SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/ de SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.somm.eu/ 18 16 TYPO3 - get.content.right XXXX Thu, 18 Jun 2020 10:28:39 +0200 [SOMM] 48 Stunden „Nonstop-Musik“ – Keine Warteschlangen, einfach nur Musik https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=665&cHash=909d8378f639e743d02270f224c74d68 Unter dem Dach der Initiative „Nonstop-Musik – Ein Wochenende im Zeichen musikalischer Vielfalt“...  

• Das Aktionsbündnis lädt alle ein, gemeinsam Musik zu machen – vom Anfänger bis zum Profi.
• Auf Distanz musikalische Erlebnisse teilen: 48 Stunden vollgestopft mit Kreativität und offen für spontane Ideen.
• Mit Verantwortung und Gemeinschaftsgefühl für die Relevanz der Musikbranche – auch in Krisenzeiten.

Am 20. und 21. Juni 2020 dreht sich bundesweit alles um das Motto „Nonstop-Musik – Ein Wochenende im Zeichen musikalischer Vielfalt“. Virtuell und live zu Hause soll auch trotz der Corona-Beschränkungen, Musik gemacht und gehört werden. Das Bündnis schafft damit einen relevanten Beitrag hin zu einer Musikinfrastruktur, geprägt von agilen, hybriden Veranstaltungsformaten und einem starken Netzwerk-Gedanken. Das dieses Format den Zeitgeist trifft, zeigt u.a. „Die Lange Nacht der Kultur trotz Corona“ auf „Das Erste“, die in der Nacht vom 21. zum 22. Juni ein 5-stündiges Kulturangebot zum Publikum nach Hause bringt. Wer also noch mehr Musik und Kunst möchte, kann an Mittsommer die Nacht zum Tag machen.

Macht Musik! Ein Leitfaden

Im Vordergrund soll das gemeinsame Musizieren stehen – in all seiner Vielfalt.

Hier einige Möglichkeiten, wie man teilnehmen kann:

•    Musik machen zu Hause für Freunde*innen, Familie oder für sich selbst
•    Musik machen auf dem Balkon oder am offenen Fenster
•    Musik machen und für alle online streamen z.B. über YouTube, Facebook oder Instagram
•    Gemeinsames Musizieren mit Abstand über online Tools, wie Zoom oder Google Hangout
•    Musik genießen: als Stream, im Radio, im Fernsehen
•    Als Musiklehrer*in oder Musikschule am Tag der Musikinstrumentenbranche (Samstag, dem 20. Juni 2020) digital das vielfältige Angebot
     teilen.
•    Digitaler Musikunterricht
•    Mitmachen beim Fensterkonzert am Sonntag, dem 21. Juni 2020 um 17 Uhr bei der „Ode an die Freude“ und um 23 Uhr bei „Der Mond ist
     aufgegangen“. Die Noten zum Üben und Mitsingen gibt es hier: Ode an die Freude und Der Mond ist aufgegangen.
•    Unter www.deutschland-macht-musik.eu schauen, welche Aktionen, in welchen Städten angeboten werden
•    Musik mit anderen teilen auf Social Media #nonstopmusik

Über die Initiative

Das Aktionsbündnis „Nonstop-Musik – Ein Wochenende im Zeichen musikalischer Vielfalt“ wurde von der Society Of Music Merchants e. V. im Rahmen ihres jährlich statt findenden Aktionstages "Deutschland macht Musik - spiel mit!“ ins Leben gerufen und findet gemeinsam mit den Initiativen "Tag der Musik" des Deutschen Musikrates und der "Fête de la Musique" am 20. und 21. Juni 2020 statt. Unterstützt werden sie von maßgeblichen Verbänden der Musikwirtschaft.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Initiative den Geist der Zeit treffen. Das zeigen uns die vielen digitalen Angeboten und Streams der Musikbranche, aber auch das Kulturprogramm der Medien, die damit auf die neuen Umstände reagieren. Wir möchten mit diesem musikalischen Wochenende ein Zeichen setzen: Für die Relevanz von Musik, von Künstler*innen, für eine bessere Sichtbarkeit der Wertschöpfungskette und für eine bunte Kulturlandschaft. Wir möchten die Musik als gesellschaftliche Klammer feiern und hochleben lassen“, sagt Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM – Society Of Music Merchants e.V.

Weitere Informationen unter: www.deutschland-macht-musik.eu

Unterstützt wird das Aktionswochenende von:

•    bdfm - Bundesverband der Freien Musikschulen e.V.
•    BDKV - Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e.V.
•    BVMI - Bundesverband Musikindustrie e.V.
•    DMV - Deutscher Musikverleger-Verband e.V.
•    EMC - European Music Council
•    EVVC - Europäischer Verband der Veranstaltungscentren e.V.
•    GEMA - Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte
•    GDM - Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte e.V.
•    Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH
•    LiveKomm - LiveMusikKommission e.V.
•    VUT - Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen e.V.

