SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/ de SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.somm.eu/ 18 16 TYPO3 - get.content.right XXXX Wed, 15 Sep 2021 13:26:36 +0200 [SOMM] Weiterer internationaler Einstieg bei der SOMM: Das belgische Unternehmen FACE ist neues Mitglied https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=704&cHash=38c90f72c6ad7ea8896d5b4934795211 Das Unternehmen FACE mit Hauptsitz in Belgien, ist neues Mitglied der SOMM - Society Of Music... Das Unternehmen FACE mit Hauptsitz in Belgien, ist neues Mitglied der SOMM - Society Of Music Merchants e.V. Das gab der Branchenverband heute in Berlin bekannt.

"Ich freue mich über den Neueinstieg von FACE, der zweierlei untermauert: die europäische Ausrichtung der SOMM sowie die Tatsache, dass wir uns als Verband für alle Bereiche der breit aufgestellten Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche einsetzen,“ so Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM - Society Of Music Merchants e.V.

Thomas Hübner, Division Manager MI Retail, FACE: „Die Pandemie hat auf drastische Weise verdeutlicht, wie wichtig ein lebendiger und engagierter Austausch mit allen Branchenteilnehmern ist. Wir sind davon überzeugt, dass sich nur als starke, geschlossene Gemeinschaft, wirksame Ideen und Konzepte entwickeln lassen, die letztlich den komplexen Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden können. Mit unserem Beitritt zur SOMM wollen wir unterstreichen, dass FACE eine aktive Rolle im Markt einnehmen möchte. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern der SOMM, um gemeinsam Strategien für die Zukunft zu erarbeiten und diese zu unterstützen.“

FACE ist seit über 20 Jahren als Full-Service-Anbieter für die AV-Branche tätig. Mit Hauptsitz in Boom, Belgien, bietet das Unternehmen eine große Bandbreite von Lösungen und Dienstleistungen in Europa und darüber hinaus an. FACE verfügt über mehrere, strategische Geschäftsbereiche: neben dem Vertrieb für die Märkte „Professional AV“ und „MI“, beinhaltet das Unternehmen eine spezialisierte Projekt- und Integrationsabteilung. Ein Team aus erfahrenen AV-Spezialisten entwickelt komplette Projekte für Freizeitparks, Unternehmen, Museen, Theater und Bühne.
Die „MI Retail Division“ von FACE repräsentiert eine große Bandbreite MI-orientierter Marken in Europa. Als Partner des deutschsprachigen MI-Fachhandels ist FACE seit über 10 Jahren mit einem in Deutschland ansässigen Team erfahrener Mitarbeiter aktiv. Die strategische, sowie operative Sales- und Marketing-Ausrichtung der gesamten „MI Retail Division“ wird zudem aus Deutschland gesteuert. Gegenwärtig umfasst die Vertriebstätigkeit für den deutschen MI-Fachhandel die Produkte folgender Marken: Radial, Peavey, Walrus Audio, Pedaltrain, Trace Elliot, Carl Martin, J. Rockett, Beetronics, Bulldog Music Gear und Primacoustic.

 

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[SOMM/Forum Musikwirtschaft] Zweierlei Maß: Offener Brief zur Ungleichbehandlung von Buch- und Musikfachhandel an Staatsministerin Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=703&cHash=dbfdc4ee51c0610a625a21c3965679cf Sehr geehrte Frau Staatsministerin, mit größter Überraschung haben die Verbände des Forum... Sehr geehrte Frau Staatsministerin,

mit größter Überraschung haben die Verbände des Forum Musikwirtschaft die Presseinformation aus Ihrem Hause zur Vergabe von Anerkennungsprämien für Buchhandlungen wahrgenommen. Für uns zeigt sich einmal mehr, dass es eine Ausgewogenheit bzw. Gleichbehandlung bei der Förderung von Kulturgütern – egal welcher Natur – offenbar nicht gibt. Umso mehr ist es aber eine Ohrfeige für all diejenigen, die sich in den vergangenen 18 Monaten ebenfalls sehr um das kulturelle Leben verdient gemacht haben – wie beispielweise der Musikfachhandel. Und das auch noch in einer Zeit, in der andere Unternehmen und Kulturschaffende noch keineswegs in einen auch nur annähernden Zustand der Normalität zurückgekehrt sind.

Wir haben neulich bei unserem Gespräch mit Freude zur Kenntnis genommen, dass der Musikfachhandel auch aus Ihrer Sicht ein integraler Teil des kulturellen Lebens ist. Wir dürfen daran erinnern, dass Sie (Zitat) den Musikfachhandel als Ort kultureller Begegnung anerkannten: „Zugleich sind die rund 2500 Fachgeschäfte in Deutschland genau wie Buchhandlungen vor allem Orte kultureller Begegnung“. Jetzt wird wieder einmal deutlich, dass der Musikfachhandel, in dem auch Noten und Tonträger verkauft werden, ausgegrenzt wird. Sie betonten, dass „Unsere in ihrer Vielfalt einzigartige Musikkultur ohne den Musikfachhandel undenkbar ist“... Daran möchten wir gerne anknüpfen und fordern für den Musikfachhandel eine Gleichbehandlung mit dem Buchhandel.

