensiert wird. Letztere verzeichnen einen Zuwachs von 73 Prozent. Eine mögliche Erklärung für den rückläufigen Musikkonsum ist aus Sicht der Forscher in der eingeschränkten Mobilität und dem Fokus auf Nachrichten in Zeiten der Corona-Pandemie zu suchen

Mit 29 Prozent auf konstant hohem Niveau bleibt nach anfänglichem Wachstum die Nutzerreichweite von kostenpflichtigem Streaming. Dabei verliert der „Besitz“ von Musik an Relevanz, was sich daran zeigt, dass immer mehr Teilnehmer der Studie keine physischen Tonträger und keine digitalen Musikdateien mehr besitzen. Untersucht wurde auch die Nutzung von technischen Geräten. Hier sticht vor allem das Wachstum im Bereich Smart Speaker hervor. So benutzen bereits 19 Prozent der Teilnehmer ein solches Gerät. Das bedeutet ein Plus von 96 Prozent im Vergleich zur Auswertung der ersten Befragungswelle im August 2018.

Zukunft der Musikwirtschaft in Deutschland: Es braucht Perspektiven

Covid-19 unterbricht den eindrucksvollen Wachstumspfad der Musikwirtschaft der letzten Jahre gravierend. Gerade Branchen, die die verlorenen Umsätze nicht nachholen können, sind gleichermaßen folgenschwer  von den Veranstaltungsverboten und Abstandsregeln betroffen. Auch für jene Sektoren, die wesentliche negative Effekte aufgrund von Auszahlungsrhythmen erst im kommenden Jahr zu spüren bekommen, namentlich betrifft dies über die Verteilungen der Verwertungsgesellschaften die Autoren und Künstler sowie deren Partner, die Musikverlage und Tonträgerhersteller, braucht es eine Perspektive um diese Konsequenzen abzufangen. Gleiches gilt auch für die eng mit den Künstlern und Veranstaltern verwobene Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche. Zur Sicherung der Arbeitsplätze sind daher weiterhin flankierende Maßnahmen durch die Politik unverzichtbar.

Bereits in der Veröffentlichung der 1. Auflage der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“ wurde festgestellt, dass die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Branche weniger stark wahrgenommen wird als die anderer Medienzweige. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie muss sich insbesondere die politische Wahrnehmung ganz erheblich steigern. Anderenfalls wird es einzelnen Sektoren des Wirtschaftsbereichs unmöglich sein, ihre gesamtwirtschaftliche Bedeutung zurückzugewinnen. Erforderlich sind dazu jetzt schnelle und unbürokratische finanzielle Hilfen und Unterstützungen. Insbesondere die Veranstaltungsbranche steht vor dem wirtschaftlichen Ruin, der erhebliche Auswirkungen auf fast alle anderen Bereiche haben wird.

 

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Public Relations Startseite Wed, 16 Sep 2020 09:30:54 +0200
Premium-Kabel Unternehmen CORDIAL GmbH geht Partnerschaft mit Hal Leonard zur flächendeckenden Abdeckung des nordamerikanischen Marktes ein https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=673&cHash=0f6bc6a454085e605431c60acdc8d0c9 Eine der führenden europäischen Marken für Kabel im MI- und Event-Sektor bietet ab sofort ihr... Cordial GmbH, Hersteller von hochwertigen MI / Pro Audio Kabeln und Kabelzubehör, hat eine exklusive Vertriebsvereinbarung mit der MI Product Division von Hal Leonard aus den USA geschlossen. Das wurde jetzt von Cordials CEO François Rousies und Brad Smith, VP der MI-Abteilung von Hal Leonard, bekanntgegeben. Hal Leonard wird mit dem Versand im September beginnen. 

Hal Leonard ist der weltweit größte Verlag für musikpädagogische Materialien und Songbooks. Das Unternehmen ist auch ein bedeutender Vertreiber von Musikausrüstungen und Technologieprodukten auf der ganzen Welt. Die Zusammenarbeit zwischen Hal Leonard und Cordial bezieht sich ausschließlich auf das Vertriebsgebiet Nordamerika.

Der Distributor mit Hauptsitz in Milwaukee/Wisconsin nimmt alle drei Cordial Produktlinien in sein Programm auf. Die Select-Serie deckt professionelle Bühnen- und Studioanwendungen ab. Die Peak-Serie baut darauf auf und bietet besondere Leistungsmerkmale, wie z.B. Kerne mit hohem Kupferanteil und Gewebemäntel und die CEON-Linie bedient den modernen DJ-Markt mit stilvollen Produkten. Cordial erweitert nun auch in Nordamerika sein Angebot um die Serie Essentials, die sich an besonders preisbewusste Musiker und Consumer-Audio-Kunden wendet.

Die Liste der amerikanischen Cordial Endorser liest sich wie ein Who’s Who bedeutender Künstler und Audiospezialisten, darunter Tonfanatiker wie der Gitarrist John Jorgenson, der Bassist Leland Sklar und die Produzentin Sylvia Massy, um nur einige zu nennen. Auf der nordamerikanischen Endorser Plattform „Copper Corps“ (https://coppercorps.com/) lassen sich die positiven Referenzen Dutzender Cordial Endorser einsehen.