In Kooperation mit: DMR - Deutscher Musikrat, Fête de la Musique

Initiator: SOMM – Society Of Music Merchants e.V.    

 

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Public Relations Startseite Thu, 18 Jun 2020 10:28:39 +0200
[SOMM] Nonstop-Musik – Ein Wochenende im Zeichen musikalischer Vielfalt. Mit einer noch nie dagewesenen Initiative setzt die gesamte Musikbranche am 20. und 21. Juni 2020 ein deutliches Zeichen für Musik und macht auf ihre existenzbedrohte Lage aufmerksam. https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=664&cHash=7228442126b619df2ff0a334b91d6001 - Unter dem Motto „Nonstop-Musik – Ein Wochenende im Zeichen musikalischer Vielfalt“ haben sich die... Wie wichtig Musik für unser Leben ist, zeigt sich besonders deutlich in herausfordernden Zeiten. Musik machen und Musik hören verbindet, inspiriert und macht glücklich. Keine Szene trägt so sehr zur kulturellen Identität bei. Nur teilen können wir musikalische Live-Erlebnisse gerade nicht. Das trifft ganz besonders die Musikkultur und -wirtschaft. Auch wenn die gesamte Branche schnell reagiert und vielfältige, digitale Angebote und Plattformen geschaffen hat, ist die aktuelle Situation dramatisch und sogar für einige Sektoren existenzbedrohend.

Genau deswegen dreht sich am 20. und 21. Juni bundesweit alles um das Motto „Nonstop-Musik – Ein Wochenende im Zeichen musikalischer Vielfalt“. Virtuell und live, wo es möglich ist, wird darauf aufmerksam gemacht, wie relevant Musik für das öffentliche Leben und eine bunte Kulturlandschaft ist. Dafür haben sich die Initiativen der Society Of Music Merchants e. V. "Deutschland macht Musik - spiel mit!“, der "Tag der Musik" des Deutschen Musikrates und die "Fête de la Musique" zusammengetan. Unterstützt werden sie von Spitzenverbänden der Musikwirtschaft.

Mit vereinter Stimme rufen die Initiatoren*innen gemeinsam mit ihren Partner*innen alle Musikfreund*innen dazu auf, aktiv Musik zu machen und bewusst Musik überall zu hören: "Lasst uns gerade jetzt die Musik und ihre Vielfalt feiern.“

Das Ziel

Ziel des Wochenendes ist, eine größtmögliche Öffentlichkeit zu erreichen und einzubinden, gemeinsam Musik zu feiern und auf das vielfältige Angebot der Musikwirtschaft aufmerksam zu machen. Überall (dort wo es erlaubt ist) soll Musik gemacht, laut gehört, aufgeführt und präsentiert werden. Die Initiative setzt damit bundesweit ein Zeichen für die Relevanz der Branche. Sie macht damit aber auch auf die existenzbedrohende Lage für die einzelnen Sektoren der Musikwirtschaft aufmerksam.

„Die Musikwirtschaft ist wichtig für das kulturelle Leben und die Vielfalt in Deutschland. Aber sie ist von der aktuellen Lage nachhaltig bedroht. Wir als Initiatoren*innen möchten mit diesem musikalischen Wochenende ein Zeichen setzen: für die Relevanz von Musik, von Künstler*innen, für eine bessere Sichtbarkeit der Wertschöpfungskette und für eine bunte Kulturlandschaft. Wir möchten die Musik als gesellschaftliche Klammer feiern und hochleben lassen“, sagt Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM – Society Of Music Merchants e.V.

Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Wie unverzichtbar die Musik für uns ist, wird uns erst bewusst, wenn wir nicht mehr auf unserem gewohnten Weg daran teilhaben, keine Konzerte besuchen und nicht gemeinsam musizieren können. MusikLive ist unersetzbar. Doch um Musik erleben zu können, braucht es nicht nur die Künstler, sondern auch ihre Partner – die Veranstalter und Labels, die Künstleragenturen, Intendanten, die Instrumentenhersteller, Musikverlage und den Musikhandel. Auch sie sind stark von der Coronakrise betroffen – die kulturelle Vielfalt, wie wir sie kennen, droht zu sterben.
Deshalb möchten wir am 20. und 21. Juni die Musik in all ihren Facetten feiern und zeigen, welcher Reichtum uns verloren gehen würde. Gerade jetzt ist es unerlässlich, den Tag der Musik nicht nur als Schaufenster zur kulturellen Vielfalt, sondern auch als Demonstration für bessere Rahmenbedingungen des Musiklebens zu nutzen.“

Programm: Und jetzt ihr!

Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten für Live-Veranstaltungen wird das Programm auch digital stattfinden. Hier ist also der Ideenreichtum aller beteiligten Partner*innen und aller Interessierten gefragt. Auf die kreativen Ideen und Aktionen von Musikfans, vom Musikfacheinzelhandel, Künstler*innen, Bands, DJs und Musikschulen sind alle Beteiligten gespannt. Ob Videobotschaften von Künstler*innen, private Gigs und Jam-Sessions, die über soziale Medien gestreamt werden, Open-Airs in Parks und in Innenstädten – der (machbaren) Fantasie soll keine Grenzen gesetzt werden. Alles natürlich vor dem Hintergrund der geltenden gesundheitsbehördlichen Auflagen zum Schutz vor Corona.

Das musikalischste Wochenende des Jahres startet am Samstag (20. Juni 2020) mit der Initiative „Deutschland macht Musik - spielt mit!“ der Musikinstrumentenbranche (MI-Branche). An diesem Tag dreht sich alles ums Musizieren. Musikfachhändler*innen, Musiklehrer*innen und Musikschulen zeigen ihr vielfältiges und kreatives Angebot. Sie unterstützen damit auch Schüler*innen und Interessierte bei den Vorbereitungen für den kommenden Tag. Denn am Sonntag (21. Juni 2020) ist der „Tag der Musik“, an dem die Fête de la Musique von Musiker*innen, Bands, Ensembles sowie Chören gefeiert wird.

Verbindendes Element der beiden Tage werden die von der Fête de la Musique inszenierten Fensterkonzerte am Sonntag, dem 21.06.2020, um 17 Uhr (Ode an die Freude) und 23 Uhr (Der Mond ist aufgegangen) sein. Hier kann und darf jede*r mitmachen. Geübt werden kann schon am Samstag über digitale Angebote der Musikschulen. Darüber hinaus wird es viele lokale Aktionen, Auftritte und Konzerte geben – überwiegend virtuell und für alle frei zugänglich.

Weitere Informationen unter: www.deutschland-macht-musik.eu

Unterstützt wird das Aktionswochenende von:

•    bdfm - Bundesverband der Freien Musikschulen e.V.
•    BDKV - Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e.V.
•    BVMI - Bundesverband Musikindustrie e.V.
•    DMV - Deutscher Musikverleger-Verband e.V.
•    EMC - European Music Council
•    EVVC - Europäischer Verband der Veranstaltungscentren e. V.
•    GDM - Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte e.V.
•    Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH
•    LiveKomm - LiveMusikKommission e.V.
•    VUT - Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen e.V.

In Kooperation mit:

•    DMR - Deutscher Musikrat       
•    Fête de la Musique

Initiator:

•    SOMM – Society Of Music Merchants e. V.

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Public Relations Startseite Wed, 10 Jun 2020 07:40:54 +0200
[SOMM] Gemeinsame Pressemitteilung: Die Musikwirtschaft zum Konjunkturpaket der Bundesregierung https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=663&cHash=2933e3339a74ea9a3e82e7c827ff47d5 Die zentralen Verbände der Musikwirtschaft und die Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL begrüßen... Die zentralen Verbände der Musikwirtschaft und die Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL begrüßen das in der vergangenen Woche von der Bundesregierung vorgestellte Konjunkturpaket „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“. Einige Teilbereiche der Musikbranche werden von den vielzähligen und umfangreichen Maßnahmen für den Mittelstand profitieren. Grundsätzlich erfreulich ist außerdem,  dass der Kulturbereich darüber hinaus in einem eigenen Maßnahmenprogramm adressiert ist, wodurch – neben den umfassenden  finanziellen Hilfeleistungen – die besondere gesellschaftliche Rolle der Kultur gewürdigt wird. Für die Stärkung der „Kulturinfrastruktur“, Nothilfen, Mehrbedarfe von Kultureinrichtungen und kulturellen Projekten sowie für die Förderung alternativer, auch digitaler Angebote sind in dem Gesamtpaket knapp 1 Milliarde Euro vorgesehen.

Die Musikwirtschaftsverbände prüfen nun einerseits, wie und in welchem Umfang  ihre Einzelbranchen das Programmangebot in Anspruch nehmen können und inwiefern es dazu beitragen kann, eine baldige Rückkehr des Kulturbetriebs zur „Normalität“ zu gewährleisten. Zum anderen ist es wichtig, Klarheit darüber zu erhalten, welche Voraussetzungen an die Vergabe von Überbrückungshilfen geknüpft werden und ob sie die zu erwartenden negativen Effekte der Krise im Folgejahr abwenden können.

Irritierend ist jedoch, dass in dem Maßnahmenbündel zur Stärkung der Kulturinfrastruktur, das unter dem Titel „NEUSTART KULTUR“ in einer Pressemitteilung der Staatsministerin für Kultur und Medien vom 4. Juni detallierter aufgeschlüsselt wird, einige Sektoren der Musikbranche ausdrücklich erwähnt werden, während andere sich nicht wiederfinden. Dies ist eine verpasste Chance, die komplexen Wertschöpfungsketten der Branche zu adressieren und sie mit kultureller wie wirtschaftlicher Weitsicht im Bewusstsein zu verankern. Die Spitzenverbände der Musikwirtschaft haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mehrfach auf die enge wirtschaftliche Verzahnung aller Einzelbranchen miteinander und deren Abhängigkeit voneinander hingewiesen, unter anderem in der „Schadensmeldung“ vom 25. März sowie in einer Pressemitteilung am 6. Mai.