Die Krise ist noch lange nicht überstanden. Der stationäre Handel kämpft immer noch um das Überleben, da sich unter anderem ein Großteil des Endkundengeschäftes ins Internet bzw. zu den großen Onlineplattformen verlagert hat oder ganz abgewandert ist. Die Risse innerhalb des Handels sind enorm. Die Spaltung einer Branche steht kurz bevor, da der Anschluss an eine Wettbewerbsfähigkeit kaum noch gegeben ist. Mit dem Programm NEUSTART KULTUR haben es einige schaffen können diese Verbindung nicht zu verlieren. Dafür sind wir Ihnen dankbar, aber das Jahr 2021 wird für viele Beteiligte das schwierigere Jahr werden. Kompensierte Geschäfte durch Neukundengewinnung fallen aus, da der Markt gesättigt ist. Künstlerinnen und Künstler haben nach wie vor weitgehend nur stark reduzierte Auftrittsmöglichkeiten. Dadurch bleiben viele Absatzmärke für den Musikfachhandel immer noch verschlossen. Hinzu kommt, dass die Kulturveranstaltungswirtschaft soeben erlebt, dass sie den Zenith der dramatischen Auswirkungen der Pandemie noch nicht einmal erreicht hat.

Aus den vorstehenden Gründen sind wir der Meinung, dass eine Gleichsetzung der beiden Handelsbereiche im Kultursektor unbedingt notwendig ist.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Jens Michow
BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e. V.)

Dr. Florian Drücke
BVMI (Bundesverband Musikindustrie e. V.)

Birgit Böcher
DMV (Deutscher Musikverleger-Verband e. V.) / GDM (Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte e. V.)

Patrick Oginski
IMUC (Interessensverband Musikmanager & Consultants e. V.)

Karsten Schölermann
LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland e. V.)

Daniel Knöll
SOMM (Society Of Music Merchants e. V.)

Jörg Heidemann
VUT (Verband unabhängiger Musikunter-nehmer*innen e. V.)

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[SOMM] SOMM DEALER DAYS: Debütveranstaltung der MI-Branche am 28. und 29. Oktober in Berlin – Kartenvorverkauf für Musikfachhandel gestartet https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=702&cHash=69d13396ce085f70cd0828009ccea913 Auf ein Wiedersehen in der MI-Branche! Am 28. und 29. Oktober findet in Berlin das Debüt der SOMM... Auf ein Wiedersehen in der MI-Branche! Am 28. und 29. Oktober findet in Berlin das Debüt der SOMM DEALER DAYS statt: das erste umfassende Zusammentreffen der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche (MI-Branche) mit integrierter Pop-Up-Produktausstellung und Business-Kongress. Ausrichter der Veranstaltung ist der Branchenverband SOMM - Society Of Music Merchants e. V.

Mit den SOMM DEALER DAYS lädt der Branchenverband zur ersten Veranstaltung – seit 18 Monaten verordneter Auszeit – ein, an der alle Branchenakteure wieder gemeinsam teilnehmen können. Ziel des Events ist es, Industrie und Musikfachhandel zur selben Zeit, an einem Ort, unter einem Dach, wieder zusammenzubringen. Die SOMM DEALER DAYS bieten die perfekte Plattform um Business und Branchentreff zu vereinen. Für Musikfach- und Musikalienhändler eröffnet das Ereignis die Möglichkeit, auf einen Schlag Europas Top-Brands zu besuchen, persönlich zu erleben und mit ihnen ins Geschäft zu kommen. Alles unter einem Dach, kompakt und mit kurzen Wegen. Flankiert werden die SOMM DEALER DAYS von einem speziell für die Branchenteilnehmer ausgerichteten Kongress mit exklusiven Vorträgen und Informationen sowie einer erstklassigen Abendveranstaltung für alle ausstellenden Unternehmen, Fachbesucher und Gäste.

„Wir freuen uns besonders auf ein persönliches Wiedersehen in und mit der Branche. Mit den SOMM DEALER DAYS ist endlich wieder eine geeignete Plattform für Industrie und Handel geboten, um sich vor dem Weihnachtsgeschäft über neue Produkte und Bestseller zu informieren und ins Geschäft zu kommen. Die Bündelung aller Ausstellenden unter einem Dach erspart sowohl Herstellern als auch Musikfachhändlern Wege, Zeit und Aufwand. Die SOMM DEALER DAYS verbinden MI-Pop-Up-Produktausstellung mit exklusivem Know-How-Transfer und Branchentreffen. Mehr geht nicht!“, so SOMM Geschäftsführer Daniel Knöll.

Der Kartenverkauf für Musikfach- und Musikalienhändler hat bereits begonnen. Über die Website des Verbandes kann man ab sofort Tickets für die SOMM DEALER DAYS bestellen: www.somm.eu/somm-leistungen/somm-dealer-days

Die Kosten für die Teilnahme an den zweitägigen SOMM DEALER DAYS belaufen sich auf insgesamt 79,00 EUR zzgl. USt. In den Ticketkosten enthalten sind:

•    Teilnahme SOMM DEALER DAYS (AADA - Access To All Dealer Areas, Donnerstag, 28.10.2021 + Freitag, 29.10.2021)
•    Teilnahme an der #MIBKON (MI-Branchen-Kongress, Donnerstag, 28.10.2021; 14:00 Uhr – 18:30 Uhr)
•    Teilnahme am SOMM GATHERING (exklusive Abendveranstaltung inkl. Catering, Donnerstag, 28.10.2021; 20:00 Uhr – 24:00 Uhr)

Folgende Unternehmen (Hersteller, Vertriebe, Distributoren, Verlage) haben bereits Ihre Teilnahme zugesagt:

Adam Hall GmbH, AUDIO PRO HEILBRONN Elektroakustik GmbH, Casio Europe GmbH, Cordial GmbH Sound & Audio Equipment, GEWA music GmbH, inMusic GmbH, KAWAI Europa GmbH, König & Meyer GmbH & Co. KG, Miyazawa Flutes Europe GmbH, MUSIK MEYER GmbH, NEUTRIK Vertriebs GmbH, PEARL Music Europe BV, Pro Arte Fine Acoustics GmbH, Reinhardt GmbH, Roland Meinl Musikinstrumente GmbH & Co. KG, SHURE Europe GmbH, Sound Service Musikanlagen-Vertriebsgesellschaft mbH, Trius GmbH & Co. KG, Voggenreiter Verlag GmbH, Yamaha Music Europe GmbH.

