[Brancheninformation / 10-26] 22.04.2026

K3D im Deutschen Bundestag: Kultur- und Kreativwirtschaft braucht nationale Gesamtstrategie - Daniel Knöll und Helmut Verdenhalven vertreten die Branche vor dem Ausschuss für Kultur und Medien
Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM – Society Of Music Merchants e. V., und Helmut Verdenhalven, Leiter Medienpolitik und Mitglied der Geschäftsleitung beim Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), haben am 22. April als Sprecher der K3D – Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland – vor dem Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages die Positionen der Branche vorgestellt.
Im Mittelpunkt des Austauschs mit den Bundestagsfraktionen stand die Frage, welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen notwendig sind, damit die Kultur- und Kreativwirtschaft ihre Innovations-, Wachstums- und Integrationskraft künftig noch stärker entfalten kann.
Dabei wurde deutlich: Die Kultur- und Kreativwirtschaft zählt längst zu den bedeutendsten Wirtschaftsbranchen Deutschlands und spielt eine zentrale Rolle für Innovation, technologische Entwicklung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Die K3D fordert deshalb eine Nationale Gesamtstrategie für die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie eine stärkere Einbindung der Branche in die Wirtschafts-, Innovations- und Technologiepolitik. Weitere zentrale Themen waren Bürokratieabbau, faire digitale Märkte sowie der Schutz kreativer Wertschöpfung und geistigen Eigentums – insbesondere im Kontext von KI.
Aus Sicht der K3D braucht Deutschland gerade in Zeiten technologischer und geopolitischer Veränderungen eine starke, sichtbare und politisch ernst genommene Kultur- und Kreativwirtschaft.
Foto-Credit © Ausschuss für Kultur und Medien (Screenshot)