Damit ein „Neustart“ für die Kultur in Deutschland wirkungsvoll und nachhaltig gelingen kann, muss ein Konjunkturpaket nach Auffassung der Verbände diese inhaltlichen wie zeitlichen Wirkungszusammenhänge und die zwingende wirtschaftliche Verkettung der Teilbranchen reflektieren. So stehen in der Musikwirtschaft u.a. Festivalveranstalter mit Tonträgerherstellern, Musikverlagen, Hersteller von Musikinstrumenten und -Equipment, Musikfachhändlern und Verwertungsgesellschaften und natürlich den Künstler*innen selbst in einem wirtschaftlichen Kontext, der mit dem großflächigen Ausfall einzelner Teilbereiche und der weiteren Betroffenheit einzelner Gewerke auf lange Sicht in seiner Gesamtheit existenziell gefährdet wird. Auch für jene Sektoren, die wesentliche negative Effekte dieses Jahres aufgrund von Auszahlungsrhythmen erst im kommenden Jahr zu spüren bekommen, namentlich betrifft dies über die Verteilungen der gemeinsamen Verwertungsgesellschaften der Künstler*innen und deren Partner*innen die Tonträgerhersteller und Musikverlage, braucht es eine Perspektive, um diese Konsequenzen abzufangen.  

 

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Public Relations Startseite Tue, 09 Jun 2020 10:26:41 +0200
[SOMM] Offener Brief des Deutschen Musikrats und seiner Mitglieder an Dr. Angela Merkel, Olaf Scholz, Peter Altmaier und Monika Grütters: Notruf Musikwirtschaft - Perspektiven für die Kulturelle Vielfalt erhalten https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=662&cHash=93f623b128bb555dad5a43d62252b008 In einem offenen Brief appelliert der Präsident des Deutschen Musikrats Prof. Martin Maria Krüger... In einem offenen Brief appelliert der Präsident des Deutschen Musikrats Prof. Martin Maria Krüger gemeinsam mit seinen Mitgliedern aus dem Bereich der Musikwirtschaft (u.a. SOMM – Society Of Music Merchants e.V.) an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, das Überleben der Musikwirtschaft zu sichern. Neben einer für die Branche geeigneten Soforthilfe bedarf es eines Konjunkturprogrammes.

In dem Brief heißt es: „Der Deutsche Musikrat ist der Bundesregierung für das vielfältige und nachdrückliche Engagement zur Linderung der Krisenfolgen dankbar. Wir fordern jedoch über das bisher Geleistete hinaus gemeinsam mit unseren Mitgliedern, zu denen auch die Dachverbände der Musikwirtschaft und die Verwertungsgesellschaften gehören, eine für die Branche geeignete Soforthilfe sowie ein Konjunkturprogramm, welches das Überleben der heterogenen, historisch gewachsenen und vielfältig vernetzten Infrastruktur sichert. Die Kultur- und Kreativwirtschaft, und darin eingeschlossen die Musikwirtschaft, ist nicht nur einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren, sondern auch ein beispielloser Treiber kreativer Prozesse mit Auswirkungen auf das gesamte Kultur- und Wirtschaftsleben. Sie sollte daher auch und vor allem im Bundeswirtschaftsministerium Unterstützung finden.
Musikschaffende und ihre Partner wie Musikveranstalter, Agenturen, Labels, Musikverlage, Musikinstrumentenhersteller und Handel werden diese Corona-Zeit nur überleben, wenn die Bundesregierung handelt.“

Den Brief in voller Länge finden Sie unten (PDF).

 

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Public Relations Startseite Wed, 27 May 2020 12:44:24 +0200
[SOMM] Online Befragung zur Studie „Musikwirtschaft in Deutschland 2020“ https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=661&cHash=5849982515fe8266210877bb0eec0360 In diesen besonders herausfordernden Zeiten, in denen vermehrt mit Behörden und Institutionen... In diesen besonders herausfordernden Zeiten, in denen vermehrt mit Behörden und Institutionen kommuniziert wird, wird deutlich, wie wichtig belastbare Zahlen, Daten und Fakten sind, die man für Anträge, Argumentationsketten oder Appelle benötigt. Wie wichtig fundierte Erkenntnisse über einen Markt sind, zeigt sich besonders jetzt, wenn es darum geht, Kennzahlen einer ganzen Branche darzulegen, um sie als Argumentationsbasis für konkrete Forderungen beispielsweise gegenüber der Politik zu verwenden.