Weitere Informationen zu den SOMM DEALER DAYS:

SOMM – Society Of Music Merchants e. V.
Telefon: 030 – 85 74 74 8 -0
E-Mail: somm@somm.eu

Website: www.somm.eu/somm-leistungen/somm-dealer-days

 

 

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Public Relations Startseite Wed, 08 Sep 2021 10:20:00 +0200
[SOMM] SOMM DEALER DAYS: Erstes MI-Branchentreffen mit Produktausstellung und Business-Kongress seit der Pandemie am 28. und 29. Oktober in Berlin https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=701&cHash=afccf965da76ac7f298c6445840928d7 Am 28. und 29. Oktober findet in Berlin die Premiere der SOMM DEALER DAYS statt: das erste... Am 28. und 29. Oktober findet in Berlin die Premiere der SOMM DEALER DAYS statt: das erste umfassende "persönliche" Zusammentreffen der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche (MI-Branche) mit integrierter Pop-Up-Produktausstellung und Business-Kongress - seit Corona die Welt auf den Kopf gestellt hat. Ausrichter der Veranstaltung ist der Branchenverband SOMM - Society Of Music Merchants.

Geschäftsführer Daniel Knöll: "Die Pandemie hat uns motiviert, kreative und neue Lösungsansätze für ein Branchentreffen zu finden. Entstanden ist ein überzeugendes Konzept, dass die Vorstellungen der Branchenteilnehmer erfüllt. Wir sind dem Wunsch der Branche nachgekommen, indem wir ein klares, kompaktes und effizientes B2B-Format für die Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche entwickelt - und in Ergänzung zu unserem traditionellen Herbstmeeting - auf den Weg gebracht haben. Wir sind davon überzeugt, dass nunmehr der richtige Zeitpunkt gekommen ist und sind begeistert von dem überwältigendem Zuspruch, den wir schon jetzt erfahren haben."

Kompakt nach dem Motto „Alles unter einem Dach“, finden die SOMM DEALER DAYS als reine B2B-Veranstaltung (Pop-Up-Produktausstellung, Kongress und exklusive Abendveranstaltung) im Estrel Hotel Berlin statt - ausgerichtet auf die Bedürfnisse und Anforderungen der MI-Branche. Dabei wartet die Veranstaltung mit einer hohen Konzentration von Produktausstellern auf, die alle relevanten Marktführer und Brands (SOMM Mitglieder) einschließlich ihrer Entscheider beinhaltet.

Neben der klaren Fokussierung darauf, unkompliziert und erfolgreich seinem Business nachzugehen und Neuheiten sowie Bestseller präsentiert zu bekommen, bietet zusätzlich der erste große Netzwerkabend der Branche - seit über eineinhalb Jahren - die Gelegenheit, Geschäftskontakte auf- und auszubauen.

Gleichzeitig zeigt der parallel stattfindende MI-Business-Kongress (#MIBKON) in Vorträgen und Workshops Lösungsansätze und Ideen zu aktuellen Themen der Musikinstrumentenbranche auf. Gegenwart und Zukunft des eigenen Unternehmens erfolgreich gestalten, soll dabei die Devise sein. Darüber hinaus werden den Teilnehmern exklusive Informationen zu Fördermöglichkeiten präsentiert.

Weitere Informationen zu den SOMM DEALER DAYS:

SOMM – Society Of Music Merchants e. V.
Telefon: 030 – 85 74 74 8 -0
E-Mail: somm@somm.eu

MI-Pop-Up-Produktausstellung (Teilnehmende; Stand: 30.08.2021)

Folgende Unternehmen (Hersteller, Vertriebe, Distributoren, Verlage) haben bereits Ihre Teilnahme zugesagt: Adam Hall GmbH, AUDIO PRO HEILBRONN Elektroakustik GmbH, Casio Europe GmbH, Cordial GmbH Sound & Audio Equipment, GEWA music GmbH, inMusic GmbH, KAWAI Europa GmbH, König & Meyer GmbH & Co. KG, Miyazawa Flutes Europe GmbH, MUSIK MEYER GmbH, NEUTRIK Vertriebs GmbH, Pro Arte Fine Acoustics GmbH, PEARL Music Europe BV, Reinhardt GmbH, Roland Meinl Musikinstrumente GmbH & Co. KG, SHURE Europe GmbH, Sound Service Musikanlagen-Vertriebsgesellschaft mbH, Trius GmbH & Co. KG, Voggenreiter Verlag GmbH, Yamaha Music Europe GmbH.

Weitere Unternehmen haben ihr klares Interesse bekundet und werden nach Zusage veröffentlicht.
    

