SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/ de SOMM - Society Of Music Merchants e.V. https://www.somm.eu/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.somm.eu/ 18 16 TYPO3 - get.content.right XXXX Thu, 17 Dec 2020 14:37:07 +0100 Neuzugänge im Shure Österreich Team  https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=685&cHash=d37a2a424805a2d10c973138c48f6de2 Stefan Laszlo-Acar, Marco Braun und Thomas Schäfer verstärken das Shure Österreich Team Gleich drei Neuzugänge im Sales Bereich begrüßte das Shure Österreich Team im Jahr 2020. Stefan Laszlo-Acar verantwortet seit Anfang des Jahres den Pro Audio Markt, Marco Braun, ebenfalls seit Jahresbeginn, den Retail Markt und Thomas Schäfer zählt seit November 2020 als erster Ansprechpartner für den Integrated Systems Markt. Zu den Aufgabenschwerpunkten des neuen Vertriebsteams gehört die umfassende Kundenbetreuung und die Ausweitung des Kundennetzwerkes in den einzelnen Bereichen.

Vor seinem Wechsel zu Shure war Stefan Laszlo-Acar als Moderator und Nachrichtensprecher beim Radiosender Radio Max tätig und kennt so sowohl die Arbeit vor als auch hinter dem Mikrofon. Sein technisches Know-How bringt er durch die Planung und den Aufbau des Wiener Tonstudios „Sonic Live Studios“ mit sich.     

Marco Braun ist bereits seit 2017 Teil des Shure Teams und war seither unter anderem für Retail Operations, E-Commerce und Amazon in Europa zuständig.

Über langjährige Branchenerfahrung verfügt ebenfalls Thomas Schäfer. Zuletzt war er als Sales Manager Austria & CEE bei Riedel Communications im Konferenz- und Veranstaltungsbereich tätig.

Bereits seit 2019 mit an Bord ist Regina Holzmann, Market Development im Bereich Broadcast und Theater. In dieser Funktion fokussiert sich Regina Holzmann auf die technische Unterstützung der Shure Partner bei der Integration von komplexen Drahtlosanlagen im Bereich Rundfunk und Theater.

Für den technischen Support im Integrated System Markt ist seit 2017 Christian Thöni, Senior Applications Engineer, zuständig.
„Mit den jüngsten Neuzugängen, freuen wir uns ein starkes Team in Österreich präsentieren zu dürfen und sind uns sicher, dass wir mit dem neu aufgestellten Team auf eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung von Shure in Österreich blicken dürfen.“, so Mark Humrichouser, Vice President Global Sales bei Shure. Für weitere Informationen besuchen Sie shure.at oder kontaktieren Sie uns unter office@shure.at

Anmerkungen für die Redaktion: Für hochaufgelöstes Bildmaterial und alle weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte unsere PR-Agentur.     

Kontakt für Journalisten     
TDUB Kommunikationsberatung
Ana Pečić
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20457 Hamburg
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M: shure@tdub.de

Verantwortlich für den Inhalt Shure Distribution GmbH
Nadine Link
Marketing Pro Audio Group
Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
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T: 07262/9249-415
E: link_nadine@shure.de

Über Shure
Schon fast ein Jahrhundert lang steht Shure (shure.de) stellvertretend für großartigen Sound. Seit der Firmengründung im Jahre 1925 ist Shure ein weltweit führender Hersteller von Audioequipment von hoher Qualität, Performance und Zuverlässigkeit. Wir produzieren drahtgebundene und drahtlose Mikrofone, In-Ear-Monitoring Systeme, Kopf- und Ohrhörer, Konferenzsysteme und vieles mehr. Wir stehen für den privaten Hörgenuss ebenso wie für die großen Momente auf der Bühne, im Studio oder im Konferenzraum. 
Der Firmensitz von Shure Incorporated befindet sich in Niles, Illinois in den USA. Darüber hinaus sind wir mit über 30 weiteren Produktionsstätten und regionalen Niederlassungen in Amerika, EMEA und Asien vertreten.     
 

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Marktplatz Thu, 17 Dec 2020 14:37:07 +0100
[SOMM] NEUSTART KULTUR: Förderprogramm für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des stationären Musikfachhandels beschlossen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=683&cHash=61f595c38499b3ba941a03dad9e0c308 Bundesförderung in Höhe von vier Millionen Euro für den stationären Musikfachhandel sowie... Heute hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die Umsetzung eines weiteren Teilprogramms „Förderung alternativer, auch digitaler Angebote / Förderung digitaler Strukturen im stationären Musikfachhandel“ aus dem milliardenschweren Konjunkturpaket NEUSTART KULTUR verkündet. Dieses Teilprogramm wird der Deutsche Musikrat in Kooperation mit der Society Of Music Merchants (SOMM), einem Mitglied des DMR, umsetzen. Es soll dazu beitragen, die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche (MI-Branche) zu unterstützen und insbesondere dem in seiner Existenz bedrohten stationären Musikfach- und Tonträgerhandel eine nachhaltige Perspektive zu geben.

Das Forum Musikwirtschaft begrüßt diese weitere Maßnahme für die Erhaltung der eng miteinander verzahnten Musikwirtschaft. Damit kommt die Staatsministerin in Teilen den Empfehlungen der Musikwirtschaftsverbände nach, mit passgenauen Förderprogrammen alle Branchensektoren der kleinteiligen Musikwirtschaft zu berücksichtigten. Mit dem aktuellen Programm sollen insbesondere Kultureinrichtungen wie der Musikfachhandel, aber auch Hersteller, Vertriebe und Manufakturen von Musikinstrumenten und Musikequipment auf dem Weg in die Digitalisierung unterstützt werden.

Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM: „Nach den Umsatzeinbußen im Musikfachhandel kann diese Förderung für viele Branchenakteure existenzsichernd sein und zeigt somit Perspektiven auf. Die Entschlossenheit von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die MI-Branche als wichtigen Teil der Musikwirtschaft zu unterstützen, hat eine hohe wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung und ist gleichzeitig eine Wertschätzung einer ganzen Branche.“

Die Zahlen im Musikfachhandel sind schon seit langem alarmierend: seit 2009 sind über 30 % der stationären Musikfachhändler, die als lebendige Kulturzentren und Arbeitgeber in der Region eine elementar wichtige Funktion haben, kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwunden. Diese Entwicklung wurde durch die Corona-Krise dramatisch beschleunigt. Ohne den Musikfachhandel und seine Beratungsleistung, der Betreuung von Künstler*innen, Musiker*innen und Laien ist dem musikalischen Leben die Basis entzogen. Eine Förderung des Musikfachhandels trägt dazu bei, auch weiterhin ein breites Musikspektrum für kulturelle Vielfalt zu ermöglichen. Mit dem nun von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) innerhalb des umfassenden Hilfsprogramms NEUSTART KULTUR für den Musikfachhandel bereitgestellten Paket i.H.v. vier Millionen Euro soll dieser Entwicklung erfolgreich begegnet werden.