Deshalb möchten wir Sie dringend bitten, uns erneut bei der sehr wichtigen Studie zur Bedeutung der Musikwirtschaft in Deutschland zu unterstützen. Hierzu füllen Sie bitte den Online-Fragebogen aus, den Sie unter dem folgenden Link abrufen können: https://musikwirtschaft2020.questionpro.eu/

Die Teilnahme an der Umfrage ist im Zeitraum vom 11. Mai bis zum 15. Juni 2020 möglich und dauert ca. 10-15 Minuten.

Gemeinsam mit weiteren zentralen Verbänden der Musikwirtschaft und der DIW Econ GmbH, dem Tochterunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, möchten wir die Studie "Musikwirtschaft in Deutschland" von 2015 neu auflegen. Hierzu wird nun, wie beim letzten Mal, eine groß angelegte Online-Befragung der in der Musikwirtschaft tätigen Unternehmen durchgeführt.

Ziel der Umfrage ist es, Erkenntnisse zum Aktivitätsspektrum, zu Erträgen, Kosten sowie zur Beschäftigtenzahl differenziert nach Art des Beschäftigtenverhältnisses für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 zu erlangen. Dadurch können die Bruttowertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Musikwirtschaft umfassend dargestellt werden – in allen ihren Teilsektoren und inklusive der großen Zahl von Selbständigen mit niedrigem Einkommen, z. B. Künstler oder Urheber, die in anderen Branchenreports unberücksichtigt bleiben. Mit der Studie möchten wir die große gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Musikwirtschaft sowie die mögliche Bedrohung der Branche durch das Coronavirus herausarbeiten – gerade auch im Hinblick auf Unterstützungs- und Förderungsoptionen.

Um Ihnen die Möglichkeit zu bieten ggf. die/den richtige/n Ansprechpartner/in in Ihrem Unternehmen zu suchen und um sich vorzubereiten, finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Fragenkategorien bereits vorab untem im beigefügten PDF.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es im Falle mehrerer Verbandsmitgliedschaften vorkommen kann, dass Ihnen dieser Fragebogen durch verschiedene Verbände/Verteiler zugeschickt wird. Bitte füllen Sie den Fragebogen nur einmal aus.

Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse ist im Herbst 2020 zu rechnen.

Bei Rückfragen steht Ihnen Johanna Neuhoff von der DIW Econ GmbH (Tel.: +49 30 20 60 972 21, musikwirtschaft@diw-econ.de) sowie Daniel Knöll (d.knoell@somm.eu) zur Verfügung.

PS: Wir möchten Sie bereits an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Ihre Daten stets vertraulich behandelt werden. Die DIW Econ garantiert, dass die individuellen Daten weder an die Auftraggeber noch an andere weitergegeben werden. Nach Abschluss der Auswertung werden alle Einzeldaten gelöscht. Alle Daten werden ausschließlich verschlüsselt versendet sowie anonymisiert analysiert und ausgewertet. Ihre Teilnahme ist freiwillig und Sie haben jederzeit das Recht die Umfrage abzubrechen sowie Einsicht der erhobenen Umfragedaten und deren Löschung zu verlangen.

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Public Relations Startseite Thu, 14 May 2020 16:03:58 +0200
[SOMM] Wissenschaftliche Studie zur Risikoeinschätzung einer Corona-Infektion beim Musizieren https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=660&cHash=23093753686478b1cde0e0a4292e66e6 Vielerorts besteht Unsicherheit, welche Gefahren beim Musizieren in Bezug auf eine mögliche... Vielerorts besteht Unsicherheit, welche Gefahren beim Musizieren in Bezug auf eine mögliche Corona-Infektion bestehen könnten. Im Fokus stehen dabei insbesondere das Spielen von Blasinstrumenten, das Singen und das Musizieren unter Beteiligung mehrerer Mitspieler - d.h. in Bands und Orchestern.

Nun gibt es ein wissenschaftliche Studie des Instituts für Musikermedizin, Universitätsklinikum und Hochschule für Musik Freiburg, die in Zusammenarbeit mit den Bamberger Symphonikern entstanden ist.

Die Studie wird fortlaufend weitergeführt und aktualisiert. Die aktuellen Ergebnisse und Einschätzungen stellen wir Ihnen unter dem unten angegebenen Link zur Verfügung.