"Cordial passt perfekt zu Hal Leonard", sagt Smith. "Kabel sind Teil jeder Produktion. Das passt zur Kernidee unseres Unternehmens, nämlich Artikel für jede Anwendung und auf jedem Preislevel zu vertreiben, unabhängig von dem Qualifikationsniveau des jeweiligen Users. Einzelhändler können jetzt alles, was sie brauchen, aus einer Hand bekommen".

"Cordial brennt für seine Produkte, und das Verkaufsteam von Hal Leonard hat die gleiche Wertschätzung für Qualität und eine breite Produktpalette, um jeden Bedarf zu erfüllen", fügt Rousies hinzu. „Sie können Cordial Erzeugnisse schnell zu den Wiederverkäufern bringen. Unsere Produkte sind außerdem perfekt geeignet, alle anderen Produktlinien, die Hal Leonard anbietet, sinnvoll zu ergänzen. Cordials Premium-Kabel füllen somit eine spezifische Sortimentslücke und werden daher allen Händlern hoch willkommen sein. Und außerdem passt Hal Leonards preisgekrönter Service ausgezeichnet zu Cordials Geschäftsprinzip der Integrität".

Über Hal Leonard
Hal Leonard wurde 1947 gegründet und ist der weltweit größte Verlag für musikpädagogische Materialien und Songbooks. Er produziert pädagogische Publikationen, Songbooks, Notenblätter, Nachschlagewerke, DVDs, Zeitschriften, eBooks, digitale Musikalien, Apps und vieles mehr. Das Unternehmen ist auch ein bedeutender Vertreiber von Musikequipment und -technologie und verkauft und vermarktet die aktuell erhältliche und gängigste Software, Hardware und Zubehörprodukte an Musiker und Recording-Freaks auf der ganzen Welt. Mit mehr als einer Million verfügbarer Publikationen und Produkten vertritt Hal Leonard viele der weltweit bekanntesten und angesehensten Verleger, Künstler, Songwriter, Arrangeure und Hersteller. Hal Leonard hat seinen Hauptsitz in Milwaukee, WI, und unterhält inländische Büros in Winona, MN und Austin, Boston und San Francisco. Darüber hinaus gibt es Niederlassungen in Australien, Belgien, China, Deutschland, den Niederlanden, Indien, Italien, der Schweiz sowie in London und Bury St. Edmunds in England.

Über Cordial
Die Firma CORDIAL wurde in den frühen 1990er Jahren als Abteilung der Firma Hermann Adam in Dachau bei München gegründet. Seit 1995 ist sie ein rechtlich eigenständiges Unternehmen, das Kabelmeterware und gebrauchskonfektionierte Kabel an MI- und Pro-Audio-Kunden liefert. Drei Kernparameter sind es, die CORDIAL ausmachen und die CORDIAL Erfolgsgeschichte begründet haben: konsequent hohe Kabelqualität, permanente Produktverfügbarkeit und flexible Lieferfähigkeit sowie Vertrauenswürdigkeit in allen Aspekten der Kundenbeziehung. Produkte von CORDIAL werden weltweit vertrieben und wegen ihrer herausragenden Qualität und Nachhaltigkeit rund um den Globus wertgeschätzt.

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Marktplatz Tue, 15 Sep 2020 10:59:00 +0200
[SOMM] NEUSTART KULTUR: Auch Musikfachhändler sind mit bis zu 100.000 Euro förderberechtigte Kultureinrichtungen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=671&cHash=b72780682551bd9afb0fda18a2408384 Gute Nachrichten für Musikfachhändler, die in ihrem Ladengeschäft Musikevents... Gute Nachrichten für Musikfachhändler, die in ihrem Ladengeschäft Musikevents veranstalten:

Unter den unten angegebenen Voraussetzungen zählen auch Musikfachhändler zu den förderberechtigten Kultureinrichtungen und können für förderfähige Maßnahmen bis zu 100.000 Euro aus dem Programm NEUSTART KULTUR des BKM erhalten. Das ergab eine Antwort der zuständigen Stellen auf eine Anfrage der SOMM.

Mit NEUSTART KULTUR hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten.

Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

Ein mit 250 Millionen Euro geförderter Bestandteil des Programms NEUSTART KULTUR betrifft „Unterstützung pandemiebedingter Investitionen“ in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft.