 

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Public Relations Startseite Mon, 30 Aug 2021 12:02:49 +0200
[Forum Musikwirtschaft] Das Forum Musikwirtschaft begrüßt die Initiative „Tag der Musik“ https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=700&cHash=f8f938b2803f8e1beaaf2fd1de08cdb3 Aktionstag „Tag der Musik“ setzt am 21. Juni deutliches Zeichen für die Musik #SchlussMitPause Deutlicher kann ein Hashtag nicht sein. Mit #SchlussMitPause setzen die Initiatoren und Partner der Initiative „Tag der Musik“ in Zeiten der Pandemie ein eindeutiges Zeichen auch für die Musikwirtschaft, die den Aktionstag begrüßen. Musik muss wieder hör- und erlebbar sein.

Mit dem „Tag der Musik“, wird am 21. Juni die Bedeutung der Musik für unsere Gesellschaft unterstrichen und die Kulturelle Vielfalt gefeiert. Gleichzeitig eröffnen zahlreiche Aktivitäten rund um den Tag der Musik Interessierten auch neue Zugänge zur Welt der Musik. Wie wichtig Musik für unser Leben ist, zeigt sich besonders deutlich in diesen herausfordernden Zeiten. Zahlreiche Studien belegen: Musik machen und Musik hören verbindet, inspiriert und macht glücklich. Kaum eine andere Szene trägt so sehr zur kulturellen Identität bei und schafft so viele kulturelle Begegnungsorte wie die Musik. 

Nach über 15 Monaten der Stille, die ganz besonders die Musikkultur und –wirtschaft getroffen hat, wird es Zeit die Zeichen für einen Neuanfang zu setzen. #SchlussMitPause macht deutlich wie dringend ein Neustart für die Branche ist. Auch wenn die gesamte Branche in der Pandemie schnell reagiert und vielfältige, digitale Angebote und Plattformen geschaffen hat, ist die aktuelle Situation dramatisch und sogar für einige Sektoren wie den Konzert- und Veranstaltungsbereich nach wie vor existenzbedrohend.

Deshalb sollt am 21. Juni, am „Tag der Musik“ bundesweit alles im Zeichen der Musik stehen. Wo immer es möglich ist, soll darauf aufmerksam gemacht, wie relevant Musik für das öffentliche Leben und eine bunte Kulturlandschaft ist. Ziel ist es am „Tag der Musik“, eine größtmögliche Öffentlichkeit zu erreichen und einzubinden, gemeinsam Musik zu feiern und auf das vielfältige Angebot der Musikwirtschaft aufmerksam zu machen. Überall (dort wo es aktuell erlaubt ist) soll Musik gemacht, laut gehört, aufgeführt und präsentiert werden. Die Initiative setzt damit bundesweit ein bewusstes Zeichen für die Bedeutung der Branche für die Gesellschaft. 

Das Forum Musikwirtschaft besteht aus den sechs maßgeblichen Verbänden des Wirtschaftsbereichs. Im Einzelnen sind dies der BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), der BVMI (Bundesverband Musikindustrie), der DMV (Deutscher Musikverleger-Verband), die LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland), SOMM (Society Of Music Merchants) und der VUT (Verband unabhängiger Musikunter-nehmer*innen). Es umfasst damit die wesentlichen Sektoren der Musikwirtschaft, die durch ihre komplexen Wertschöpfungsstrukturen eng miteinander verzahnt sind. Das Forum versteht sich als Diskursraum, in dem zentrale Themen der Musikwirtschaft identifiziert und erörtert werden, um sie an die Politik und die Öffentlichkeit zu adressieren. Die Kooperation ist getragen von dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmern auszutauschen und damit situationsabhängig die Sicht aller Branchenakteure in ihrer Gesamtheit zu reflektieren. Das Forum hat keine feste Verbandsstruktur und strebt auch nicht die Position eines Dachverbands der Branche an. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen, wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder vertritt und für diese spricht.

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Marktplatz Public Relations Startseite Fri, 18 Jun 2021 10:31:00 +0200
[DMR / bdfm / SOMM / VdM] #SchlussMitPause: Am 21. Juni wird der Tag der Musik gefeiert https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=698&cHash=63dd38f4332180695f09d11827dd972a Vorfreude liegt in der Luft: Nach über einem Jahr der pausierenden Live-Klänge kehrt die Musikszene... Vorfreude liegt in der Luft: Nach über einem Jahr der pausierenden Live-Klänge kehrt die Musikszene allmählich zurück. Und so wird am diesjährigen Tag der Musik, dem 21. Juni 2021, Musik endlich wieder hör- und erlebbar. Die Musikszene ist mehr als bereit und hat die Pause zur kreativen Weiterentwicklung genutzt: Musikmachende ebenso wie Zuhörer/innen und Musikbegeisterte. Positive Zeichen des Aufbruchs gibt es zahlreich, denn endlich können die Proben in der Amateurmusik in einigen Ländern wieder beginnen, die Musikfachhandlungen noch unter Einschränkungen das nötige Equipment liefern und die Musikschulen schrittweise wieder in Präsenz unterrichten.