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Public Relations Wed, 13 May 2020 10:48:36 +0200
[SOMM] Gemeinsame Pressemitteilung: Musikwirtschaft fordert schnelles Hilfsprogramm https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=659&cHash=fabdb841083fc7eb8e142437d089c81f Die Verbände der Musikwirtschaft sowie die Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL warnen: Der... Die maßgeblichen Verbände und Verwertungsgesellschaften der deutschen Musikwirtschaft fordern angesichts der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie dringend ein staatliches Hilfsprogramm für alle Sektoren der Musikwirtschaft. Die bisher bereitgestellten Hilfsangebote des Bundes und der Länder sind beeindruckend, jedoch in vielen Fällen nicht auf die in der Musikwirtschaft miteinander verzahnten Wertschöpfungsketten abgestimmt und damit bei weitem nicht ausreichend. Das Überleben vieler Unternehmen der Musikwirtschaft kann nur durch gesonderte Maßnahmen gesichert werden, die sich am konkreten Bedarf orientieren. Insgesamt fürchten derzeit rund 130.000 Selbstständige und Arbeitnehmer*innen in der Musikwirtschaft um ihre Existenz. Die Branche erwirtschaftet einen Umsatz von 11,1 Milliarden Euro jährlich.

Hilfsprogramm mit 582 Millionen Euro notwendig

Zur Überbrückung der aktuellen Notlage fordert die Musikwirtschaft insgesamt 582 Millionen Euro nicht rückzahlbare staatliche Hilfe. Diese Summe entspricht nach internen Erhebungen rund zehn Prozent der zu erwartenden Einbußen der Musikwirtschaft, die sich bei einer sechsmonatigen Dauer der Covid-19 bedingten Maßnahmen auf annähernd fünfeinhalb Milliarden Euro belaufen werden. Grundlage des geforderten Hilfsprogramms ist ein bereits am 25. März von den Verbänden veröffentlichter Schadensbericht, in dem die in der Musikwirtschaft zu erwartenden Einnahmeausfälle für die betroffenen Bereiche beziffert und begründet wurden.

Der Finanzbedarf des benötigten Hilfsprogramms setzt sich wie folgt zusammen:

Musiker*innen                                                                                                 37 Mio. Euro
Musikclubs und kleinere Festivals                                                                  44 Mio. Euro
Konzert- und TourneeVeranstalter*innen und Künstlervermittler*innen       365 Mio. Euro
Große Festivals                                                                                              45 Mio. Euro
Urheber*innen                                                                                                21 Mio. Euro
Musikverlage                                                                                                  15 Mio. Euro
Musik-Label und Recorded Artists                                                                  25 Mio. Euro
Musikinstrumente (Herstellung, Vertrieb, Handel)                                          30 Mio. Euro

Summe                                                                                                         582 Mio. Euro


Hilfe für alle Sektoren der Branche

Da die Musikbranche kleinteilig und durch Verwertungsketten eng verwoben ist, verlagern sich wirtschaftliche Probleme eines Sektors schnell und in zeitlichen Wellen auf die übrigen Teilnehmer*innen. Gemeinsam ist allen Akteur*innen der Branche, dass sie in gegenseitiger Abhängigkeit von der Solvenz der jeweiligen Partner*innen in der Verwertung und der Werknutzung sind. Die Verbände und Verwertungsgesellschaften fordern daher ein Hilfsprogramm für alle genannten Akteur*innen der Musikwirtschaft: „Ohne staatliche Hilfe ist zu erwarten, dass bis zum Jahresende rund die Hälfte der Künstler*innen und Urheber*innen sowie Unternehmen des Wirtschaftsbereichs zahlungsunfähig sein werden.“

Auswirkungen über das Jahr 2020 hinaus

Die Musikwirtschaft wird auch im kommenden Jahr noch unter den negativen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leiden. Das geforderte Hilfsprogramm muss daher nachhaltig aufgebaut sein, um auch in potentiellen späteren Notsituationen zur Verfügung zu stehen.

Kultur in Deutschland wird ohne Hilfe erheblichen Schaden nehmen

„Jenseits der wirtschaftlichen Förderung ist die Musikwirtschaft essentiell für den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft und wird einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zurück in die Normalität leisten“, so die Verbände. Wenn die Musikwirtschaft jetzt nicht die erforderliche Hilfe erhält, werden die Auswirkungen auf die vielfältige und identitätsstiftende Musikkultur in Deutschland verheerend sein. Bestehende Strukturen laufen Gefahr, damit verloren zu gehen.

Hinter der Forderung des Hilfsprogramms stehen:

BDKV – Bundesverband der Konzert-und Veranstaltungswirtschaft e.V.
BVMI – Bundesverband Musikindustrie e.V.
BV POP – Bundesverband Popularmusik e. V.
DMV – Deutscher Musikverleger-Verband e.V.
EVVC – Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.
GEMA – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte
GVL – Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten
LIVEKOMM – Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.
SOMM – Society Of Music Merchants e. V.
VUT – Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen e.V.

Der Schadensbericht der Musikwirtschaft vom 25. März 2020 ist hier abrufbar.
Eine ausführliche Aufstellung des Finanzbedarfs der betroffenen Akteur*innen ist hier abrufbar.