Das Forum Musikwirtschaft freut sich über die Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und betrachtet die Umsetzung des Programms als ein weiteres wichtiges Zeichen für die Erhaltung, der in ihren Teilbereichen eng miteinander verflochtenen Musikbranche, der musikalischen Vielfalt, des Kulturguts Musikinstrument und der Musikkultur insgesamt.

„Das bereitgestellte Förderprogramm ist ein erster wichtiger Impuls für den durch die Corona-Krise bedrohten stationären Musikfachhandel mit seiner zentralen Funktion für die Musikkultur. Nur der kontinuierliche Einsatz und die Umsetzung zielgerichteter Maßnahmen kann die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Musikfachhandels nachhaltig sichern und damit das Kulturgut Musikinstrument und die Musikkultur insgesamt retten“, kommentiert Knöll.

Weitere Informationen und Details zum Förderprogramm werden in Kürze bekannt gegeben. Die Abwicklung und Bewilligung der Anträge wird über den Deutschen Musikrat in Kooperation mit der SOMM erfolgen; der Deutsche Musikrat stellt zum Zweck der Antragsstellung eine Online-Datenbank über seine Website zur Verfügung.

„Wir werden weiterhin mit vollem Einsatz dafür arbeiten, dass kontinuierlich weitere Maßnahmen für unsere Branche von der Politik veranlasst werden. Dennoch bin ich für den von mir vertretenen Wirtschaftszweig dankbar, dass nun zumindest dieser erste Schritt in Richtung Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der MI-Branche gemacht wurde. Neben meinem Dank an die Kulturstaatsministerin und den Deutschen Musikrat gilt der Dank auch meinen Kolleginnen und Kollegen der Verbände des Forums Musikwirtschaft“, so Knöll.

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Public Relations Startseite Fri, 11 Dec 2020 09:04:00 +0100
[Forum Musikwirtschaft] Existenzbedrohte E-Musik- und Sprechtheaterverlage erhalten Hilfe aus dem NEUSTART KULTUR-Programm https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=682&cHash=70dde797bd17db0413b8534012a64757 Mit fünf Millionen Euro soll der Fortbestand der Sprechtheater- und klassischen Musikverlage... Die durch die Pandemie schwer getroffenen E-Musik- und Sprechtheaterverlage erhalten im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR ab 15. Dezember eine finanzielle Hilfe mit einem Gesamtvolumen von fünf Millionen Euro. Kulturstaatsministerin Monika Grütters erfüllt mit der „Richtlinie für die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Milderung von durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 entstandene Härten für Musik-und Sprechtheaterverlage” eine weitere Forderung des Forums Musikwirtschaft, das sich seit Beginn der Corona-Krise für eine Berücksichtigung aller Bereiche der eng verzahnten Musikwirtschaft einsetzt.

Mit der Maßnahme erhalten E-Musik- und Sprechtheaterverlage Corona-Finanzhilfen für den erforderlichen Neustart, der allerdings mit Einsetzen der zweiten Infektionswelle in weite Ferne gerückt ist. Umso wichtiger und für einige Firmen überlebensnotwendig ist die jetzt angekündigte Unterstützung, die in enger Abstimmung mit dem Deutschen Musikverleger-Verband e.V. (DMV) und dem Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage e.V. (VDB) entwickelt wurde.

Birgit Böcher, Geschäftsführerin des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV): „Der neuerliche Lockdown im November verschärft die ohnehin angespannte und existenzbedrohende Lage der E-Musikverlage in Deutschland, die auf eine teilweise über 200 Jahre alte Tradition zurückblicken. Sie bekommen die Folgen der Corona-Pandemie seit März mit aller Härte zu spüren. Die finanzielle Hilfe ist daher zwingend notwendig, wenn diese weltweit einmalige Verlagslandschaft in seiner Vielfalt erhalten werden soll.“

E-Musik- und Sprechtheaterverlage sind mit ihren Mitarbeiter*innen die Schnittstelle zwischen Urheber*innen und Aufführungsstätten (Opern- und Theaterbühnen, Konzerthäuser). Sie kümmern sich um das Lektorat neuer Werke, die Herstellung von Aufführungsmaterialen (Noten und Textbücher), den Vertrieb und treuhänderisch um die Wahrung der Urheberrechte über die Lizenzierung der Werke.

Diese Verlage sind von der Corona-Krise schwer getroffen. Viele sind nahezu ausschließlich über Aufführungslizenzen, die sie an Bühnen vergeben, prozentual an den Einnahmen aus Kartenverkäufen beteiligt („Tantiemen“) oder erhalten aus der Vermietung von Aufführungsmaterialien Lizenzgebühren („Materialmietgebühren”). Mit Beginn der Infektionsschutzmaßnahmen im März 2020 und dem damit verbundenen Aufführungsverbot auf nahezu allen Bühnen blieben diese Einnahmen komplett aus.

Auch die Wiedereröffnung von Spielstätten brachte nicht die erhoffte Entspannung, da alle Hygienekonzepte auf ein stark reduziertes Platzangebot gründen, was einen wirtschaftlichen Betrieb für viele Einrichtungen unmöglich macht. Infolgedessen erhielten auch die Verlage mit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nur erheblich reduzierte Zahlungen, ihr Arbeitsaufwand blieb allerdings unverändert.

„Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass ein Großteil der deutschen Musikverlage die Folgen der Krise mit voller Wucht vor allem im nächsten Jahr spüren wird – wenn nämlich die zeitversetzten Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften, vornehmlich der GEMA, drastisch reduziert werden. Denn wo nichts aufgeführt oder in Restaurants, Clubs und Fitnessstudios wiedergegeben wird, kann die GEMA auch keine Gebühren einnehmen und an Urheber*innen und ihre Musikverlage weiterleiten. Das muss auch der Politik bewusst sein“, betont Birgit Böcher und mahnt erneut an, den mühsam gefundenen Kompromiss beim Urheberrecht zu wahren und die EU-Richtlinie möglichst wortgenau in deutsches Recht zu übertragen. „Auf diese Weise werden Urheber*innen und Verlage an der Verwertung ihrer Rechte beteiligt. Das würde helfen, die Krise zu überleben und es kostet den Steuerzahler keinen Cent.“

Die Abwicklung des Förderprogramms für E-Musik- und Sprechtheaterverlage erfolgt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die Fördergrundsätze und weitere Informationen sind ab sofort auf folgender Website verfügbar:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/musik-1774180

Anträge können ab dem 15. Dezember 2020 gestellt werden. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach dem Eingang der vollständigen Anträge.

Pressekontakt:

Deutscher Musikverleger-Verband e.V.

Birgit Böcher

Tel. +49 30 327 696867

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Public Relations Startseite Wed, 09 Dec 2020 13:40:41 +0100
Forum Musikwirtschaft unterstützt den Künstler*innen-Appell „Spielt das Urheberrecht nicht gegen uns aus!“ https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=681&cHash=84a0995147e45a93e0eee4fd54e69a33 Das Forum Musikwirtschaft begrüßt, dass die Künstler*innen selbst deutliche Kritik an den... Das Forum Musikwirtschaft begrüßt, dass die Künstler*innen selbst deutliche Kritik an den Vorschlägen des Bundesjustizministeriums (BMJV) zur Umsetzung der DSM-Richtlinie zum Urheberrecht in Deutschland üben. Inzwischen haben sich mehr als 650 Musiker*innen und Bands in ihrem Appell „Spielt das Urheberrecht nicht gegen uns aus!“ an die politischen Entscheidungsträger*innen gewandt.

In dieser bisher einmaligen Aktion haben Künstler*innen quer durch alle Genres und Generationen in einem für sie durch die aktuelle Corona-Krise ohnehin wirtschaftlich extrem unsicheren und belastenden Umfeld auch zur Umsetzung der DSM-Richtlinie Stellung genommen. In ihrem Appell verweisen sie darauf, welche fatalen Auswirkungen auf ihre Arbeits- und Lebensrealität die vorliegenden Entwürfe zur Umsetzung der DSM-Richtlinie hätten. Das Forum Musikwirtschaft teilt die Befürchtungen der Künstler*innen, unterstützt ausdrücklich ihre Forderungen und hofft, dass dieser Appell zu einem Umdenken bei den politischen Entscheidungsträger*innen führt.

Verbände und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft haben die Ansätze des BMJV in der Vergangenheit vielfach scharf kritisiert und unter anderem auch auf die Abweichungen vom europäischen Kompromiss und die Unvereinbarkeit mit europäischem Recht hingewiesen. Bislang ist nicht erkennbar, dass die Entwürfe das von der DSM-Richtlinie angestrebte Level-Playing-Field zwischen Uploadplattformen und Rechteinhaber*innen herstellt und den Uploadplattformen klar die Verantwortung für ihre Inhalte zuweist.

Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI): „Der Protestbrief macht überdeutlich: Wir müssen beim Thema Verantwortlichkeit von Online-Plattformen endlich Klartext reden! Die Verpflichtung der Plattformen zum Lizenzerwerb für urheberrechtlich geschützte Inhalte ist in der europäischen Richtlinie explizit vorgesehen, die Schritte sind konkret beschrieben. Unsere Branche erwartet die korrekte Umsetzung dieses europäischen Kompromisses. Alle bisher vorliegenden Entwürfe des BMJV ignorieren ihn in inakzeptabler Art und Weise. Mehr noch: Sie beschneiden die Rechte der Kreativen und ihrer Partner tiefgreifend – an zahlreichen Stellen in offenem Widerspruch zum europäischen Recht.“ 

Dr. Götz von Einem, Vorstandsmitglied des Deutschen Musikverleger-Verbands (DMV): „Die geplante Bagatellregelung stellt die Rechteinhaber und ihre Partner vor vollendete Tatsachen: Die freie Benutzung von bis zu 1.000 Zeichen Text – darunter fällt ein Großteil aller Liedtexte – oder 20 Sekunden einer Tonspur zu erlauben, kommt beinahe einer Enteignung der Urheber*innen gleich. In 20 Sekunden kann ich die Pointe eines Films oder den Refrain eines Songs packen, ohne dafür den oder die Urheber*innen wenigstens um Erlaubnis fragen zu müssen. Ein Geschäftsmodell wie TikTok, das die Rechteinhaber gerade erst lizenziert haben, wird damit auf einen Schlag lizenzfrei und um ein Vielfaches lukrativer – für den Diensteanbieter wohlgemerkt, die Urheber*innen bleiben auf der Strecke.“

Mark Chung, Vorstandsvorsitzender des Verbandes unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT): „Wir unterstützen die Forderungen der Künstler*innen zu 100%. Die DSM-Richtlinie setzt auf faire Lizenzverträge als Schlüssel zum Gelingen eines Interessensausgleichs aller Beteiligten. In den aktuellen Entwürfen wird dieses Ziel verfehlt. Stattdessen werden die im Musikmarkt bereits funktionierenden Ansätze zerstört. Dass die Justizministerin gerade in dieser Zeit die Rechte von Künstler*innen und Kreativwirtschaft opfert, um letztlich die Interessen von Google und Facebook zu stärken, ist eine Kriegserklärung an uns alle.“

Daniel Knöll, Geschäftsführer der Society Of Music Merchants e. V.  (SOMM): „Die vorliegenden Entwürfe des Justizministeriums sind so nicht akzeptabel. Zumal es bereits eine vertretbare Entscheidung aus Europa gab. Ein deutscher Sonderweg, der Umsätze und Gewinne einiger monopolartig auftretender Plattformbetreiber zu Lasten von Künstler*innen zementiert, ist in keiner Weise nachvollziehbar. Hier ist ein Punkt erreicht, an dem es um eine richtungsweisende Entscheidung geht: Will das Ministerium Kreativität, die die Menschen glücklich macht und die Vielfalt und den Zusammenhalt der Gesellschaft fördern - oder geht es nur noch um die Gewinne von Plattformbetreibern? Künstler*innen müssen von ihrem Schaffen leben können. Ihre Lebensgrundlage wird hier aufs Spiel gesetzt.“

Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV): „Es ist erstaunlich, dass das BMJV trotz der evidenten Schäden, die Urheberrechts-verletzungen in den vergangenen Jahrzehnten insbesondere bei Musikautor*innen und Musikproduzent*innen angerichtet haben, bei der Umsetzung der DSM-Richtlinie nun ohne jede Notwendigkeit einen europäischen Alleingang beschreitet, der geeignet ist, Rechteinhaber ein weiteres Mal um die Früchte ihrer Arbeit zu bringen. Einerseits investiert die Regierung z.B. über die Initiative Musik zunehmend Fördermittel dafür, dass Künstler*innen und ihre wirtschaftlichen Partner ermuntert werden, ihre berufliche Existenz zu etablieren. Andererseits schützt sie ihre Arbeit nicht, indem sie es Plattformbetreibern leicht macht, diese vergütungslos zu nutzen.  Es ist dringend geboten, dass hier nachgebessert wird.“

Karsten Schölermann, stellv. Vorstandsvorsitzender der LiveMusikKommission (LiveKomm): „Es ist unredlich, Netzpolitik auf dem Rücken der sowieso schwächsten Beteiligten innerhalb der sich neu bildenden Wertschöpfungsketten zu betreiben. Ohne Not wird ein Stück der sowieso schon knappen Vergütungsmöglichkeiten geopfert, um eine ganz andere Diskussion zu führen. Es ist zumutbar, und angemessen, dass Plattformbetreiber fragen – bevor sie verbreiten, was andere geschaffen haben. Dass neue Kunstformen dadurch behindert würden, ist ein Hilfsargument, welches an der eigentlichen Frage vorbei geht: ‚I´d like to be asked, before I get fucked‘ heißt es dazu im bislang unveröffentlichten Rock‘n’Roll-Gesetzbuch.“

Für Rückfragen:
Birgit Böcher
DMV
Tel.: 030 327 696867
E-Mail: birgit.boecher@musikverbaende.de

 

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Public Relations Startseite Tue, 01 Dec 2020 08:34:03 +0100
[Deutscher Musikrat] Stellenausschreibungen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=680&cHash=97302ba7720f4fd3a717d8051acaa6d1 Der Deutsche Musikrat (DMR) ist weltweit der größte, nationale Dachverband des Musiklebens und... Der Deutsche Musikrat (DMR) ist weltweit der größte, nationale Dachverband des Musiklebens und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der DMR engagiert sich für die Interessen von rund 14 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland und ist Träger renommierter Ensembles, Wettbewerbe, Förderprojekte und Serviceangebote.
Unsere langfristig angelegten, vielfältigen Aktivitäten decken das Spektrum von Klassik über Jazz bis Pop, von Profis zu Amateuren, von nationaler und internationaler Bedeutung ab und berücksichtigen alle Altersklassen. Diese Projekte werden seit Jahrzehnten als Institutionen des Musiklebens geschätzt und haben sich Leuchtturm-Charakter erworben. In dieser Form ist die Projektgesellschaft mit über 50 Mitarbeiter*innen ein einzigartiges, operatives Kompetenzzentrum.

Mit NEUSTART KULTUR hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ein pandemiebedingtes Investitions- und Förderprogramm aufgelegt. Der Deutsche Musikrat unterstützt mit Mitteln aus diesem Programm die „Digitalisierung des Musikfachhandels“ mit bis zu 4 Millionen Euro. Dieses Förderprogramm führen wir in Kooperation mit der Society Of Music Merchants e.V. (SOMM) durch.

Gesucht werden:

Programmleitung Neustart Kultur: Digitalisierung Musikfachhandel (kurzfristig, schnellstmögliche Besetzung)
Sachbearbeitung Fördermittelverwaltung Neustart Kultur (zum 1. Januar 2021)

Weitere Informationen unter www.musikrat.de 

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Marktplatz Tue, 10 Nov 2020 10:37:02 +0100
[SOMM] Europaweite Allianz der Musikinstrumentenbranche gegründet https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=678&cHash=f59c199bf7411397f807366566c587ef Maßgebliche Interessenvertreter bilden EMIA (European Musical Instrument Alliance) und richten sich... Unter Federführung der SOMM – Society Of Music Merchants e. V. haben maßgebliche Verbände und Interessenvertreter der europäischen Musik- und Musikequipmentbranche (MI-Branche) eine Allianz gebildet und sich mit einem Appell „Für den Erhalt des Kulturguts Musikinstrument in Europa“ an das Europäische Parlament und die EU-Kommission gewendet.
Die European Musical Instrument Alliance (EMIA) ist eine Koalition der Spitzenverbände aus Deutschland (SOMM – Society Of Music Merchants e. V.), Frankreich (CFSI), Italien (DISMAMUSICA) und Spanien (COMUSICA), sowie Interessenvertretern aus BeNeLux und der Wirtschaftskammer aus Österreich (WKO).

In dem Schreiben, dass den zuständigen europapolitischen Entscheidungsträgern aus den Ausschüssen des Europäischen Parlaments (INTA – Internationaler Handel, ECON – Wirtschaft und Währung, IMCO – Binnenmarkt und Verbraucherschutz sowie CULT – Kultur und Bildung) als auch an die EU-Kommissare Mariya Gabriel (Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend), Thierry Breton (Binnenmarkt) und Paolo Gentiloni (Wirtschaft) zugegangen ist, macht die EMIA konkrete Vorschläge, wie das Kulturgut Musikinstrument gerettet und die Musikinstrumentenbranche – unabhängig von aktuell krisenbedingt notwendigen Soforthilfen und Förderprogrammen – mithilfe weniger regulatorischer Veränderungen nachhaltig konjunkturbelebend, wettbewerbsfähig und zukunftsweisend aufgestellt werden kann.