Deshalb rufen der Deutsche Musikrat, die Society Of Music Merchants, der Verband deutscher Musikschulen und der Bundesverband der freien Musikschulen erstmals gemeinsam dazu auf den ersten Tag der Musik nach der Live-Pause zu nutzen und Musik wieder live erklingen zu lassen: #SchlussMitPause.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „#SchlussMitPause: es geht wieder los - die Live-Musik kehrt schrittweise in unseren Alltag zurück. Ob draußen oder – mit pandemiebedingten Einschränkungen – drinnen: der ‘Tag der Musik‘ signalisiert den Neustart der Live-Musik und richtet den Blick auf die kulturelle Vielfalt in unserem Land, die es zu erhalten gilt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den pandemiegerechten Möglichkeiten gemeinsamen Musizierens und Hörens ermöglichen mehr analoges Musikerleben, als derzeit praktiziert wird. Musik erleben und Musik machen ist immer noch gemeinsam am Schönsten, denn die Kraft der Musik ist nur im analogen Erleben mit all ihren Schwingungen erfahrbar.“

Hierzu Daniel Knöll, Geschäftsführer der Society Of Music Merchants: „Das Signal der kooperierenden Verbände, gemeinschaftlich den ‘Tag der Musik‘ mit seiner Strahlkraft zu feiern, ist besonderes in diesen Zeiten der Pandemie sehr wichtig. Musik ist nicht verstummt, sondern findet leider nur anders statt. Wie wichtig Musik für unser Leben ist, zeigt sich besonders deutlich in herausfordernden Zeiten. Musik machen und Musik hören verbindet, inspiriert und macht glücklich. Deshalb wollen wir den ‘Tag der Musik‘ dazu nutzen, auch im Musikfachhandel für Musizierende – da wo es geht – wieder da zu sein. Ob virtuell und/oder live. Musik muss wieder stattfinden können. Alle Musikinteressierten wollen wir deshalb dazu aufrufen am ‘Tag der Musik‘ aktiv Musik zu machen und bewusst Musik zu hören.“

Hierzu Prof. Ulrich Rademacher, Bundesvorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen: „Über 14 Millionen Menschen in Deutschland musizieren aktiv, und für noch viel mehr Menschen hat das Erleben von Musik, ihr Hören und Wahrnehmen, beglückende Momente und erfüllende Kraft. Öffentliche Musikschulen schaffen mit jährlich rund 1,5 Millionen Schülerinnen und Schülern Zugänge zum Musizieren und zum Musik-Erleben - vom jüngsten Lebensalter an und lebensbegleitend. Und diese Zugänge und Wege zur Musik zeigen sich in vielfältigen Wirkungsfeldern: in Musikschulen selbst, aber auch in der Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen, allgemeinbildenden Schulen, Amateurmusik-Vereinen oder Fördereinrichtungen. Im ‘Tag der Musik‘ kann diese Vielfalt und Wirkungsbreite nach den Einschränkungen durch die Pandemie sich nach und nach wieder zeigen: mit Musik kann Vieles wieder in Bewegung und zur Begegnung kommen, wieder klingen und Menschen zueinander führen. Kinder können wieder mit allen Sinnen lernen, gestalten und sich ausdrücken. Musik kann wieder die Menschen unmittelbar erreichen und sie in Resonanz zu ihrer Lebenswelt bringen. Die Musik war in der Zeit der Pandemie und in der Gegenwart ihrer Folgen nie verstummt. Sie hat vielen Menschen viel Kraft gegeben. Jetzt gilt es aber, das aktive Musikmachen wieder in den Alltag zu holen, aus den Wohnungen auf die Straßen und Plätze, in die Schulen und die Kitas, in die Musikschulen und die Vereine, ins Konzert und auf die Bühne. Der ‘Tag der Musik‘ soll uns allen ins Bewusstsein rufen, wie wichtig Musik für menschliches Leben ist.“

Hierzu Mario Müller, Vorsitzender des Bundesverbandes der freien Musikschulen: „Musik mag jeder! – Gerade das aktive Musizieren schafft Verbindungen egal welchen Alters oder Herkunft die Akteure sind. Der ‘Tag der Musik‘ soll genau dieses Gefühl ausdrücken. An diesem Tag ist es wichtig Musik nicht nur hörbar, sondern auch erlebbar zu machen. Viele Aktionen der unterschiedlichsten Akteure sollen zeigen, dass musizieren ein WIR-Gefühl hervorruft.“

Der Tag der Musik findet auf Initiative des Deutschen Musikrates seit 2009 jährlich statt, seit 2019 immer am 21. Juni. Am Tag der Musik wird die Bedeutung der Musik für unsere Gesellschaft unterstrichen und die Kulturelle Vielfalt gefeiert. Gleichzeitig eröffnen die Aktivitäten rund um den Tag der Musik Interessierten auch neue Zugänge zur Welt der Musik. Die Initiative Tag der Musik wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten gefördert. Als Medienpartner begleiten die ARD und Deutschlandfunk Kultur den Tag der Musik.

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Marktplatz Public Relations Startseite Fri, 28 May 2021 11:40:00 +0200
[SOMM] Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=699&cHash=cd3756149acd5c1312aa43a1372cc099 Das Bundeskabinett hat die Einrichtung eines 2,5 Milliarden Euro starken Sonderfonds für... Das Bundeskabinett hat die Einrichtung eines 2,5 Milliarden Euro starken Sonderfonds für Kulturveranstaltungen beschlossen. Er wird vom Bundesministerium der Finanzen und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verantwortet, die auch die Umsetzung des Programms koordiniert. Umgesetzt wird der Sonderfonds aber über die Kulturministerien der Länder. Unternehmen der MI-Branche, die auch Kulturveranstaltungen wie beispielsweise Konzerte durchführen, sind antragsberechtigt. 

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: 

  1.  Einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung. Durch eine Bezuschussung der Einnahmen aus Ticketverkäufen sollen die wirtschaftlichen Risiken reduziert und die Planbarkeit und Durchführbarkeit von Veranstaltungen verbessert werden.
  2. Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucher*innen, die einen langen Planungsvorlauf benötigen. Im Falle Corona-bedingter Absagen, Teilabsagen oder Verschiebungen von Veranstaltungen soll ein Teil der Ausfallkosten durch den Fonds übernommen werden.