Die SOMM hat sich daher mit der folgenden, für uns als MI-Branche in diesem Zusammenhang zentralen Frage, an das BKM und die Koordinatoren des Förderprogramms gewendet und verhandelt:

„Fallen unter den Begriff der ‚Musikaufführungsstätten, Musikclubs, Festivals‘ auch der Musikfachhandel mit angeschlossenen Veranstaltungsräumen oder Bühnen?
Im Programm heißt es: ‚ ... es sollen Kultureinrichtungen bei ihrer Wiedereröffnung und dem wiederaufgenommenen Betrieb unterstützt werden, insbesondere bei der Umsetzung von investiven Schutzmaßnahmen anlässlich der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie sowie mit Blick auf zukunftsgerichtete Investitionen zur Stärkung der Attraktivität der Kultureinrichtungen bei Wiedereröffnung und Weiterbetrieb.‘ Dies wäre auch im Musikfachhandel der Fall, da diese als Kultureinrichtung Vorführungen, Workshops, Kleinkonzerte u. ä. regelmäßig veranstalten.“

Nun haben wir die Antwort erhalten:

„Antragsberechtigt im Rahmen dieses Förderprogramms sind die Rechtsträger von Kultureinrichtungen, Musikaufführungsstätten, Musikclubs und Festivals. Gemäß der Fördergrundsätze ist eine Musikaufführungsstätte ein Ort (fest und ortsgebunden) mit live-musikalischer Prägung und mindestens 24 Veranstaltungen pro Jahr nach dem U-K Tarif (Live-Konzerte, einschließlich künstlerischer Live-DJ-Settings). Eine überwiegende Nutzung der Musikspielstätte für Live-Musikveranstaltungen muss vorhanden sein.

Folgende Kriterien:

•    Der Live-Musik-Event muss grundsätzlich auf einer Bühne vor einem Publikum stattfinden.
•    Für die Konzerte wurde speziell in Online- und/oder Offline-Medien geworben.
•    Das Publikum ist wegen der Live-Musik in die Spielstätte gekommen.
•    In der Musikspielstätte hat ein Konzertbetrieb im Zeitraum März 2019 - März 2020 für mind. fünf Monate mit Publikumsverkehr stattgefunden.
•    Die Besucherkapazität der Musikspielstätte beträgt maximal 2.000 Personen und die Veranstaltungsfläche umfasst max. 1.000 qm.

Sofern Unternehmen im Musikfachhandel über solche gesonderten Veranstaltungsräume verfügen, die die in den Fördergrundsätzen von der BKM vorgegebenen Kriterien erfüllen, sehen wir eine Antragsberechtigung grundsätzlich vorliegen.

Bei der Prüfung und Bewilligung wird darauf zu achten sein, dass die beantragten Fördermittel ausschließlich dem Veranstaltungsraum und dessen Betrieb und damit der Wiederaufnahme von sicheren Konzerten zugutekommen. Gefördert werden u. a.:

Technische und sonstige Ausstattung und Anwendungen einschließlich Programmierung (z. B. bargeldlose Kassensysteme, Online-Ticketing-Systeme ggf. mit Termin-/Platzvergabe-Tool, Lautsprecher-Anlagen, digitale Präsentations-, Veranstaltungs- und Bühnentechnik, Audioguides, App-Techniken, marktunabhängige Streamingdienste);
Einbau von Schutzvorrichtungen (z. B. Schutzscheiben an Kassen, Garderoben, Proberäumen, Arbeitsplätzen usw.);
Optimierung der Besuchersteuerung vor und in der Einrichtung. Dazu zählen beispielweise die Umstrukturierung von Einlasskontrollen und der Wegeführung bzw. Personenleitsysteme wie auch ggf. der Umbau, die Erweiterung oder der Ersatz von Ausstattungsgegenständen, z. B. fester Bestuhlungen und Bühnen;
Erstellung und Veröffentlichung von Hinweisen v. a. für Besucher vor und in der Einrichtung (z. B. Informationen, Aushänge, Beschilderungen und sonstige Visualisierungen); Beschaffung von Reinigungs- und Infektionsschutzausstattung inkl. Bedarf an Desinfektionsmitteln, Einweg-Handschuhen und Mund-Nasen-Bedeckungen; Modernisierung und Einbau von sanitären Einrichtungen;
Klima- bzw. Belüftungssysteme inkl. entsprechender Filteranlagen;
Pandemiebedingt notwendige Erweiterung oder Veränderung der Nutzflächen für Publikum, Künstler und Verwaltung/Organisation.

Die Maßnahmen sollen sich an einem innerbetrieblichen Hygienekonzept sowie ggf. an einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, der Gesundheitsministerien und -ämter o. a. orientieren.

Bei den Maßnahmen ist die barrierefreie Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung soweit wie möglich sicherzustellen.

Zur Umsetzung der Maßnahmen sind ökologisch sinnvolle Möglichkeiten zu wählen (wiederverwendbare Materialien und Ausstattung, möglichst geringer Energie- und Ressourcenverbrauch, nachhaltige Veranstaltungen und Mobilitätskonzepte etc.), die möglichst auch dazu beitragen sollen, den ökologischen Fußabdruck beim Antragsteller zu verbessern.

Die Förderung nichtprojektbezogener, d. h. laufender und anderweitiger Personal- und Sachkosten, sowie die Förderung von Baumaßnahmen, von Immobilienerwerb und von Folgekosten sind ausgeschlossen.

Die Förderung bereits getätigter oder beauftragter Investitionen ist nicht zulässig.

Ebenso sind eine Förderung der Verkaufsflächen oder die Nutzung angeschaffter Mittel für den Verkaufsbetrieb nicht zulässig."

Ausführliche Informationen finden Sie hier

Hier geht es direkt zum Förderantrag

 

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