„Die Musikkultur in Europa steht derzeit auf dem Spiel. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche und das Kulturgut Musikinstrument, das in seiner Existenz bedroht ist“, appelliert Daniel Knöll, Geschäftsführung der SOMM und Sprecher der EMIA. „Mit der Stellungnahme zeigen wir mögliche Wege auf, wie durch wenige, legislative Änderungen und Regulierung die Branche in ganz Europa gerettet und langfristig und vor allem zukunftsfähig aufgestellt werden kann.“

Besonders alarmierend seien die Zahlen des stationären Musikfachhandels, der in seiner elementar wichtigen Funktion als lebendiges Kulturzentrum und Arbeitgeber kontinuierlich aus dem Stadtbild verschwinde: „Laut Monitoringbericht der Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) schrumpft die Zahl der Musikfacheinzelhändler in Deutschland dramatisch: Gab es 2009 noch 2.235 Unternehmen, sank ihre Anzahl seitdem stetig um fast 30 Prozent auf nur noch 1.612, die 2018 mit Musikinstrumenten handelten. Ein ähnliches Bild zeigt sich in anderen relevanten Märkten in Europa. So wurde in Spanien im selben Zeitraum ebenfalls ein Rückgang der Facheinzelhändler um 30 % verzeichnet. Auch in Italien (26 %), Frankreich (28 %), BeNeLux (26%) und Österreich (20%) schlossen Facheinzelhändler ihre Pforten für immer.

„Aus Sicht der europäischen MI-Branche kann ein finanzieller Ausgleich der bereits entstandenen dramatischen Schäden nicht das einzige Ziel und probate Mittel ein, sondern viel mehr auch die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit einer Branche und die Sicherung des Kulturguts Musikinstrument“, so Knöll weiter.

Um dieser Entwicklung erfolgreich entgegenzuwirken, legt die EMIA der europäischen Politik ganz konkrete Lösungsvorschläge – jenseits von Geld-, Hilfs- oder Subventionsforderungen – vor:

„Auf Basis dieser alarmierenden Ausgangssituation und ausgehend von der These, dass die Handelsware Musikinstrument und Musikequipment schützenswerte Kulturgüter sind, appellieren die europäischen Branchenteilnehmer der Musikinstrumenten- und Musikequipmentwirtschaft an die EU, eine Regelausnahme innerhalb der Wettbewerbsbeschränkungen einzuführen, damit
•  entweder Preisbindungen für Handelserzeugnisse analog zur Buchpreisbindung ermöglicht werden,
•  eine Ausnahmeregelung einer Gruppenfreistellung für Kulturgüter im Falle der Überarbeitung des VBER verbindlich eingeführt
•  oder die Einführung eines für Europa gültigen Werbepreisgebotes für wettbewerbsorientierte Marktplätze akzeptiert wird.“


Abschließend heißt es in dem Schreiben: „Dieser Appell ist für den Musikinstrumentenmarkt in ganz Europa von großer Bedeutung und die politischen und möglicherweise legislativen Änderungen haben weitreichende existenzielle Folgen für eine ganze Branche, für das Kulturgut Musikinstrument und damit für die kulturelle sowie gesellschaftliche Entwicklung eines ganzen Kontinents.“

Hintergrund: European Musical Instrument Alliance (EMIA)
Die EMIA versteht sich als Forum und Diskursraum maßgeblicher nationaler und internationaler Verbände und Organisationen mit dem Ziel, die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für alle Bereiche der Musikinstrumentenwirtschaft zu identifizieren, zu diskutieren, zu gestalten, zu optimieren und gegenüber der Politik zu adressieren.
Die EMIA verkörpert die Interessen von Unternehmen aus den Bereichen Herstellung, Vertrieb, Handel und Medien der MI-Branche.

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Public Relations Startseite Wed, 04 Nov 2020 15:05:00 +0100
[SOMM] Forum Musikwirtschaft begrüßt außerordentliche Wirtschaftshilfe, fordert aber Nachbesserungen https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=677&cHash=7fe3434bcea2d5772c0bff1eb2a79c55 Das Forum Musikwirtschaft begrüßt die angekündigte außerordentliche Wirtschaftshilfe zur... Das Forum Musikwirtschaft begrüßt die angekündigte außerordentliche Wirtschaftshilfe zur Entschädigung finanzieller Ausfälle aufgrund von Unternehmensschließungen zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie. Bei dem durchaus beachtlichen Entschädigungsbeschluss fallen jedoch zahlreiche Unternehmen der Musikwirtschaft sowie Künstler*innen und Urheber*innen ein weiteres Mal durch das Hilfe-Raster. Das Forum erwartet daher, dass durch die Ausgestaltung des Beschlusses sichergestellt wird, dass tatsächlich alle Unternehmen, die durch den neuen Lockdown unmittelbar oder auch nur mittelbar betroffen sind, ebenfalls durch den Beschluss begünstigt werden.

Es ist erfreulich, dass die die Politik die existentielle Not der durch die Corona-Krise besonders betroffenen Wirtschaftszweige erkannt hat und zumindest zur Kompensation der durch den aktuellen Lockdown entstehenden Einnahmeverluste eine Entschädigung anbietet. Der angekündigte Erstattungsbetrag von bis zu 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats bzw. der Obergrenze der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ist durchaus großzügig.

Die aktuellen Lockdown-Maßnahmen verlangen sowohl der Gesellschaft als auch der Wirtschaft erhebliche Opfer ab. Die Musikwirtschaft hat uneingeschränktes Verständnis dafür, dass aufgrund der wieder schnell steigenden Zahl der Infizierten in Deutschland erneut Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen getroffen werden müssen. Allerdings ist nicht ohne weiteres nachvollziehbar, wieso vor allem der Freizeit- und Unterhaltungsbereich und damit auch Veranstalter*innen, Künstler*innen, Musikautoren*innen, deren Verleger, Labels und Hersteller, Vertriebe und Fachhandel von Musikinstrumenten und Musikequipment derart umfassend in ihrer Berufsausübung beschränkt werden.

Der aktuelle Beschluss zur Entschädigung finanzieller Ausfälle im November bedarf notwendiger Korrekturen. Ohne einen differenzierten Blick auf die sehr heterogene Branche sowie klarere Definitionen der  Bezugsberechtigten werden die Hilfen nicht zielgerichtet greifen und vor allem nicht dort ankommen, wo sie so dringend benötigt werden. Alle Bereiche der Musikwirtschaft sind wirtschaftlich sehr eng verzahnt und voneinander abhängig. Finden beispielsweise keine Konzerte statt, haben auch die Künstler*innen keine Gagen. Wo nichts aufgeführt und abgespielt wird – Konzerte nicht stattfinden und Bars sowie Clubs geschlossen sind – kann auch nichts für die Verwertung der Werke eingenommen und an die Urheber*innen und Musikverlage ausgeschüttet werden. Auch der Bereich der klassischen, der sogenannten E-Musik, wird erneut hart getroffen: Die Schließung von Konzerthäusern, Opern, Theatern und anderen Bühnen bringt einen erneuten Ausfall von Honoraren, Provisionen, Mietmaterialgebühren und sonstigen Einnahmen für zeitgenössische Autor*innen und klassische Musikverlage sowie Künstlervermittler mit sich.  Im Umfeld der Konzerte werden keine Merchandising-Produkte verkauft und Veröffentlichungsstrategien für neue Aufnahmen inkl. der in diesem Umfeld aufgewandten Produktions- und Werbemittel negativ beeinflusst.