Beide Elemente des Sonderfonds sollen Kulturveranstaltungen fördern. Somit geht es um Veranstaltungen wie Konzerte, Festivals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musicals, Comedy, Lesungen und andere Kulturveranstaltungen – für die Einordnung als Kulturveranstaltungen sind die Rahmenbedingungen von Art. 53 AGVO maßgeblich

Die Kulturministerinnen und -minister der Länder hatten am 12. Mai 2021 zugestimmt, dass der Sonderfonds des Bundes von den Ländern operativ umgesetzt wird. Sie werden über ihre Landeskulturbehörden oder beauftragte Stellen die Antragsbearbeitung und Bewilligung durchführen. Es wird eine einheitliche IT-Plattform geben, über die Veranstaltungen registriert werden können. Die Freie und Hansestadt Hamburg betreut diese IT-Plattform für alle Länder. Um Rückfragen von Veranstalterinnen und Veranstaltern beantworten zu können, wird eine telefonische Beratungs-Hotline der Länder geschaltet. Das Land Nordrhein-Westfalen organisiert den Aufbau und die Betreuung dieser bundeseinheitlichen Hotline.

Weitere Informationen und Details zur Ausfallabsicherung für kleinere Kulturveranstaltungen Wirtschaftlichkeitshilfe oder Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen (ab 2.000 Personen) finden Sie unter diesem Link.

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Marktplatz Thu, 27 May 2021 14:09:00 +0200
[Forum Musikwirtschaft] Urheberrecht: Forum Musikwirtschaft kritisiert minimalstes Entgegenkommen auf den letzten Metern https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=697&cHash=c98a4f74e904be149afcc462c7985363 Das Forum Musikwirtschaft kritisiert die Übertragung  der europäischen DSM-Richtlinie in nationales... Das Forum Musikwirtschaft zeigt sich enttäuscht über die nach langem  Reden heute im Bundestag verabschiedete Novelle des Urheberrechtsgesetzes. Bis zuletzt hatten die Branchenverbände,  Künstler:innen, Rechteinhaber:innen und ihre wirtschaftlichen Partner  eine substanzielle Änderung des Gesetzesentwurfs von Anfang Februar gefordert. Nur an sehr wenigen Stellen ist man der Branche  entgegengekommen. So wurde das Tonträgerherstellerrecht aus der Direktvergütung entfernt, das Urheberpersönlichkeitsrecht hervorgehoben  und der Melodienschutz klargestellt. Weiter unklar ist hingegen die  Definition des sogenannten Pastiche, ebenso erhalten geblieben sind die  umstrittenen Bagatellgrenzen.

Es ist erschreckend, wie wenig das Wort der Künstler:innen hierzulande gilt. Selbst der Aufschrei von inzwischen 1.322 Künstler:innen quer durch alle Genres und  Bekanntheitsgrade, die sich für eine Korrektur des deutschen  Urheberrechtsentwurfs stark gemacht hatten, wurde seitens der Politik  kaum gehört. Die Nutzung von 15 Sekunden Musik oder 160 Zeichen Text  bleibt genehmigungsfrei zulässig.

Kurz vor Ablauf der Frist am 7. Juni wurde nun ein deutscher Sonderweg beschlossen, der in der  DSM-Richtlinie nicht vorgesehen ist. Diese Auslegung des SPD-geführten  Ministeriums kommt einer teilweisen faktischen Enteignung der  Rechteinhaber:innen und ihrer Partner:innen gleich und gefährdet erheblich den Kulturbetrieb in Deutschland. Inmitten des zweiten Corona-Jahres werden Urheber:innen, Künstler:innen und ihren  Partner:innen ihre digitalen Lizenzierungswege durch die tatsächlichen Rechtsfolgen verbaut, während pandemiebedingt Einnahmen aus dem  Live-Geschäft weitgehend ausbleiben.

Mark Chung,  Vorstandsvorsitzender des Verbandes unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT): „Die Gegner der bahnbrechenden europäischen DSM-Richtlinie haben  nach ihrer Abstimmungsniederlage im europäischen Prozess ihren  Einfluss, vor allem in der SPD, genutzt, um die harmonische europäische Lösung mit der deutschen Umsetzung soweit wie möglich zu untergraben. Der jedes Genre und jeden Bekanntheitsgrad umfassende Protest von mehr 1.300 Künstler*innen hat in letzter Minute zumindest einige Zugeständnisse bewirkt. Das heute mit der Regierungsmehrheit durchs Parlament gebrachte Gesetz bleibt im Ergebnis insgesamt  künstlerfeindlich, anti-europäisch und erschreckend praxisfern. Lizenzverhandlungen werden erschwert, viele Aspekte werden jahrelange  gerichtliche Auseinandersetzungen provozieren. Eine vertane Chance.“

Dr. Florian Drücke,  Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI): „Trotz einiger Änderungen am Text hat sich das Gesetz im Großen und Ganzen  seit einem Jahr nicht substantiell verändert, der deutlichen Kritik diverser Branchen zum Trotz. Es bleibt dabei, dass durch das Gesetz an  vielen Stellen unsere digitale Branchenrealität ignoriert und torpediert wird und damit vertragliche Beziehungen destabilisiert werden. Juristisch handwerklich wird sich einiges wohl erst vor den Gerichten  klären lassen, was bedauerlich ist. Dies umso mehr als für uns die  Befriedung der Urheberrechtsdebatte im Sinne des europäischen  Kompromisses im Vordergrund stand."