Zitate der Verbände:

„Die Musikbranche mit all ihren Facetten stand noch nie vor einer so ernsten und existenzbedrohenden Lage. Unternehmen, die bisher nie Fördergelder in Anspruch nehmen mussten, werden ohne Hilfe diese Krise nur schwer überstehen. Dann wäre die kulturelle Vielfalt, für die gerade die Musik steht, ernsthaft in Gefahr. Zudem werden Musikverlage von der Krise im Jahr 2021 erneut betroffen. Auch für sie muss es dann noch Hilfe geben.“
Patrick Strauch, Präsident Deutscher Musikverleger-Verband e.V.

„Die Absage von Veranstaltungen und weitere Einschränkungen des Kulturlebens treffen die Musikbranche besonders hart. Urheber*innen und Künstler*innen haben in der aktuellen Situation viel Solidarität gezeigt und viel Solidarität erfahren. Mit den Soforthilfe-Programmen von Bund und Ländern wurde die schlimmste Not gelindert. Dafür sind wir dankbar. Jetzt brauchen wir mittel- bis langfristige Perspektiven, um unsere vielfältige Musiklandschaft so gut wie möglich durch die Krise zu bringen.”
Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender GEMA

“Die Bühnen sind verwaist, den Musikschaffenden aller Genres, ob Pop, Rock, Jazz oder Klassik, Künstlern wie Labelmachern ist die Existenzgrundlage genommen. Die Krise wird uns noch länger begleiten, schon die Umsatzausfälle, die wir jetzt erleiden, werden sich weit in das nächste Jahr hinein auswirken. Deshalb müssen wir gemeinsam mit der Politik wirksame und substanzielle Lösungen finden. Dazu gehört auch die wirksame Umsetzung der europäischen Vorgaben zur Beteiligung an den Plattformerlösen, die durch Musik erzielt werden.”
Guido Evers, Dr. Tilo Gerlach, Geschäftsführer der GVL

„In unserer diversen Mitgliederstruktur – von selbstvermarktenden Künstler*innen und Produzent*innen zu Labels und Verlagen – ist die hochgradige Arbeitsteilung und enge Verzahnung der Musikwirtschaft Alltag. Die Covid-19 bedingten gesundheitspolitischen Maßnahmen schlagen auf alle Teilbereiche durch. Für den erfolgreichen und kosteneffizienten Erhalt und Wiederaufbau der deutschen Musikwirtschaft ist deshalb ein ganzheitlicher Ansatz mit zielgenauen Maßnahmen in den unterschiedlichen Sektoren unabdingbar. Wir stehen bereit, die Bundesregierung bei der Umsetzung zu unterstützen.“
Mark Chung, VUT Vorstandsvorsitzender

„Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass derzeit der Erhalt der Vielfalt unseres gewohnten Kultur- und Musikangebots auf dem Spiel steht. Wenn wir vermeiden wollen, dass Konzertangebote zukünftig nur noch auf den wirtschaftlich lukrativen Mainstream reduziert werden, benötigen alle Sektoren der Musikwirtschaft jetzt dringend staatliche Hilfen.”
Prof. Jens Michow, Präsident Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e.V. (BDKV)

„Wir stehen unter großem Druck. Wir brauchen Hilfsmaßnahmen, die das Überleben der Musikkultur in Deutschland sicherstellen. Es bedarf Unterstützung bei der Umsetzung neuer Konzepte, um den Weg aus dieser umfassenden Krise zu finden. Die gesamte Festivalsaison ist bereits verloren und wann Clubs wieder öffnen können, ist immer noch völlig unklar. Der Bund und die Musikwirtschaft müssen ganz dringend Perspektiven schaffen, um die vielfältige Kulturszene in Deutschland erhalten zu können."
Karsten Schölermann, stellvertretender Vorsitzender LiveMusikKommission e.V. (LIVEKOMM)

„Die Tonträgerhersteller stehen digital sehr gut da, sind von der Krise aber auch betroffen. Zum einen durch erhebliche Einbußen im physischen Markt aufgrund von Geschäftsschließungen und zum anderen durch Ausfälle bei Lizenzen, z.B. durch geschlossene Clubs, Restaurants und Ladengeschäfte. Es gibt im Übrigen einen weiteren Weg, der Branche zu helfen, nämlich indem durch die Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie in deutsches Recht die Bezahlung der Kreativen und ihrer Partner sichergestellt wird.“
Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI)

„Musikinstrumente gehören zur geistigen Grundversorgung und haben für Menschen eine hohe Relevanz in der Alltagsbewältigung. Sie sind identitäts- und sinnstiftend. Sie fördern die Beschäftigung von Familien zu Hause und ermöglichen ein kreatives Leben. Deshalb ist das ‚Hochfahren‘ des Musikfachhandels dringend erforderlich, auch um einen flächendeckenden Kahlschlag zu verhindern. Wenn man zukünftig noch Musikinstrumente als Teil unserer Identität erleben möchte, dann muss jetzt gehandelt werden.”
Daniel Knöll, Geschäftsführer Society Of Music Merchants (SOMM) e. V.