Diese gegenseitige Abhängigkeit aller Sektoren der Musikwirtschaft veranschaulicht die auch mittelbaren Auswirkungen von Lockdown-Maßnahmen auf Unternehmen und Unternehmer*innen, deren Geschäftstätigkeit nicht unmittelbar von den Maßnahmen betroffen ist.

Das Forum Musikwirtschaft fordert daher:

• die Anerkennung eines fiktiven Unternehmerlohns in Höhe von 2.500 Euro. Neben dem gravierenden Verlust von hunderten Arbeitsplätzen stehen mittelbar auch viele Hunderte von Künstler*innen, Autor*innen und Freiberufler auf unbestimmte Zeit vor dem Verlust ihrer beruflichen Existenz. Nur so wird ihnen die Möglichkeit eröffnet, dynamisch neue Tätigkeitsfelder der Zukunft zu erschließen. Der Begriff „Soloselbstständige“ muss dabei unbedingt in „Selbstständige Einzelunternehmer und Personengesellschaften“ verändert werden.

• dass die Entschädigung tatsächlich allen auch nur mittelbar von den aktuellen Maßnahmen betroffenen Unternehmen des sehr heterogenen Wirtschaftszweigs gewährt werden. Dazu zählen neben den Veranstaltern Künstler*innen, Musikautoren*innen, Labels, Musikverleger*innen, Künstlervermittler*innen, Hersteller, Vertriebe und Fachhandel von Musikinstrumenten und Musikequipment sowie von dem Wirtschaftszweig abhängige Dienstleistungs- und Zulieferbetriebe.

• alternativ als Berechnungsgrundlage für die Höhe der Entschädigung den durchschnittlichen Jahresumsatz zugrunde zu legen. Die Berechnung möglicher Hilfen, rein auf Basis des Novembers 2019 als Vergleichsmonat, wird den Tätigkeitsstrukturen der Musikwirtschaft nicht gerecht. Insbesondere die Unternehmen der Musikwirtschaft unterliegen häufig erheblichen temporären/saisonalen Einnahmeschwankungen, sodass sich konkrete Zeiträume nicht vergleichen lassen. Wichtig ist der Branche allerdings, dass hier nur in Form eines Optionsrechts zwischen der Betrachtung des Vorjahresmonats einerseits oder des Vorjahresquartals andererseits nachgebessert wird.


Das Forum Musikwirtschaft besteht aus den sechs maßgeblichen Verbänden des Wirtschaftsbereichs. Im Einzelnen sind dies der BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), der BVMI (Bundesverband der Musikindustrie), der DMV (Deutscher Musikverleger-Verband), die LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland),  SOMM (Society Of Music Merchants) und der VUT (Verband unabhängiger Musikunter-nehmer*innen). Es umfasst damit die wesentlichen Sektoren der Musikwirtschaft, die durch ihre komplexen Wertschöpfungsstrukturen eng miteinander verzahnt sind. Das Forum versteht sich als Diskursraum, in dem zentrale Themen der Musikwirtschaft identifiziert und erörtert werden, um sie an die Politik und die Öffentlichkeit zu adressieren. Die Kooperation ist getragen von dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmern auszutauschen und damit situationsabhängig die Sicht aller Branchenakteure in ihrer Gesamtheit zu reflektieren. Das Forum hat keine feste Verbandsstruktur und strebt auch nicht die Position eines Dachverbands der Branche an. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen, wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder vertritt und für diese spricht.

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Public Relations Startseite Mon, 02 Nov 2020 13:42:31 +0100
Wechsel im Produktmanagement bei Cordial - Stefan Felbermeir ist das neue Gesicht in der Produktentwicklung des Unternehmens https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=679&cHash=c6bfafd0a804b75bd9612eaf61c1f5c2 Im Oktober 2020 wurde Georg Withof, langjähriger Produkt Manager des in Dachau bei München... Im Oktober 2020 wurde Georg Withof, langjähriger Produkt Manager des in Dachau bei München ansässigen Herstellers für Kabel im MI und Eventtechnik-Sektor, in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Neuer Leiter des Produktmanagements ist der langjährige Product Development Profi Stefan Felbermeir.

Er bringt 16 Jahre nationalen und internationalen Erfahrungen als Produkt- und Projektmanager, sowie Business Development Manager im Bereich Sport, Freizeit und Automotive mit.
Sein Ziel ist es laut eigener Aussage, mit Produkt- und Anwendungswissen sowie neuen Ideen langfristige Wettbewerbsvorteile zu realisieren. Dazu gehört seiner Meinung nach (wenn es wieder möglich ist), bei Kunden vor Ort zu sein, um Bedürfnisse, Anforderungen und Anregungen aufzunehmen: "Zuhören ist hier das Schlagwort. Nur so können Produktideen entstehen".

Musik begleitet den, nahe Augsburg beheimateten, Bayern von Kindesbeinen an. Viele Jahre spielte er in einem Blasorchester sowie in diversen Ensembles. Heute ist die "Steirische Harmonika" seine Leidenschaft, um nach einem arbeitsreichen Tag abzuschalten und den Tag ausklingen zu lassen. Die Gitarre ist für ihn eine neue musikalische Herausforderung, welcher er sich aktuell stellt.

Francois Rousies (Cordial CEO): "Wir freuen uns, mit Stefan Felbermeir einen fachlich sowohl sehr kompetenten als auch enorm innovativen Productmanagement Experten gefunden zu haben, der die großen Produktentwicklungserfolge der vergangenen Jahre fortführen und sogar auf ein weiteres Level heben kann. Unsere Eindrücke hat er in den bisherigen Wochen unserer Zusammenarbeit vollends bestätigt. Auch menschlich passt Stefan Felbermeir mit seiner freundlichen und aufgeschlossenen Art hervorragend ins Cordial Team. Wir wünschen ihm alles Gute hier bei uns und freuen uns auf die Zusammenarbeit.".