Dr. Götz von Einem,  Vorstandsmitglied des Deutschen Musikverleger-Verbands (DMV): „Die  Bundesregierung hat die Chance vertan, den auf EU-Ebene gefundenen  Kompromiss in ein ausgewogenes Gesetz zu übertragen. Statt  Urheber:innen, Künstler:innen und ihre wirtschaftlichen Partner zu  stärken und die Macht der Plattformen zu begrenzen, wurde aus Angst vor  der Netzgemeinde eine komplizierte Struktur entworfen, die in der Praxis alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellen wird – und den Eindruck hinterlässt, dass die Politik kreativ Schaffenden nicht die Würdigung entgegenbringt, die sie verdienen.“

Patrick Oginski, stellvertretender Vorsitzender des Interessenverbandes Musikmanager  & Consultants (IMUC): „Leider haben es die Künstler und deren engste  Partner nicht geschafft ausreichend auf die verheerenden Folgen der nun  kommenden Regelungen einzuwirken. Die Auswirkungen werden bei  Ausschüttungen und Streitigkeiten zur Nutzung in den kommenden Jahren  deutlich werden. Ich kann nur hoffen, dass dann eine erneute Beratung und Anpassung stattfinden wird. Musik ist niemals Bagatelle! “

Über das Forum Musikwirtschaft
Das Forum Musikwirtschaft besteht aus den sechs maßgeblichen Verbänden des Wirtschaftsbereichs. Im Einzelnen sind dies der BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), der BVMI (Bundesverband der Musikindustrie), der DMV (Deutscher Musikverleger-Verband), die LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland),  SOMM (Society Of Music Merchants) und der VUT (Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen). Es umfasst damit die  wesentlichen Sektoren der Musikwirtschaft, die durch ihre komplexen  Wertschöpfungsstrukturen eng miteinander verzahnt sind. Das Forum versteht sich als Diskursraum, in dem zentrale Themen der  Musikwirtschaft identifiziert und erörtert werden, um sie an die Politik  und die Öffentlichkeit zu adressieren. Die Kooperation ist getragen von  dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmern auszutauschen  und damit situationsabhängig die Sicht aller Branchenakteure in ihrer  Gesamtheit zu reflektieren. Das Forum hat keine feste Verbandsstruktur  und strebt auch nicht die Position eines Dachverbands der Branche an. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen,  wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder vertritt und für diese spricht.

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Marktplatz Thu, 20 May 2021 11:17:00 +0200
[SOMM/ Deutscher Musikrat (DMR)]: Förderprogramm Musikfachhandel wird verlängert und ausgeweitet https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=695&cHash=22bf963bfe62439cc793f179387f5fac Kulturstaatsministerin Monika Grütters betont Bedeutung von Musikfachhandel, Vertrieb und... Das aktuell laufende Programm „NEUSTART KULTUR – Digitale Strukturen im stationären Musikfachhandel“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien wird ausgebaut. Ab dem 10. Mai 2021 können noch mehr Unternehmen der Bereiche Musikfachhandel, Vertrieb und Herstellung Förderanträge stellen. Die Antragsfrist wird bis zum 30. Juni 2021, die Umsetzungsfrist bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Durchgeführt wird das Programm vom Deutschen Musikrat (DMR) in Kooperation mit der SOMM – Society Of Music Merchants e.V., unterstützt vom VUT – Verband Unabhängiger Musikunternehmer*innen e.V. und dem Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte e. V. (GDM).

Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt: „Unsere in ihrer Vielfalt einzigartige Musikkultur ist ohne den Musikfachhandel undenkbar. Denn er versorgt den Profi- und Amateurmusikbereich mit hochwertigen Noten und Instrumenten. Zugleich sind die rund 2500 Fachgeschäfte in Deutschland genau wie Buchhandlungen vor allem Orte kultureller Begegnung. Indem wir das erfolgreiche Förderprogramm für den Musikfachhandel fortsetzen, helfen wir den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche über diese schwere Zeit hinweg. Dadurch leisten wir außerdem über die Krise hinaus einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Infrastruktur unseres Musiklebens.“

Neben dem stationären Musikfachhandel, dem Tonträgerfachhandel und den mittelständischen Herstellern und Manufakturen von Musikinstrumenten, die bislang schon antragsberechtigt waren, können ab sofort auch Meisterbetriebe aus dem Bereich des Musikinstrumentenbaus sowie Musikverlage mit Schwerpunkt auf Noten (Papiergeschäft) und der Notengroßhandel Förderanträge stellen. Zusätzlich gibt es spürbare Erleichterungen bei der Antragsberechtigung auch für die bislang schon berücksichtigten Branchen.

Werden die Voraussetzungen erfüllt, so kann sich jedes Unternehmen mit bis zu 15.000 € fördern lassen. Bisher haben bereits über 200 Unternehmen die Möglichkeit zur Antragsstellung genutzt, um verstärkt in ihre digitalen Vertriebsstrukturen sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren, beispielsweise durch eine zeitgemäße Hard- und Software, einen benutzerfreundlichen Webshop oder eine ansprechende Homepage.

Ab dem 10. Mai 2021 ist die Antragsstellung über das Online-Formular des Deutschen Musikrats wieder möglich. Alle wichtigen Informationen hierzu sind bereits vorab zu finden unter https://neustart-musik.musikrat.org/ oder unter der Service-Hotline 0228/2091-159.