„Künstler*innen verbinden Menschen, Musik hält die Gesellschaft zusammen. Die Vielgestaltigkeit musikalischen Schaffens spiegelt sich in einer unfassbaren Diversität von Unternehmen und Akteur*innen wider, die als Vielfaltsgeneratoren wirken und Deutschland reicher, innovativer und demokratischer gemacht haben. Ohne ein nachhaltig wirksames Hilfsprogramm sind nicht nur die Künstler*innen existentiell gefährdet, die deutsche Musikwirtschaft insgesamt ist akut bedroht. Dies würde irreversible Schäden im gesellschaftlichen Zusammenleben hinterlassen.”
Olaf Kretschmar, Vizepräsident Bundesverband Pop

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Public Relations Startseite Wed, 06 May 2020 11:30:00 +0200
[SOMM] 10-jähriges Jubiläum des Europäischen SchulmusikPreises (ESP) – Preis 2020 geht an Konzept mit Zukunft: Selbstgesteuertes Lernen mit Lernvideos, Georg-Hartmann-Realschule Forchheim https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=658&cHash=6dca6bc72d03de2b00c4bc7e5595417a Der Europäische SchulmusikPreis (ESP) 2020 geht an die Georg-Hartmann-Realschule Forchheim für ein... Der Europäische SchulmusikPreis (ESP) 2020 geht an die Georg-Hartmann-Realschule Forchheim für ein zukunftsweisendes Lernkonzept: Selbstgesteuertes Lernen mit Lernvideos. Mit dem Projekt unter der Leitung von Andreas Pleichinger und Marc Nijkamp erwerben die Schüler mithilfe von Lernvideos selbstständig instrumentale Kompetenzen, die sie dann im Zusammenspiel miteinander anwenden.

Der ESP, der dieses Jahr seinen 10. Geburtstag feiert, wird von der SOMM – Society Of Music Merchants e.V., Spitzenverband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche, mit Unterstützung der Musikmesse und der Messe Frankfurt GmbH ausgerichtet. Ziel des ESP ist es, methodisch-kreatives Arbeiten mit Musikinstrumenten an Schulen nachhaltig zu dokumentieren, zu honorieren, der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zur Nachahmung zu inspirieren.

„Auch und gerade in Zeiten der aktuellen Corona-Krise kommt dem Schulmusikunterricht eine zentrale Rolle für die Entwicklung unserer Kinder zu: Er führt nicht nur zu besseren schulische Noten insgesamt und einer höheren  Sozialkompetenz, wie unzählige Studien belegen. Die im Unterricht erworbene Kompetenz zu praktizieren, selber aktiv zu musizieren, macht einfach auch Freude und verbindet über alle Grenzen – auch die der eigenen Wohnung – hinweg. Wir freuen uns sehr, dass das ausgezeichnete Lernkonzept des diesjährigen Preisträgers eindrucksvoll zeigt, wie mit zukunftsweisenden Ideen guter Schulmusikunterricht auch in Zeiten von Corona möglich sein könnte,“ so Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM.

Die unabhängige Fachjury des ESP zeigte sich vom Konzept überzeugt, weil es da ansetze, wo aktives Musizieren im Musikunterricht an seine Grenzen komme: Die gezielte Einbindung von Lernvideos in den Unterricht unterstütze den Lehrer dabei, den Kindern ihre Instrumentenstimme individuell beizubringen und sie zum Üben in der Schule wie zu Hause zu motivieren. Die SchülerInnen könnten sich mit dem Videomaterial selbstgesteuert ihre Instrumentenstimme erarbeiten und eigenverantwortlich Lernprozesse lenken. Besonders hervorzuheben seien dabei vor allem die von den Musiklehrern speziell an den individuellen Lernstand der Kinder angepassten Lernvideos.

Hier finden Sie die vollständige Beschreibung des Projekts und die Jurybegründung.

Hier geht es zur Videodokumentation des Projekts.

Weiterführende Informationen zum Wettbewerb können unter www.europaeischer-schulmusik-preis.eu eingesehen werden. Dort findet man alle relevanten Termine für den ESP, die allgemeinen Teilnahmebedingungen und die FAQs sowie eine Übersicht aller Preisträger der vergangenen Jahre, inkl. Kurzbeschreibung der Projekte und Juryurteil.

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Europäischer SchulmusikPreis Public Relations Startseite Thu, 02 Apr 2020 11:10:19 +0200
Kreative, neue Wege in Zeiten der Corona-Krise: Umfassender Maßnahmenkatalog. https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=657&cHash=23915a9eb25750cffd1e757649ec607d Public Relations Fri, 27 Mar 2020 16:00:21 +0100 [SOMM] Update: Corona-Krise - Aktuelle Informationen, konkrete Handlungsempfehlungen und nützliche Hinweise (PDF) https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=656&cHash=b2bdaa21db00fdc014ac632af4dbafb4 Public Relations Fri, 27 Mar 2020 08:57:48 +0100