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Marktplatz Mon, 02 Nov 2020 13:12:00 +0100
Hal Leonard Europe unterstützt „Jugend musiziert“ https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=676&cHash=3015344ddc246411a27953caa929f339 Der führende Notenverlag und -Distributor Hal Leonard Europe ist stolz darauf, den... Der führende Notenverlag und -Distributor Hal Leonard Europe ist stolz darauf, den prestigeträchtigen Nachwuchswettbewerb „Jugend musiziert“ mit einer Spendenkampagne zu unterstützen.

"Jugend musiziert" ist eines der größten und renommiertesten Musikförderprojekte Deutschlands und wird vom Deutschen Musikrat getragen. Knapp eine Million Kinder und Jugendliche haben in 57 Jahren seines Bestehens bei "Jugend musiziert" teilgenommen. Für viele von ihnen war dies der erste Schritt in eine erfolgreiche Musikkarriere. Zunächst auf Regionalebene, in rund 140 Regionen Deutschlands und über 30 deutschen Schulen im (europäischen) Ausland, kann der Wettbewerb nach erfolgreicher Teilnahme auf Landesebene die jungen Musikerinnen und Musiker bis zum Bundeswettbewerb führen.

Die „klassischen“ Orchesterinstrumente bildeten von Anbeginn das Fundament von „Jugend musiziert“. Das Klavier kam 1970 hinzu, später Schlagzeug, Zupfinstrumente und Vokal-Kategorien. 2009 wurden die Solo-Kategorien im Bereich Pop eingeführt: Bass, Gitarre und Gesang. Seit 2015 ist auch die Baglama vertreten. Im Lauf der Jahrzehnte hat sich „Jugend musiziert“ zu einer renommierten Institution entwickelt, die aus der
bildungspolitischen und musikpädagogischen Landschaft nicht mehr wegzudenken ist. In Deutschland und über die Grenzen hinaus gilt „Jugend musiziert“ als Gütesiegel. Dabei wirkt der Wettbewerb sowohl in die Breite wie in die Spitze als Förderung auf allen Ebenen.

Auch angesichts der voranschreitenden Kürzungen des Musikunterrichts an deutschen Schulen war das Engagement für junger Musikerinnen und Musiker noch nie so wichtig wie heute.

In den kommenden drei Monaten wird Hal Leonard Europe nun „Jugend musiziert“ unterstützen, mit einer #Buytogive-Kampagne auf Music Shop Europe, einem der Onlineshops des Unternehmens. Von Oktober bis Dezember 2020 werden 1% des in Deutschland erzielten Umsatzes auf musicshopeurope.com an „Jugend musiziert“ gespendet.

„Nach der Zusage von Hal Leonard Europe, unser Deutsches Musikinformationszentrum für zunächst drei Jahre als Sponsor zu unterstützen, sind wir nun für die Spendenaktion #Buytogive zu Gunsten von „Jugend musiziert“ sehr dankbar. Ich finde es außerordentlich bemerkenswert, dass ein Unternehmen, welches die Folgen der Corona-Pandemie natürlich auch selbst zu spüren bekommt, sich in seinem Engagement für ein vitales Musikleben dennoch nicht beirren lässt und unseren Bundeswettbewerb mit einer Spende unterstützt.“ Stefan Piendl, Geschäftsführer, Deutscher Musikrat

„Hal Leonard Europe glaubt an die positiven Effekte von lebenslangem Musizieren. Aus diesem Grund sind wir stolz darauf, „Jugend musiziert“ zu unterstützen und dabei zu helfen, Möglichkeiten zum Musizieren für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 26 Jahren zu fördern. Die aktuelle Coronavirus-Krise hat das Musikleben und viele seiner Organisationen besonders hart getroffen. Unterstützung wird deshalb zu diesem Zeitpunkt mehr denn je benötigt. Schon jetzt ist absehbar, dass auch der Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ 2021 nur unter besonderen, erschwerten Bedingungen durchgeführt werden kann. Wir freuen uns, dieses Engagement mit unserer Spende zu unterstützen und auf diese Weise zur Entwicklung der nächsten Generation von Musikerinnen und Musikern beizutragen.“ Lea Herrscher, Marketing Manager, Hal Leonard Europe

Über Hal Leonard Europe
Hal Leonard Europe (HLE) ist Teil der Hal Leonard-Unternehmensgruppe - Marktführer in der internationalen Notenverlagsbranche, bei dem viele der bekanntesten und angesehensten Verlage, Künstler, Songwriter, Arrangeure und Instrumentenhersteller vertreten sind. Unser europäischer Verlag und Vertrieb bestehen aus einem umfangreichen Katalog gedruckter und digitaler Veröffentlichungen, Noten, musikpädagogischer Werke, Instrumente, Geschenke, Zubehör und Pro-Audio in Europa und auf der ganzen Welt. Es gibt Niederlassungen und Vertriebszentren von HLEin Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Im Jahr 2019 eröffnete HLE ein neues Büro in Berlin, in dem Teammitglieder für Vertrieb, Publishing und Lizenzen tätig sind und das die Bosworth Edition beherbergt. www.halleonardeurope.com 

Über den Deutschen Musikrat
Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der weltweit größte, nationale Dachverband des Musiklebens und engagiert sich für die Interessen von 14 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland. Der DMR fügt sich aus dem „Deutscher Musikrat e.V.“ in Berlin und der „Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH“ in Bonn zusammen. Der Deutscher Musikrat e.V. setzt mit seiner musikpolitischen Arbeit als zivilgesellschaftlicher Akteur Impulse für ein lebendiges Musikleben. Rund 100 Organisationen und Dachverbände aus dem professionellen Bereich und des Amateurmusizierens sowie die 16 Landesmusikräte sind Mitglied im Deutschen Musikrat. Die Deutscher Musikrat gGmbH organisiert als Träger die dreizehn langfristigen Förderprojekte des DMR: Ensembles: Bundesjugendorchester, Bundesjugendchor, Bundesjazzorchester; Wettbewerbe: Jugend musiziert, Jugend jazzt, Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Orchesterwettbewerb, Deutscher Chorwettbewerb; Förderung: Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Dirigentenforum, Förderprojekte Zeitgenössische Musik PopCamp und Service: Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ). Der DMR wurde 1953 gegründet, ist Mitglied der UNESCO und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. www.musikrat.de 