 

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Public Relations Startseite Tue, 04 May 2021 12:34:00 +0200
[Forum Musikwirtschaft] Forum Musikwirtschaft begrüßt Initiative von 1.145 Bands und Musiker:innen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=696&cHash=0859654eef78aa8f411ee0b099baf045 Künstler:innen fordern Korrekturen bei der Urheberrechtsreform Das Forum Musikwirtschaft begrüßt die Initiative von 1.145 Bands,  Musikerinnen und Musikern rund um den Erstunterzeichner Peter Maffay,  die am Dienstag dieser Woche in einem Offenen Brief an  Bundestagsabgeordnete fundamentale Kriktik am aktuellen Regierungsentwurf zur Urheberrechtsreform geübt und „massive Eingriffe“  in ihre „künstlerischen Freiheiten zu Gunsten global operierender  Digitalkonzerne“ beklagt haben. Sie fordern deutliche Korrekturen am  Gesetzentwurf wie unter anderem die Rücknahme der sogenannten  „mutmaßlich erlaubten Nutzungen“; nach dieser Regelung können faktisch  bis zu 15 Sekunden aus einem Musikstück von nicht-kommerziellen  Nutzer:innen erlaubnis- und haftungsfrei öffentlich verwendet werden.  Weitere zentrale Forderungen betreffen den Schutz von  Lizenzverhältnissen statt der Schaffung wirtschaftlich nachteiliger  neuer pauschaler Vergütungsansprüche, die In-Verantwortungnahme der  Uploadplattformen für die dort stattfindende Nutzungen durch klare Lizenzierungspflichten für die Plattformen sowie insgesamt die Abkehr  vom deutschen Alleingang.  

Aus Sicht des Forums  Musikwirtschaft unterstreicht der Offene Brief ein weiteres Mal die  erheblichen Mängel des deutschen Gesetzentwurfs. Darüber hinaus  offenbart er, wie sehr in der Debatte seit Monaten die Realität und die  klar adressierten Sorgen der Branche negiert werden: Bereits im November  hatte sich eine Gruppe von damals 657 Künstler:innen mit einem Brief an  die Politik zu Wort gemeldet, der bis heute unbeantwortet geblieben  ist. Auf der andere  Seite aber zeigt der Zusammenschluss von 1.145  Künstler:innen quer durch alle Genres und Bekanntheitsgrade das klare  Zusammenstehen und die große Solidarität innerhalb der engverzahnten  Musikbranche, die seit Sommer 2020 immer wieder lautstark für eine  Korrektur der deutschen Urheberrechtsentwürfe eintritt.

Mark Chung,  Vorstandsvorsitzender des Verbandes unabhängiger Musikunternehmer*innen  (VUT): „Wenn man den Netzpolitiker*innen der SPD und Julia Reda, die  auf europäischer Ebene mit allen Mitteln gegen die Richtlinie gekämpft,  aber im demokratischen Prozess verloren haben, in Deutschland dann die  Federführung bei der Umsetzung derselben Richtlinie anvertraut, ist der  jetzige Gesetzentwurf das Ergebnis. Die zunehmende Wut der Musiker*innen  ist absolut verständlich – die Richtlinie sollte endlich ihre Position  verbessern, die deutsche Umsetzung bewirkt in der Praxis das Gegenteil.  Man vertraut darauf, dass wir das alle bis zur Wahl vergessen.“

Dr. Florian Drücke,  Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI): „Im  Gegensatz zu dem auf europäischer Ebene erreichten Kompromiss will der  deutsche Ansatz  die Rechteinhaber:innen teilentmündigen, indem er ihnen  die Kontrolle über entscheidende Teile ihrer Inhalte entzieht und nicht  zuletzt tief in die Vetragsfreiheit eingreift. Verhandeln heißt eben  auch Neinsagen können, diese Möglichkeit darf den Rechteinhaber:innen,  also den Künstler:innen und ihren Partnern, durch die Reform nicht genommen werden!“

Patrick Oginski,  stellvertretender Vorsitzende des Interessenverbandes Musikmanager &  Consultants (IMUC):  „Das Wort Bagatellgrenze in Bezug auf die freie  Nutzung von 15 Sekunden eines Stückes zeigt leider den Kern des  Problems: Es fehlt die Wertschätzung für die künstlerische Leistung.  Diese darf nicht Spielball bzw. unkontrollierbare Verschiebemasse der  großen Plattformen werden. Kompositionen sind der Kern eines jeden  Künstlers und niemals Bagatellen!“

Das Forum  Musikwirtschaft besteht aus den sieben maßgeblichen Verbänden des  Wirtschaftsbereichs. Im Einzelnen sind dies der BDKV (Bundesverband der  Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), der BVMI (Bundesverband der  Musikindustrie), der DMV (Deutscher Musikverleger-Verband), dem IMUC (Interessenverband Musikmanager & Consultants),  die LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland), SOMM (Society Of Music  Merchants) und der VUT (Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen). Es  umfasst damit die wesentlichen Sektoren der Musikwirtschaft, die durch  ihre komplexen Wertschöpfungsstrukturen eng miteinander verzahnt sind.  Das Forum versteht sich als Diskursraum, in dem zentrale Themen der  Musikwirtschaft identifiziert und erörtert werden, um sie an die Politik  und die Öffentlichkeit zu adressieren. Die Kooperation ist getragen von  dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmern auszutauschen  und damit situationsabhängig die Sicht aller Branchenakteure in ihrer  Gesamtheit zu reflektieren. Das Forum hat keine feste Verbandsstruktur  und strebt auch nicht die Position eines Dachverbands der Branche an. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen,  wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder  vertritt und für diese spricht.

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Marktplatz Wed, 28 Apr 2021 15:54:00 +0200