[Brancheninformation / 15-26] 08.05.2026

MI-Branche bringt ihre Perspektiven in den ressortübergreifenden Dialog mit Bundesregierung ein - Daniel Knöll vertritt die Musikinstrumentenbranche im Austausch zur Zukunft der Kultur- und Kreativwirtschaft
Im Rahmen des fortlaufenden und mittlerweile ressortübergreifenden Dialogs der Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (K3D) mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hat Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM – Society Of Music Merchants e. V. und Sprecher der K3D, die Perspektiven der Musikinstrumentenbranche in die aktuellen politischen Gespräche eingebracht.
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Die Ausweitung des Austauschs über mehrere politische Ressorts hinweg wurde von den Beteiligten als wichtiges Signal gewertet. Sie unterstreicht die wachsende Erkenntnis, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft nicht allein kulturpolitisch betrachtet werden kann, sondern eine zentrale Rolle in der Wirtschafts-, Innovations- und Digitalpolitik Deutschlands spielt.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft standen zentrale Zukunftsthemen wie wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Innovation, Digitalisierung, KI und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche im Fokus. Auch die Auswirkungen internationaler Plattformen und Marktplätze auf faire Wettbewerbsbedingungen wurden thematisiert.
Für die MI-Branche ist dabei insbesondere entscheidend, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft stärker als relevanter Wirtschafts- und Innovationsfaktor wahrgenommen wird. Die Branche verbindet Kultur, Technologie, Handel, Bildung und Unternehmertum auf besondere Weise und leistet einen wichtigen Beitrag zur kreativen Wertschöpfung in Deutschland und Europa.
Grundlage des Austauschs war das Positionspapier der K3D „Für eine zukunftsfähige nationale und europäische Strategie der Kultur- und Kreativwirtschaft“, das unter anderem bessere politische Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, faire digitale Märkte sowie eine stärkere strategische Einbindung der Branche fordert.
Der intensive Austausch mit den Ministerien machte deutlich: Die politischen Gespräche gewinnen an Dynamik — nun gilt es, daraus konkrete Maßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft und ihre Teilbranchen abzuleiten.
Foto: v.l.n.r René Houareau (Bundesverband Musikindustrie e. V.), Maren Raabe (game – Verband der deutschen Games-Branche e. V.), Birgit Böcher (Deutscher Musikverleger-Verband e. V.), Dr. Sandra Wirth (VUT Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen e. V.), Dara Sepehri (Designtag), Bernd Gallep (Leitung der Abteilung Innovation und Kreativwirtschaft beim BKM), Birgit Reuß (Börsenverein des Deutschen Buchhandels), Tanja Alemany Sanchez de Leòn (Unterabteilungsleiterin Innovative Wirtschaft im Bundeswirtschaftsministerium BMWE), Daniel Knöll (SOMM – Society Of Music Merchants e. V.), Heiko Wiese (SPIO e. V.), Dr. Philip Steden (Bundesarchitektenkammer - BAK e. V.), Prof. Dr. Fiedler (MVFP - Medienverband der freien Presse e. V.), Marie-Louise Berg (FCG - Fashion Council e. V.)
Foto-Credit © SOMM e. V.