Über Jugend musiziert
Der Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" ist einer der größten Wettbewerbe für junge Musikerinnen und Musiker in Europa. Seit 1964 steht neben dem Fördergedanken die künstlerische Standortbestimmung im Vordergrund: "Jugend musiziert" will motivieren, Herausforderung sein und Orientierung bieten sowie Erfolgserlebnisse vermitteln. Auch Erfahrungen beim gemeinsamen Musizieren und die Präsentation auf einer Konzertbühne vor Jury und Publikum zählen dazu.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Hauptförderer und die Sparkassen als Hauptsponsor stellen seit Gründung einen wesentlichen Teil der Finanzierung zur Verfügung. Auf Regional-, Landes- und Bundesebene haben bisher fast eine Million Kinder und Jugendliche an "Jugend musiziert" teilgenommen, debütierten hier auch junge Musik-Talente, die heute international bekannte Stars sind. https://www.jugend-musiziert.org/ 

PRESSEKONTAKT
Lea Herrscher – Marketing Manager
LHerrscher@halleonardeurope.com 

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Marktplatz Thu, 01 Oct 2020 14:31:00 +0200
Hal Leonard Europe übernimmt den Vertrieb der Bosworth Chor Edition https://www.somm.eu//somm-news-einzelansicht?tx_ttnews%5Btt_news%5D=675&cHash=6d26c6d04869a8708deb94a4b78d01e6 Der führende Notenverlag und -Distributor Hal Leonard Europe hat angekündigt, mit sofortiger... Der führende Notenverlag und -Distributor Hal Leonard Europe hat angekündigt, mit sofortiger Wirkung die Ausgaben der Bosworth Chor Edition zu vertreiben.

Durch die Aufnahme der Bosworth Chor Edition in den Vertrieb kann Hal Leonard Europe seinen Katalog an Chormusik und traditioneller deutscher Volks- und Popmusik weiter ausbauen und gleichzeitig die führende Position auf dem Markt beibehalten. Mit Chorarrangements von Liedern diverser Künstler wie Udo Lindenberg, Santiano, Unheilig, Sportfreunde Stiller, Hits von ABBA oder Standards wie 'Griechischer Wein' oder 'Blau blüht der Enzian' vervollständigt die Bosworth Chor Edition den Katalog der Bosworth Edition - dem führenden Musikverlag deutscher Pop- und Rockmusik, beliebter musikpädagogischer Ausgaben sowie Repertoire für verschiedene Instrumente und Chor.

„Die Bosworth Chor Edition in Köln hat mit ihrem breit gefächerten Sortiment stets einen wichtigen Beitrag zum Verlagsprogramm von Bosworth geleistet. Nachdem der Standort in Köln 2017 aufgelöst wurde, ist die Chorauslieferung für drei Jahre vom ancora Verlagsservice betreut worden. Hiermit möchten wir uns nochmals herzlich bei ancora für die freundschaftliche Zusammenarbeit bedanken. Nun ist die Bosworth Chor Edition wieder unter einem Dach bei Hal Leonard Europe mit uns vereint. Auch jüngere Titel wie von Max Raabe, Santiano oder Udo Lindenberg erfreuen sich großer Beliebtheit bei Chören. Wir freuen uns darauf, den Popchorbereich mit aktuellen Stücken zukünftig noch weiter auszubauen.“ Antje Dieckmann, Head of Publishing, Bosworth Edition

Die meisten Produkte der Bosworth Chor Edition sind auf Lager und versandbereit. Die übrigen Titel werden bis zum 1. Oktober 2020 hinzugefügt. Händler, die Ausgaben der Bosworth Chor Edition bestellen möchten, wenden sich bitte an das Verkaufsteam von Hal Leonard Europe.

Über Hal Leonard Europe
Hal Leonard Europe ist Teil der Hal Leonard-Unternehmensgruppe - Marktführer in der internationalen Notenverlagsbranche, bei dem viele der bekanntesten und angesehensten Verlage, Künstler, Songwriter, Arrangeure und Instrumentenhersteller vertreten sind. Unser europäischer Verlag und Vertrieb bestehen aus einem umfangreichen Katalog gedruckter und digitaler Veröffentlichungen, Noten, musikpädagogischer Werke, Instrumente, Geschenke, Zubehör und Pro-Audio in Europa und auf der ganzen Welt.

Es gibt Niederlassungen und Vertriebszentren von Hal Leonard Europe (HLE) in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Im Jahr 2019 eröffnete HLE ein neues Büro in Berlin, in dem Teammitglieder für Vertrieb, Publishing und Lizenzen tätig sind und das die Bosworth Edition beherbergt. www.halleonardeurope.com 

Über Bosworth Chor Edition
Die Bosworth Chor Edition ist Teil des Bosworth Musikverlags, der 1889 in Leipzig unter dem Namen Bosworth & Co. gegründet wurde. Im Laufe der Jahre, besonders ab der Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem Umzug des Verlags nach Köln, wurde der Chorkatalog erheblich erweitert, nicht zuletzt aufgrund der guten Beziehungen zwischen dem Management in Köln und internationalen Chören und Gesangsgruppen. Als Chorlied was "Mein Vater war ein Wandersmann" einer der ersten Hits der volkstümlichen Schlagermusik. Neben älteren, deutschen Chortiteln bietet die Bosworth Chor Edition auch eine Auswahl an Musik für Blasorchester, Big Bands, Blockflöten, Salonorchester sowie Amateur- und Schulorchester. Nach der Übernahme des Unternehmens durch Music Sales Ltd. zog der größte Teil des Bosworth-Verlags um die Jahrtausendwende nach Berlin, mit Ausnahme der Chorverlagsabteilung und deren Vertrieb, die bis 2017 in Köln blieben. Zwischen 2017 und September 2020 wurden die Chortitel über den ancora Verlagsservice vertrieben. Seit September 2020 ist die Bosworth Chor Edition nun wieder unter einem Dach mit Bosworth Edition in Berlin und wird von Hal Leonard Europe vertreten. www.bosworth-chor.de 

PRESSEKONTAKT
Lea Herrscher
Marketing Manager
lherrscher@halleonardeurope.com 

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Marktplatz Wed, 30 Sep 2020 10:27:00 +0200